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	<title>Georg Seyler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Seyler&amp;diff=1131014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
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		<updated>2025-08-17T09:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Maler und Grafiker Georg Seyler. Zum Pädagogen siehe [[Georg Daniel Seyler]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier portrait 94.jpg|mini|Im Pankower Atelier 1994, Foto: Michael Sohn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Heinrich Robert Seyler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1915]] in [[Berlin-Wedding]]; † 19. März [[1998]] in [[Berlin-Pankow]]) war ein [[deutsche]]r [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
Er schuf ein umfangreiches Werk im Bereich [[Grafik|Gebrauchsgrafik]], Malerei und [[Zeichnung (Kunst)|Federzeichnung]]. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeiten lag auf [[Marinemalerei|maritimen]] Themen wie Küstenlandschaften, Schiffen und Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seyler wurde als zweites Kind von Robert und Ernestine Seyler geboren. Sein Vater war zu dieser Zeit Vorarbeiter bei [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]], während seine Mutter erst als Dienstmädchen und später ebenfalls bei Borsig als Motorenwicklerin arbeitete. Sein Bruder Alfred war zwei Jahre älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1929 besuchte Georg die Volksschule in Berlin und 1930 begann er eine Lehre als [[Lithografie#Chromolithografie|Chromolithograph]]. Aus dieser Zeit sind erste zeichnerische Arbeiten des Jugendlichen überliefert. Von 1934 bis 1936 besuchte Seyler Abendkurse an der Höheren Grafischen Fachschule in Berlin, um sich in Schrift, Chromolithografie, [[Lithografie|Kreidelithografie]] und dem kartografischen Zeichnen zu vervollkommnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wechselte er von seiner Lehrfirma zu einer Anstellung als Kartografisch-geografischer Zeichner bei der [[Preußische Geologische Landesanstalt|Preußisch Geologischen Landesanstalt]]. Im gleichen Jahr heiratete er Gertrud Kleinsteuber. 1937 arbeitete er noch einige Monate als Kartografischer Zeichner, bevor er im November 1937 seine Einberufung zum Wehrdienst erhielt. Daran schloss sich mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] im September 1939 ein sechsjähriger Kriegsdienst unter anderem bei den Panzertruppen an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] (Rumänien, Ukraine) an. Auch während der Zeit bei der [[Wehrmacht]] und im Krieg hat Georg Seyler immer wieder zum Bleistift gegriffen und Szenen wie [[Porträt]]s festgehalten. Insbesondere die eigene junge Familie war ein wiederkehrendes Motiv während der kurzen Fronturlaube. Während des Krieges wurden seine Kinder Karin, geboren am 1. April 1938; Ingrid, geboren am 15. Januar 1940 und Edward, geboren am 13. Juni 1941 geboren. Das Kriegsende erlebte er in Gefangenschaft bei den amerikanischen Truppen in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung im Juli 1945 blieb er anfangs in [[Bayreuth]] und arbeitete als Schilder- und Dekorationsmaler. Auf Drängen seiner Frau kehrte er im März 1946 nach Berlin zurück und arbeitete ein Jahr als Transportarbeiter bei der Russischen Besatzungsbehörde. Von Mai bis Oktober 1947 war er Künstlerischer Sachbearbeiter in der Kunsthandlung Büttner, Berlin. Anschließend schloss sich bis Juni 1949 eine Phase als freischaffender Maler und Grafiker an und ab Juni 1949 begann er als Zeichner für Statistiken bei der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission (DWK)]] zu arbeiten. Von November 1949 an arbeitete er als Grafiker im Amt für Information der DDR unter [[Klaus Wittkugel]] in der Hauptabteilung Friedens- und Planpropaganda. Seit Februar 1952 war er bis zu seinem Tod freischaffend für diverse Institutionen, Verlage und Zeitschriften der DDR tätig. 1955 erfolgte die Aufnahme in den [[Verband Bildender Künstler der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während regelmäßiger mehrwöchiger Aufenthalte in den 1960er und 1970er Jahren auf Usedom/Bansin bei Familie Wittkugel entstanden viele Skizzen und Bilder der Ostseeküste. Besonders seine sechs Seereisen waren Ausgangspunkt einer Fülle von Gemälden und Zeichnungen der 1960er bis 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren war er freier Mitarbeiter der populärwissenschaftlichen Zeitschrift [[Urania (Zeitschrift)|Urania]]. Hierbei prägte er den Stil wissenschaftlicher Grafik dieser Publikation und produzierte hunderte Druckvorlagen für Artikel und Beiträge. Dabei entstanden auch die eigenen Rücktitelserien zur Geschichte der Segelschifffahrt (1970/71) und Flaggen und Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren war er Mitbegründer des Arbeitskreises für Schifffahrts- und Marinegeschichte der DDR (AKSM). Durch das Zusammentreffen mit vielen unterschiedlichen Fachleuten und Liebhabern der maritimen Geschichte ergaben sich zusätzliche Tätigkeitsfelder. So war er maßgeblich an der Gestaltung und Ausstattung von Ausstellungen des AKSM beteiligt und belieferte eine Vielzahl von Verlagen und Publikationen mit Illustrationen und Arbeiten. Noch heute ist das von ihm entworfene Signet bei der [[Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte|Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte]], in die der AKSM 1991 aufging, in Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1973 erfolgte die [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Flucht]] seines Sohnes schwimmend über die Ostsee in die Bundesrepublik. 1975 siedelte Edward Seyler nach [[Cornwall]] über und aus den anschließenden Besuchsreisen des Vaters mit Erreichen des Rentenalters entstanden umfangreiche Serien von Ölgemälden und Zeichnungen. Um 1985 entdeckte Georg Seyler das Zeichnen mit der Feder, das sein Werk bis zu seinem Tod prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 erlitt er einen Schlaganfall, der die [[Ölmalerei]] unmöglich machte und am 19. März 1998 verstarb Georg Seyler in Pankow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkübersicht ==&lt;br /&gt;
Zu seinen Lebzeiten hatte Georg Seyler den Verbleib seiner Arbeiten nicht festgelegt. So kam der überwiegende Teil seiner Gemälde (über 300) nach dem Tod seiner Frau in den Besitz einer Berliner Antiquitätenfirma. Einen geringeren Teil behielten die Kinder und Enkelkinder. Um das umfangreiche Werk nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde ein digitales Archiv aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Malerei ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Inseln d Mitternachtssonne I 66.jpg|Motiv der Nordlandreise von 1966, Öl auf Karton&lt;br /&gt;
   Klipper 76.jpg|Öl auf Karton, 1976&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebrauchsgrafik / Wissenschaftliche Illustration ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   72 12 Fischfangmethoden.jpg|URANIA Illustration aus Heft 12/1972&lt;br /&gt;
   Blatt 12 Galiot-Galeas 70.jpg|Rücktitelgrafik aus URANIA 12/1970&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freie Grafik / Federzeichnungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Kynance Cove Motiv III 2 88.jpg|Motiv aus Cornwall, Format des Originals A4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Sein Thema: Das Schiff und seine Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marinekalender der DDR 1985.&amp;#039;&amp;#039; S. 130–134.&lt;br /&gt;
* [[Michael Sohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Maritime Landschaften&amp;#039;&amp;#039;. [[Books on Demand]], Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8448-0938-1.&lt;br /&gt;
* Michael Sohn: &amp;#039;&amp;#039;Georg Seyler 1915–1998, Malerei vom Schiff und seiner Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Sohn-Art, Hennigsdorf 2015, ISBN 978-3-00-049526-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Michael Sohn: [http://www.georg-seyler-archiv.de/ Digitale Werkdokumentation Georg Seylers.]&lt;br /&gt;
* [http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/kunstsammlung/index.htm?hg=sammlung&amp;amp;we_objectID=1751 Friedensplakat aus den 1950er Jahren.] Plakat im Bestand der Akademie der Künste.&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/datenbank/dhm.php?seite=6&amp;amp;fld_5=Seyler,%20Georg&amp;amp;exakt_fld_5=4&amp;amp;suchen=Suchen Plakate von 1949 bis 1952.] Bestand des Deutschen Historischen Museums.&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/kue03191081.html Gemälde vom Bau der Stalinallee, um 1950.] Foto aus der Deutschen Fotothek.&lt;br /&gt;
* [http://www.ddr-comics.de/bzcomics.htm Comicserie Petz und Mimi.] ddr-comics.de, Bildergeschichten in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; um 1950&lt;br /&gt;
* [https://www.bild.bundesarchiv.de/cross-search/search/_1191353715/ Plakatsammlung.] Plakate im Bundesarchiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1150804629|VIAF=8941151656298008400004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seyler, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seyler, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seyler, Georg Heinrich Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Pankow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
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