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	<title>Georg Sebastian Plinganser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Visualnarrative: Weblink im Text entfernt</title>
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		<updated>2025-11-01T18:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink im Text entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Munich Sendling Fresco Old Church St Margaret Detail.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Sendlinger Bauernschlacht&amp;#039;&amp;#039; (Fresco in der Sendlinger Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bayern 1703.jpg|mini|Wappen Bayern 1703]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P1010270 Burghausen.jpg|mini|[[Burg zu Burghausen|Festung Burghausen]] von der österreichischen Seite der [[Salzach]] aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Vivien 001.jpg|mini|hochkant|Maximilian&amp;amp;nbsp;II. Emanuel im Harnisch, mit blauer bayerischer Schärpe und Marschallsstab]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunauer Parlament Spottbild.jpg|mini|Braunauer Parlament Spottbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Sebastian Plinganser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1681]] in [[Postmünster]]/[[Thurnstein]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;KB Postmünster&amp;quot;&amp;gt;Kirchenbuch Postmünster 3, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[7. Mai]] [[1738]] in [[Augsburg]]) war ein bayerischer Freiheitskämpfer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=P. N. P. Plus |url=https://plus.pnp.de/lokales/passau_land/3402404_Lesereise-in-die-Geschichte.html |titel=Lesereise in die Geschichte |sprache=de |abruf=2019-08-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190803114029/https://plus.pnp.de/lokales/passau_land/3402404_Lesereise-in-die-Geschichte.html |archiv-datum=2019-08-03 |offline=ja |archiv-bot=2023-05-10 09:39:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deggendorf.niederbayerntv.de/mediathek/video/autorenlesung-niederbayern-tv-kollege-andreas-reichelt-stellt-sein-neues-buch-vor/ |titel=Autorenlesung – Niederbayern TV-Kollege Andreas Reichelt stellt sein neues Buch vor |sprache=de-DE |abruf=2019-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Plinganser war Mitglied des ersten [[Braunauer Parlament|bayerischen Parlamentes]] in Braunau und Anführer im [[Bayerische Volkserhebung|bayerischen Volksaufstand]] (&amp;#039;&amp;#039;Oberländer-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterländer Bauernaufstand&amp;#039;&amp;#039;) [[1705]]–[[1706]] gegen die österreichisch-kaiserlich-habsburgischen Besatzer. Laut mancher Quellen wurde er zum Aufstand gezwungen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Donatus Moosauer, Jochen Wöhrl |Titel=Burgen und Schlösser in Niederbayern |Verlag=Neue Presse Verlag |Ort= |Datum= |ISBN=3-924484-40-6 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was jedoch auf seine Rechtfertigungsschreiben nach der Niederlage zurückzuführen ist. Dieser bayerische Volksaufstand wurde unter anderem in der [[Sendlinger Mordweihnacht|Mordweihnacht]] bei [[Sendling]] und der [[Schlacht von Aidenbach]] blutig niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plinganser wurde 1681 als erstes Kind des Hofmarkrichters&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herwig Slezak |url=https://www.pnp.de/nachrichten/kultur/kultur/3406393_Er-fuehrte-die-Bauern-in-die-Schlacht-Der-Sohn-des-Hofmarksrichters.html |titel=Er führte die Bauern in die Schlacht: „Der Sohn des Hofmarksrichters“ |sprache=de |abruf=2019-08-03 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Postmünster Hans Georg Plinganser und seiner Frau Barbara Ober, einer Bäckerstochter aus Postmünster geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KB Postmünster&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein historisches Zitat über Plinganser beschreibt ihn wie folgt: {{&amp;quot;|An der Spitze der Landevertheidiger standen Sebastian Georg Plinganser, Studiosus der Rechte an [[Universität Ingolstadt|der hohen Schule zu Ingolstadt]], aus [[Pfarrkirchen]] (richtig: Postmünster/Thurnstein) gebürtig, ein kräftiger unternehmender Jüngling, voll Verstand, und dessen Schulgenosse [[Johann Georg Meindl]] aus Stern bei [[Altheim (Oberösterreich)|Altheim]]&amp;amp;nbsp;… |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hrb.at/bzt/doc/zgt/b14/literatur/meindl_S_141-149.htm |wayback=20110127115637 |text=14. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Braunauer Parlament“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge der Volkserhebung in Bayern ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 1705 erhoben sich Bayern im Ober- und Unterland. Nachdem Kurfürst [[Maximilian II. Emanuel]] 1704 die [[Zweite Schlacht bei Höchstädt]] verloren hatte und [[Bayern]] durch kaiserlich-österreichische Truppen besetzt worden war, wurden die Menschen in Bayern durch Quartierlasten, Kontributionen, unerträgliche Steuerlasten und Zwangsaushebungen für die Besatzer zur Verzweiflung gebracht. Der Aufstand begann in der Oberpfalz und breitete sich mit großer Geschwindigkeit über die Donau nach Niederbayern und an den unteren Inn aus. In [[Niederbayern]] erzielte der Aufstand beachtliche Erfolge: die Festungen Burghausen, Braunau und Schärding wurden erobert. Nach diesen Erfolgen sprang der Funke auch auf das bayerische Oberland über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die bayerische Volkserhebung 1705 ==&lt;br /&gt;
Bereits am 11. November trafen sich am Inn bei Burg Frauenstein 5.000 „Taschnerbauern“ aus dem Rottal unter Georg Sebastian Plinganser und 5000 „Weilharter“ unter seinem Schulfreund [[Johann Georg Meindl]]. Plinganser sagte später, damals sei „die Belagerung von Braunau und Schärding mit dem Meindl bereits beschlossen“ gewesen. Das Heer zog nach Braunau und belagerte die Festung (14. November 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fiel aber Burghausen in die Hand der Aufständischen aus dem Oberen Weilhart. Mit dem Fall von Braunau am 27. November 1705 und Schärding am 4. Dezember 1705 erlangten die Aufständischen die Macht über das gesamte Innviertel, der Landstrich wurde zum Kernland der Volkserhebung. „Rebellen“ aus anderen Regionen holten sich in Braunau ihre Direktiven und gleichzeitig wurden von hier aus Agitatoren in alle Himmelsrichtungen geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Erhebung ==&lt;br /&gt;
Mit der Niederlage der Oberländer in der Sendlinger Mordweihnacht (25. Dezember 1705) hatte die [[Bayerische Volkserhebung]] ihren Höhepunkt überschritten. In Braunau dominierte aber weiterhin die „unbeugsame – man muss auch sagen uneinsichtige – Kriegspartei“, wie es [[Christian Probst]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Probst: &amp;#039;&amp;#039;Lieber bayrisch sterben. Der bayerische Volksaufstand der Jahre 1705 und 1706.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutscher Verlag, München 1978, ISBN 3-7991-5970-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Haupt war Georg Sebastian Plinganser, auch Johann Georg Meindl gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnungen der letzten Rebellen auf ein Wiederaufleben der Volkserhebung (unter anderem durch Unterstützung durch [[Maximilian&amp;amp;nbsp;II. Emanuel]] aus Brüssel) zerschlugen sich bald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plinganser wurde nach letzten Gefechten in [[Braunau am Inn]] in [[Altötting]] gefangen genommen, kam längere Zeit in Untersuchungshaft, über deren Resultat nichts bekannt ist. Danach gewährte man ihm in [[Mengkofen]] Asyl, wo er beim Hofmarksgericht in Dienst trat. Später wurde er [[Prokurator]] (Rechtsanwalt) in [[München]] und starb schließlich als Kanzler des Reichsstiftes [[Basilika St. Ulrich und Afra|St. Ulrich und Afra]] in [[Augsburg]] am 7. Mai 1738. (Nach [1])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1878 benannte die Stadt München die [[Plinganserstraße]] in Sendling nach dem Anführer des Unterländer Bauernaufstandes. Weitere Straßenbenennungen gibt es in [[Pfarrkirchen]], [[Simbach am Inn]], [[Kirchdorf am Inn (Landkreis Rottal-Inn)|Kirchdorf am Inn]], [[Bad Griesbach]], [[Aidenbach]], [[Pocking]], [[Gangkofen]], [[Postmünster]] und [[Mengkofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade des Münchner [[Museum Fünf Kontinente|Museums Fünf Kontinente]], ehemals Bayerisches Nationalmuseum, schmückt eine überlebensgroße Plinganser-Statue&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Willhalm |url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/sehenswert/d_sehenswert.php?id=4305 |titel=Münchner Stadtgeschichte - Das Stadtportal zur Geschichte Münchens |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250715032329/https://stadtgeschichte-muenchen.de/sehenswert/d_sehenswert.php?id=4305 |archiv-datum=2025-07-15 |abruf=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie wurde 1863 im Auftrag [[Maximilian II. Joseph|Maximilians&amp;amp;nbsp;II.]] vom Bildhauer [[Heinrich Ruf (Bildhauer)|Heinrich Ruf]] als Allegorie für Vaterlandstreue angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Die [[Braunauer Zeitgeschichte-Tage|14. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]] beschäftigen sich mit der Rolle Plingansers im [[Braunauer Parlament]] 1705.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|298|304|Plinganser, Georg Sebastian|[[Karl Theodor von Heigel]]|ADB:Plinganser, Georg Sebastian}}&lt;br /&gt;
* [[Benno Hubensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Geschichte. Staat und Volk, Kunst und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. Rosenheimer Verlags-Haus, Rosenheim 2006, ISBN 3-475-53756-7, S. 271–273.&lt;br /&gt;
* Klaus Warnecke: &amp;#039;&amp;#039;Georg Sebastian Plinganser. (1680–1738). Ein bayerischer Patriot.&amp;#039;&amp;#039; Sendling-West-Verlag, München 1986, ISBN 3-922291-06-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirchen – Kreisstadt in Niederbayern. 1100 Jahre Siedlung in der mittleren Rott&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der Stadt Pfarrkirchen, Redaktion: Dr. Adolf Hochholzer / Kurt Würtinger.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aidenbach 1706&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift der Marktgemeinde Aidenbach, 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niederbayerische Hefte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2, herausgegeben von Hanns Haller, verfasst von Franz Stelzenberger, 1960.&lt;br /&gt;
* Donatus Moosauer, Jochen Wöhrl: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Niederbayern&amp;#039;&amp;#039;. Neue Presse Verlags-GmbH, ISBN 3-924484-40-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Eggenfelden&amp;#039;&amp;#039; von Josef Haushofer, 3. erweiterte Auflage.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burg zu Burghausen&amp;#039;&amp;#039;, amtlicher Führer, bearbeitet von Brigitte Langer, ISBN 978-3-941637-11-5&lt;br /&gt;
* [[Andreas Artur Reichelt|Andreas Reichelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sohn des Hofmarksrichters&amp;#039;&amp;#039;. Gmeiner Verlag, ISBN 978-3-8392-2514-1; historischer Roman über Plingansers Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hrb.at/bzt/doc/zgt/b14/literatur/probst_personenregister.htm Liste der Akteure im Bayerischen Volksaufstand 1705 und 1706].&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=L_jDYmWaNd0 1705 – Der bayerische Volksaufstand. BR-Reportage. Teil 1].&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=QLYNkX14pXw 1705 – Der bayerische Volksaufstand. BR-Reportage. Teil 2+3].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118814494|VIAF=32793184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plinganser, Georg Sebastian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Volkserhebung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1681]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1738]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plinganser, Georg Sebastian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Student, Anführer im bayerischen Volksaufstand (1705–1706)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1681&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Postmünster|Postmünster/Thurnstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1738&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Visualnarrative</name></author>
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