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	<title>Georg Saum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:29:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Saum&amp;diff=2148818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ https</title>
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		<updated>2024-01-24T09:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Saum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1736]] in [[St. Peter (Hochschwarzwald)|St. Peter]], [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Schwarzwald]]; † [[29. Juli]] [[1790]] in [[Straßburg]]) war ein Maler des späten [[Barock]] in Südwestdeutschland und dem [[Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war das neunte Kind einer Bauernfamilie. Fünf Jahre nach seiner Geburt erwarben die Eltern, Mathias Saum und Maria geb. Wickin, den Kreuzhof (früher Rothibehof) in St. Peter. Er liegt an der Straße von St. Peter nach [[St. Märgen]] und ist noch heute (2010) im Besitz der Familie. Mit 12 Jahren wurde Georg Vollwaise. 1754 vermittelte ihm der Abt [[Philipp Jakob Steyrer]] des [[Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald|Klosters St. Peter auf dem Schwarzwald]] eine Lehrstelle bei dem in [[Konstanz]] ansässigen Maler [[Franz Ludwig Herrmann]], der damals im Kloster arbeitete. Hermann verpflichtete sich, den „wayßen, und Hießigen Underthanen georg Saumen … Von dato ahn zu einem Mahler Jung auf- und ahnzunehmmen, und selben jnnert 3 Jahren in der Zeichnungs Kunst sowohl alß Flach und Fresco Mahlen nach seinem Besten wißen, und gewißen Zu Under richten“. Nach dreijähriger Lehrzeit in Konstanz wanderte Saum durch Bayern und Österreich nach [[Mähren]], von wo ihn Steyrer 1762 nach St. Peter rief, um die neu erbaute Wallfahrtskapelle [[Maria Lindenberg (St. Peter)|Maria Lindenberg mit Deckengemälden]] zu schmücken. Gleich anschließend malte er fünf Deckengemälde im neu erbauten Konventstreppenhaus im Ostflügel des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1764 verließ er St. Peter und zog nach Straßburg. Dort wurde er 1767 von der Zunft &amp;#039;&amp;#039;zur Steltz&amp;#039;&amp;#039; als Meister anerkannt. Im selben Jahr wurde er Straßburger Bürger und heiratete die Straßburgerin Maria Caecilia Waggin. Von Straßburg aus war er gemeinsam mit [[Simon Göser]] in [[Schloss Munzingen]] und der Kirche [[St. Stephan (Munzingen)|St. Stephan]] in Munzingen tätig. Er genoss in Straßburg hohes Ansehen, hatte immer wieder Lehrlinge und Gesellen. 1769 wurde er in das Zunftgericht der &amp;#039;&amp;#039;Steltz&amp;#039;&amp;#039; gewählt. 1775 schenkte er seinem Bruder Michael auf dem Kreuzhof ein Bild &amp;#039;&amp;#039;Christus am Kreuz&amp;#039;&amp;#039;, das zumindest bis ins Jahr 2000 dort als „Familienstück“ aufbewahrt wurde. Bis in seine letzten Tage hatte er Verbindung zu seinen Geschwistern im Schwarzwald. Sein Tod wurde in den Totenbüchern von [[Stegen]]-Eschbach und St. Peter vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Saums Gemälde in der Lindenberg-Kapelle wurden zerstört, als die Kapelle 1787 abgerissen werden musste. Im Munzinger Schloss haben sich die Wandmalereien des Gelben Salons nicht erhalten, von Saums Hand, jedoch stark restauriert, sind möglicherweise vier noch erhaltene [[Supraporte]]n. Für die Munzinger Pfarrkirche malte er die &amp;#039;&amp;#039;Steinigung des heiligen Stephanus&amp;#039;&amp;#039; des linken Seitenaltars.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Graf von Kageneck: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg-Munzingen. Pfarrkirche, Erentrudiskapelle, Schloß&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; 1126). Schnell &amp;amp; Steiner, München/Zürich 1978, S. 8. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kreuzigungsgemälde aus dem Jahr 1764 befindet sich im Pfarrhaus Wettelbrunn, Stadt [[Staufen im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk befindet sich im Konventstreppenhaus des Klosters St. Peter. „Die dreiarmige, gegenläufige Treppe ist in ein geräumiges Treppenhaus eingebaut, das durch [[Johann Georg Gigl|Gigls]] Stuck und die Malereien Saums feinsinnig interpretiert und gestaltet wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Gubler: &amp;#039;&amp;#039;Der Vorarlberger Barockbaumeister Peter Thumb.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen, Thorbecke Verlag 1972, ISBN 3-7995-5016-X, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Eingebunden in ein Geflecht von verkräuselten Rocaille-Motiven, leuchten die 1763 gemalten Bilder von Georg Saum auf den Betrachter herab.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Brommer: &amp;#039;&amp;#039;Raum und Zeit im Verständnis der Barockzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Otto Mühleisen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Vermächtnis der Abtei. 900 Jahre St. Peter auf dem Schwarzwald.&amp;#039;&amp;#039; Badenia Verlag Karlsruhe 1993, ISBN 3-7617-0297-3, S. 107–126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hauptfeld ist [[Jakobsleiter (Bibel)|Jakobs Traum von der Himmelsleiter]] dargestellt. „Geheimnisvolles Licht bricht aus dem nachtdunklen Gewölk hervor und überglänzt den Schlafenden.“ Darum gruppieren sich in blau-grauen Grisailletönen vier kleinere Bilder zum Tod des Menschen: Der Knochenmann sticht dem Sterbenden einen Pfeil in die Brust; der Erzengel [[Michael (Erzengel)|Michael]] mit den Seligen zu seiner Rechten und den Verdammten zu seiner Linken; die Hölle, wo aus einem Kessel Feuerzungen in die Höhe schießen; der Himmel mit dem heiligen [[Simon Petrus|Petrus]] mit zwei gekreuzten Schlüsseln und der heiligen [[Ursula von Köln|Ursula]] mit zwei gekreuzten Pfeilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;190&amp;quot; widths=&amp;quot;140&amp;quot; caption=&amp;quot;Altarbilder in Sölden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
St.Fides und Markus (Sölden) jm2213.jpg|Benedikt und Scholastika&lt;br /&gt;
St.Fides und Markus (Sölden) jm2210.jpg|Ulrich&lt;br /&gt;
St.Fides und Markus (Sölden) jm2188.jpg|Fides und Candida&lt;br /&gt;
St.Fides und Markus (Sölden) jm2200.jpg|Barbara&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemals zum Kloster St. Peter gehörenden Kirche [[St. Fides und Markus (Sölden)|St. Fides und Markus]] in [[Sölden (Schwarzwald)|Sölden]] bei [[Freiburg im Breisgau]] ließ Steyrer 1763 die Blätter der beiden Seitenaltäre von Saum malen. Sie zeigen links [[Benedikt von Nursia]] und seine Schwester [[Scholastika von Nursia|Scholastika]], darüber den heiligen [[Ulrich von Zell]], rechts die heilige [[Fides von Agen|Fides]] mit einem Feuerrost und die [[Katakombenheiliger|Katakombenheilige]] Candida mit einem Schwert, darüber die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]]. Die Schnitzereien der Altäre stammen von [[Matthias Faller]]. Die Deckengemälde der Kirche schuf Saums Lehrer Franz Ludwig Hermann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Hermann (Kunsthistoriker)|Manfred Hermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Pfarrkirche St. Fides und Markus Sölden.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Saums Werke für das Elsass ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Saum, Georg |Band=29 |Seite=492 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Brommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Saum und Simon Göser in Straßburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“.&amp;#039;&amp;#039; 90, 1972, S. 81–100 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1972/0083/image?sid=c7c124c092e3383d0480df597fef534b Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012299554|VIAF=170815106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saum, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Elsass, 1300–1800)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1736]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saum, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Spätbarock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1736&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Peter (Hochschwarzwald)|St. Peter]], [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1790&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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