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	<title>Georg Rohde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Rohde&amp;diff=1267732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, Leerzeichen vor Punkt, ISBN-Format, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2026-03-13T08:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, Leerzeichen vor Punkt, ISBN-Format, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Altphilologen Georg Rohde. Zum Glasmaler siehe [[Georg Karl Rohde]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Rohde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1899]] in [[Berlin]]; † [[21. Oktober]] [[1960]] ebenda) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Altphilologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohde stammte aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater war Straßenbahnschaffner in Berlin, die Familie katholisch. Nur unter Entbehrungen konnte Rohde – der von den Eltern für den Priesterberuf bestimmt war – das renommierte [[Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster|Gymnasium zum Grauen Kloster]] in Berlin besuchen, wo seine Liebe zur Antike und zu den klassischen Sprachen geweckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohde studierte Klassische Philologie in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und in [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]], während des Studiums arbeitete er als Werkstudent. Über seinen Freund [[Friedrich Wolters]], Professor in Marburg, war Rohde mit der Dichtung [[Stefan George]]s in Berührung gekommen, gehörte aber nie zum engeren [[George-Kreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Freundschaft mit Wolters bemerkt [[Michael Landmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wolters. 1876–1930&amp;#039;&amp;#039;, in: Michael Landmann: &amp;#039;&amp;#039;Figuren um George&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, [[Castrum Peregrini]] Presse, Amsterdam 1988, S. 23–36, hier S. 28f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Dissertation über [[Vergil]] im Jahr 1924 wurde überaus günstig beurteilt. Nach der Promotion blieb Rohde in [[Marburg]], zuerst als Assistent am Philologischen Seminar, später als Leiter der Vorbereitungskurse für das große und kleine [[Latinum]]. Die Habilitation über &amp;#039;&amp;#039;Die Kultsatzungen der römischen Pontifices&amp;#039;&amp;#039; folgte 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;Einen Eindruck von Rohde als Lehrer in der Marburger Zeit vermittelt [[Helmut Viebrock]]: &amp;#039;&amp;#039;Meine Marburger Lehrzeit bei Georg und Irmgard Rohde&amp;#039;&amp;#039;, in: Hans-Joachim Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkung Stefan Georges auf die Wissenschaft. Ein Symposium&amp;#039;&amp;#039;, Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1985, S. 105–108.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 wurde ihm die Wahrnehmung des Lehrstuhls seines Lehrers [[Paul Friedländer (Philologe)|Paul Friedländer]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1933 bedeutete eine Wende in Rohdes Leben: Eine weitere akademische Karriere wurde ihm in Deutschland unmöglich gemacht, weil seine Frau Irmgard Rohde (1898–1979), eine Tochter von [[Siegfried Kalischer]], im NS-Staat als „Nichtarierin“ galt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, de Gruyter, Berlin/Boston 2023, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm wurde nahegelegt, die Scheidung zu erwirken – ein Weg, der für den überzeugten Katholiken nicht gangbar war. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. 1935 erhielt Rohde auf Empfehlung des Philologen [[Eduard Norden]] einen Ruf an die im Aufbau befindliche [[Universität Ankara]], an der er ein Institut für Klassische Philologie und die dazugehörige Bibliothek gründete. Außerdem widmete sich Rohde in Ankara einer intensiven Übersetzungsarbeit; gemeinsam mit seiner Schülerin [[Azra Erhat]] gab er die bis heute sehr beliebte Literaturreihe &amp;#039;&amp;#039;Dünya Edebiyatından Tercümeler&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzungen aus der Literaturwelt) heraus, in der die meisten griechischen Philosophen erstmals in türkischer Sprache erschienen. Im türkischen Exil schloss Rohde enge Freundschaft mit [[Ernst Reuter]] (SPD), dem späteren Regierenden Bürgermeister von Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Veranlassung Reuters wurde Rohde 1949 als erster Klassischer Philologe an die neu gegründete Freie Universität Berlin berufen, an der er bis zu seinem Tode tätig war. Im Universitätsjahr 1952/53 wurde er zum [[Rektor]] der FU gewählt, 1954/1955 zum Prorektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Vergili eclogarum forma et indole.&amp;#039;&amp;#039; Ebering, Berlin 1925 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des heiligen Porphyrios, Bischofs von Gaza.&amp;#039;&amp;#039; Bard, Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Tempelgründungen im Staatsleben der Römer.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kultsatzungen der Römischen Ponitifices.&amp;#039;&amp;#039; Töpelmann, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* mit [[Walther G. Oschilewski]], [[Arno Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Reuter]]. Ein Leben für Freiheit und Menschlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Arani, Berlin-Grunewald 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien und Interpretationen zur antiken Literatur Religion und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Irmgard Rohde und [[Bernhard Kytzler]]. De Gruyter, Berlin 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Inge Auerbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum academiae Marburgensis. Die akademischen Lehrer der Philipps-Universität Marburg&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band: &amp;#039;&amp;#039;1910 bis 1971&amp;#039;&amp;#039;, Elwert, Marburg 1979, ISBN 978-3-7708-0580-8, S. 595.&lt;br /&gt;
* [[Paul Moraux]], &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Georg Rohde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 33, 1961, S. 109–111.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Kytzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Rohde (1899–1960)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Eikasmós]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1993, S. 311–316 ({{Toter Link|date=2016-04-08|url= http://www2.classics.unibo.it/Eikasmos/eik_pdf/1993/Kytzler_93.pdf |text=online }}).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Radke]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift für Georg Rohde&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 1961 ({{Webarchiv |url=http://swbplus.bsz-bw.de/bsz001086294inh.pdf?1418453982748 |wayback=20160325051810 |text=Inhaltsverzeichnis}}).&lt;br /&gt;
* [[Eckart Mensching]]: &amp;#039;&amp;#039;Texte zur Berliner Philologie-Geschichte V. Zu [[Eduard Norden|Ed. Nordens]] letzten Jahren in Briefen an G. Rohde (1899-1960)&amp;#039;&amp;#039;. In: Eckart Mensching, &amp;#039;&amp;#039;Nugae zur Philologie-Geschichte II&amp;#039;&amp;#039;, TU-Publikationen, Berlin 1989, ISBN 3-7983-1265-6, S. 5–16.&lt;br /&gt;
* [[Reiner Möckelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wartesaal Ankara. [[Ernst Reuter]] – Exil und Rückkehr nach Berlin&amp;#039;&amp;#039;, BWV, Berlin 2013, ISBN 978-3-8305-3143-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116597275}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116597275|titel=Rohde, Georg Julius Hans|datum=2020-10-29}}&lt;br /&gt;
* [https://web.fu-berlin.de/chronik/b-picts/1949-1960/rohde.html Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.aristarchus.unige.it/cphcl/schedePDF/Rohde.pdf Kurzbiographie und Bibliographie (ital.)]&lt;br /&gt;
* [https://www.esf.uni-osnabrueck.de/biographien-sicherung/r/300-rohde-georg Utz Maas, &amp;#039;&amp;#039;Georg Rohde&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/personen/nachlaesse/ Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der FU Berlin&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Berlin (FU)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116597275|LCCN=no2010029606|VIAF=59839624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rohde, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ankara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rohde, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rohde, Georg Julius Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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