<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Renatus_Solta</id>
	<title>Georg Renatus Solta - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Renatus_Solta"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Renatus_Solta&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T00:53:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Renatus_Solta&amp;diff=1189089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kant100: Lichtbild hinzugefügt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Renatus_Solta&amp;diff=1189089&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-26T18:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lichtbild hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Renatus Solta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1915]] in [[Wien]]; † [[2. Mai]] [[2005]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[http://titus.uni-frankfurt.de/personal/galeria/solta.htm TITUS-Galerieseite Solta]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer [[Sprachwissenschaftler]], [[Indogermanist]] und Universitätsprofessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der in Wien geborene Georg Renatus Solta verbrachte seine gesamte Schulzeit in [[Linz]]. Am 13. Juni 1934 legte er dort am humanistischen Gymnasium die [[Matura|Reifeprüfung]] mit Auszeichnung ab. Im Herbst 1934 begann er sein Studium an der Philosophischen Fakultät der [[Universität Wien]]. Neben der Vergleichenden indogermanischen Sprachwissenschaft studierte er auch Klassische [[Philologie]] und [[Romanistik]]. Er begann am 1. Juli 1938, noch vor seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]], seine universitäre Laufbahn als [[Bibliothekar]] des Instituts für Indogermanistik. Ab 1. Juli 1940 wechselte er in die Funktion eines Assistenten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien1999 06,Solta.jpg|mini|Univ.-Prof. Solta in seiner indogermanischen Bibliothek (Univ. Wien, Hauptgebäude, Indogermanisches Institut)]]&lt;br /&gt;
Für seinen weiteren Werdegang waren die Professoren [[Paul Kretschmer (Linguist)|Paul Kretschmer]], [[Wilhelm Havers]] und [[Albin Lesky]] von großer Bedeutung. Das Thema seiner [[Dissertation]] lautete „[[Altitalisch]]e [[Ortsnamen]]studien“. Am 20. Juli 1939 wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Nach Soltas eigenen Angaben war sein jüdischer Lehrer [[Norbert Jokl]], der im Juni 1942 ermordet wurde, sein wichtigstes Vorbild. Jokl war einer der Begründer der [[albanische Sprache|Albanistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer krankheitsbedingten Unterbrechung konnte Solta seine Laufbahn ab 1949 als wissenschaftliche Hilfskraft fortsetzen. Daran änderte auch seine [[Habilitation]] im Jahre 1953 (zur Stellung des [[Armenische Sprache|Armenischen]] innerhalb der indogermanischen Sprachen) zunächst nichts. Erst 1955 wurde er wieder Assistent am Indogermanischen Institut, 1967 wurde er zum außerordentlichen Professor, 1973 zum ordentlichen Professor für Indogermanische Sprachwissenschaft ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt. Solta, dessen Wesen laut übereinstimmenden Aussagen seiner Kollegen und Schüler von höchster persönlicher Bescheidenheit und Integrität geprägt war, starb am 2. Mai 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke von Georg Solta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1939, Altitalische Ortsnamenstudien, Wien (Dissertation)&lt;br /&gt;
* 1953, Zur Stellung des Armenischen innerhalb der indogermanischen Sprachen, Wien (Habilitation)&lt;br /&gt;
* 1960, Die Stellung des Armenischen im Kreise der Indogermanischen Sprachen, Wien&lt;br /&gt;
* 1965, Palatalisierung und Labialisierung, IF 70, 276–315.&lt;br /&gt;
* 1974, Zur Stellung der lateinischen Sprache, ISBN 3-7001-0042-6.&lt;br /&gt;
* 1980, Einführung in die Balkanlinguistik mit besonderer Berücksichtigung des Substrats und des Balkanlateinischen, ISBN 3-534-07625-7.&lt;br /&gt;
* 1997, mit G. Deeters and V. Inglisian: Armenisch und Kaukasische Sprachen, ISBN 90-04-00862-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Mayrhofer: &amp;#039;&amp;#039;Georg Renatus Solta.&amp;#039;&amp;#039; [Nachruf]. In: &amp;#039;&amp;#039;Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 155, 2005, ISBN 3-7001-3630-7, S. 559–570 (mit Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107496798}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107496798|LCCN=n81026614|VIAF=62069913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Solta, Georg Renatus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indogermanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Solta, Georg Renatus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Sprachwissenschaftler, Indogermanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kant100</name></author>
	</entry>
</feed>