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	<title>Georg Reinbold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T12:09:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-05T15:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolperstein Karlsruhe Georg Reinbold Staendehausstr 2 (fcm).jpg|mini|Stolperstein für Reinbold am [[Ständehaus (Karlsruhe)|Karlsruher Ständehaus]] ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Reinbold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Simon oder Salomon Schwarz&amp;#039;&amp;#039;; * [[22. Oktober]] [[1885]] in [[Triberg]]; † [[24. Mai]] [[1946]] in [[New York City]]) war ein deutscher [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] [[Politiker]]. Er war während der [[Weimarer Republik]] Landesvorsitzender der SPD in [[Baden (Land)|Baden]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinbold war bis 1912 als [[Schlosserei|Schlosser]] und [[Mechaniker]] tätig. Im Jahr 1906 trat er der SPD bei. In den Jahren 1910 und 1911 war er Mitglied im Bürgerausschuss von [[Triberg]]. Ebenfalls im Jahr 1911 war er Vorsitzender der örtlichen [[Gewerkschaftskartell]]s. Zwischen 1912 und 1920 war er [[Expedient]] der in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] erscheinenden Volkswacht in [[Singen (Hohentwiel)|Singen]]. Außerdem war er Parteisekretär der SPD für den Wahlkreis Baden I. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er als [[Unteroffizier]] Kriegsteilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1920 und 1923 war Reinbold [[Redakteur]] der Zeitung Volkswillen in Singen. Dort war er auch von 1919 bis 1922 Mitglied im Gemeinderat. In den Jahren 1922 und 1923 war er auch Kreistagsmitglied in [[Konstanz]]. Zwischen 1923 und 1933 war Reinbold hauptberuflich Parteisekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinbold war von 1924 bis 1933 Landesvorsitzender der SPD in Baden. Außerdem gehörte er seit 1923 dem zentralen Parteivorstand an. Zwischen 1924 und 1933 war er außerdem Mitglied des Gauvorstandes Baden des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 kandidierte Reinbold vergeblich für einen Sitz in der [[Weimarer Nationalversammlung]]. Zwischen 1925 und 1933 gehörte er dem [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtag]] an. Von 1928 bis 1932 war er Mitglied im Fraktionsvorstand und von 1931 bis 1933 war er Vizepräsident des Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]] floh Reinbold über Straßburg ins [[Saargebiet]]. Im Exil lebte er teilweise unter dem Namen Simon oder Salomon Schwarz. Er war zunächst Grenzsekretär der [[Sopade]]. Nach der [[Saarabstimmung]] lebte er ab 1935 zunächst in [[Frankreich]] und kurze Zeit später in [[Luxemburg]]. Im Jahr 1936 wurde Reinbold offiziell aus dem Deutschen Reich ausgebürgert. Im Jahr 1938 schlug Reinbold vergeblich die Vereinigung aller Parteien der [[Sozialistische Internationale|Sozialistischen Internationale]] zu einer „einheitlichen politischen Kraft“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Schilmar: &amp;#039;&amp;#039;Der Europadiskurs im deutschen Exil 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2004, ISBN 3486568299, S. 156 ([http://books.google.com/books?id=6Rd1Z5cIr18C&amp;amp;pg=PA156 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1940 ging Reinbold nach Südfrankreich. Seit 1941 lebte er in den [[USA]]. Reinbold blieb politisch aktiv und beteiligte sich 1944 unter anderem an einem Komitee emigrierter deutscher Gewerkschafter, die eine engere Zusammenarbeit mit der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung anstrebten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/fulltext/sozmit/1944-065.htm Sozialistische Mitteilungen 3. September 1944]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Braun: &amp;#039;&amp;#039;Georg Reinbold (1885-1946) – der badische SPD-Vorsitzende im Widerstand als Grenzsekretär&amp;#039;&amp;#039;, in: Angela Borgstedt u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mut bewiesen. Widerstandsbiographien aus dem Südwesten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039;, hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Bd. 46), Stuttgart 2017, ISBN 9783945414378, S.&amp;amp;nbsp;99–108.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reinbold, Georg&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1980, S. 594&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop||180420}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=78 Redebeiträge] von Georg Reinbold im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129074896|LCCN=no2006016146|VIAF=6001366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinbold, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Triberg im Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Karlsruhe ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinbold, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schwarz, Simon (Pseudonym); Schwarz, Salomon (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Triberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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