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	<title>Georg Prusko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: Kat</title>
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		<updated>2025-07-06T09:55:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Stefan Prusko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1924]] in [[Gliwice|Gleiwitz]], Oberschlesien; † [[26. August]] [[2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mittelhessen-gedenkt.de/traueranzeige/georg-stefan-prusko |titel=Traueranzeigen von Georg Stefan Prusko {{!}} mittelhessen-gedenkt.de |abruf=2019-11-05 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Nieder-Mörlen]]) war ein [[Hessen|hessischer]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und Abgeordneter des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Als viertes von fünf Kindern einer Bergarbeiterfamilie geboren wuchs Prusko in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach dem Abschluss der [[Volksschule]] machte er eine Ausbildung zum [[Industriekaufmann]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente er als Fallschirmjäger. Prusko wurde 1947 Versicherungsangestellter in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Widerstand und Flucht ==&lt;br /&gt;
1947 trat er der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]] bei und war drei Jahre später Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes [[Meißen]]. Der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheitsdienst]] (Stasi) verhaftete Georg Prusko nach dem [[Aufstand des 17. Juni|Volksaufstand vom 17.&amp;amp;nbsp;Juni 1953]]. Von einem politischen Sondergericht wurde Prusko zu sechs Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Das Vermögen des zweifachen Familienvaters wurde eingezogen, die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm aberkannt. Mehr als drei Jahre verbrachte er in den [[Justizvollzugsanstalt Bautzen|Zuchthäusern Bautzen]] und [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Waldheim]]. Nach der Entlassung [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete die Familie Prusko in den Westen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach der Flucht setzte Prusko die politische Arbeit über 22 Jahre in verschiedenen Ämtern in der CDU fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 1969 trat er als Abgeordneter für den Wahlkreis [[Usingen]]-[[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] West in den Hessischen Landtag als Nachfolger für [[Hanna Walz|Johanna Walz]] ein. Landesweite Aufmerksamkeit erlangte sein Wahlkreisergebnis. Während die CDU 1966 in diesem Wahlkreis einen Stimmenanteil von lediglich 19,5 Prozent, gegenüber 65 Prozent der SPD erreicht hatte, erreichte die CDU unter Prusko 1970 40 Prozent und vier Jahre später (der Wahlkreisname war nun [[Wahlkreis Hochtaunus I|Landtagswahlkreis Hochtaunuskreis Nord und Wetteraukreis West]]) 48 Prozent, während die SPD auf 39 Prozent schrumpfte. Ein Erfolg, den Prusko auf systematische Sozialarbeit in seinen Gemeinden zurückführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blieb von der sechsten bis zum Ende der zehnten Wahlperiode am 4.&amp;amp;nbsp;August 1983 Mitglied des Landtags. Seinen Erfahrungen und Neigungen entsprechend war er Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene, Umsiedler und Wiedergutmachung und Mitglied des Sozialpolitischen Ausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Ämter ==&lt;br /&gt;
Prusko war langjähriger Landesvorsitzender Hessen des [[Bund der Vertriebenen|Bundes der Vertriebenen]] und kümmerte sich stark um die Betreuung der [[Aussiedler und Spätaussiedler|Aussiedler]]. Weiterhin war er in einer Vielzahl von sozialen und kirchlichen Organisationen und Initiativen aktiv. Von 1977 bis 1987 war Prusko Bundesvorsitzender der [[Landsmannschaft der Oberschlesier]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oberschlesien.de/index.php?ka=33&amp;amp;ska=125 &amp;#039;&amp;#039;Bundesvorstand der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V.&amp;#039;&amp;#039;] In: oberschlesien.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1983: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=353}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?template_id=2917&amp;amp;id=1618993&amp;amp;_zeitungstitel=1133843&amp;amp;_resort=1103657 &amp;#039;&amp;#039;Usinger Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Dezember 2004 zum 80. Geburtstag von Prusko]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1099965365|titel=Prusko, Georg Stefan|datum=2019-12-27}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1099965365|Titel=Georg Stefan Prusko|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-05-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1099965365|LCCN=|NDL=|VIAF=9146332918218732192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prusko, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prusko, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Prusko, Georg Stefan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gliwice|Gleiwitz (Oberschlesien)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nieder-Mörlen]], [[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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