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	<title>Georg Poxleitner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Poxleitner&amp;diff=1648526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hannah Florine: Internen Wiki-Link gesetzt.</title>
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		<updated>2026-02-11T07:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Internen Wiki-Link gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PoxleitnerGeorg.jpg|mini|Georg Poxleitner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Poxleitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1898]] in [[Freyung]]; † [[20. Mai]] [[1964]] in [[Reifnitz (Gemeinde Maria Wörth)|Reifnitz]]) war ein deutscher Politiker der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Poxleitner war eines von acht Kindern des Oberpostschaffners Mathias Poxleitner und seiner Ehefrau Therese.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hogn.de/2022/08/22/1-da-hogn-geht-um/nachrichten-in-freyung-grafenau/nazi-taeter-ausm-woid-1-georg-poxleitner-aus-freyung/160209 |titel=Nazi-Täter ausm Woid (1): Georg Poxleitner aus Freyung |werk=da Hog&amp;#039;n |datum=2022-08-22 |sprache=de-DE |abruf=2023-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der Volkshauptschule in Freyung und des Gymnasiums in [[Passau]] (1910–1919) nahm Georg Poxleitner am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er schwer verwundet wurde und unter anderem mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse und dem Frontkreuz ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gehörte Poxleitner einige Monate lang dem [[Freikorps Epp]] an, bevor er an das Lehrerseminar zu [[Straubing]] ging, um seine Ausbildung abzuschließen. 1921 begann er sich in der NSDAP zu engagieren. Nach einem kurzzeitigen Verbot der NSDAP trat er zum 25. August 1926 erneut in die Partei ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 43.209).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33041511&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 1926 bis 1937 war Poxleitner [[Struktur der NSDAP|Kreisleiter]] für den Unteren Bayerischen Wald, von Oktober 1928 bis zum 1. Juni 1933 war er Bezirks- bzw. Kreisleiter des Kreises Unterwald. Im Anschluss an das Lehrerstaatsexamen übernahm er am 1. Januar 1925 eine Stelle als Hilfslehrer in [[Neureichenau]]. 1926 ging er als Lehrer nach [[Klafferstraß]], um anschließend von 1931 bis 1933 in [[Perlesreut]] zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Poxleitner wegen eines [[Sturmabteilung|SA]]-Appells zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ wurde Poxleitner am 1. Juni 1933 nach [[Passau]] berufen und noch im selben Jahr zum Hauptlehrer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. April bis zum 1. Juni 1933 amtierte Poxleitner als Bürgermeister der Marktgemeinde [[Perlesreut]] und als Mitglied des Bezirksrats von [[Landkreis Wolfstein|Wolfstein]]. Seit dem Mai 1933 gehörte er außerdem dem Kreisrat von [[Niederbayern]] und der [[Oberpfalz]] an. Anschließend saß er von November 1933 bis zum 1. Juli 1935 im Bezirkstag von [[Landkreis Vilshofen|Vilshofen]], wo er auch kommissarisch das Bürgermeisteramt wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1938 trat er in die [[Schutzstaffel|SS]] ein (SS-Nummer 310.399), wurde 1939 zum [[SS-Ehren- und Rangführer zur besonderen Verwendung|SS-Ehrenführer]] ernannt und am 9. November 1940 zum [[SS-Obersturmbannführer]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von November 1933 bis zum Mai 1938 und erneut von September 1938 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 saß Poxleitner im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]]. Sein zweiter Einzug in den Reichstag erfolgte im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten [[Walter Burghardt]]. 1935 wurde er NGB-Gaubeauftragter und Gauschulungsbeauftragter im [[Gau Bayreuth|Gau Bayerische Ostmark]]. Am 15. Januar 1936 wurde er Kreisleiter des Kreises [[Słupsk|Stolp]] und Bezirksobmann der Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung [[NS-Kriegsopferversorgung|NSKOV]]. Von Februar bis November 1941 war Poxleitner in Berlin Leiter der Abteilung Truppenbetreuung im Schulungsamt des [[SS-Hauptämter|SS-Hauptamtes]] und zog nach seiner Entlassung nach Prag um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poxleitner war Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]] und des Gau-Ehrenzeichens Gau Bayerische Ostmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Poxleitner verhaftet und am 8. Juni 1945 unter der Nummer. 6.382.589 im [[Stammlager VII A|Internierungslager Moosburg]] bei Landshut inhaftiert. Am 4. August 1949 fand in Düsseldorf die erste öffentliche Sitzung in seinem Entnazifizierungsverfahren statt, wobei er in die Kategorie III der [[Kontrollratsdirektive Nr. 38|Minderbelasteten]] eingestuft wurde. Das Urteil wurde 1950 wegen Nichtzuständigkeit des Gerichts wieder aufgehoben und das Verfahren an den Generalankläger beim Kassationshof im Bayerischen Staatsministerium weitergeleitet. Am 5. März 1951 wurde das Verfahren eingestellt, „da der Betroffene nicht in die Gruppe der Belasteten oder Hauptschuldigen einzureihen war“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein letzter Wohnsitz war in [[Reifnitz (Gemeinde Maria Wörth)|Reifnitz]] am Wörthersee. Poxleitner wurde in seiner Familiengrabstätte im Passauer [[Innstadtfriedhof]] beigesetzt, die 2020 aufgelöst wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=NS-Belastete aus Niederbayern |Hrsg=[[Wolfgang Proske]] |Band=[[Täter, Helfer, Trittbrettfahrer]] |Nummer=13 |Verlag=Kugelberg Verlag |Ort=Gerstetten |Datum=2022 |Sprache=de |ISBN=978-3-945893-21-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13051554X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13051554X|VIAF=42947542}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Poxleitner, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Freyung-Grafenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perlesreut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Vilshofen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Poxleitner, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freyung]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Mai 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reifnitz (Gemeinde Maria Wörth)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hannah Florine</name></author>
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