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	<title>Georg Pfligersdorffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:50:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Pfligersdorffer&amp;diff=305288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2025-12-13T16:57:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Pfligersdorffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1916]] in [[Wiener Neustadt]]; † [[22. Januar|22. Jänner]] [[2005]] in [[Salzburg]]) war ein österreichischer [[Klassische Philologie|Altphilologe]]. Er wirkte unter anderem als ordentlicher Professor für Klassischen Philologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pfligersdorffer arbeitete von 1950 bis 1958 am [[Thesaurus Linguae Latinae]] in München und wurde zum Dr. phil. promoviert. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1956 an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] für Klassische Philologie. 1958 erhielt er eine bezahlte Dozentur, 1960 wurde er zum planmäßigen außerordentlichen Professor ernannt. 1965 folgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Klassische Philologie an die [[Universität Salzburg]], an der er bereits im Jahr zuvor eine [[Gastprofessur]] innehatte. Dort lenkte er zudem lange Jahre als Prodekan und später als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] die Geschicke seiner Fakultät. Seit 1977 war er überdies Präsident des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; in Salzburg. Dabei bemühte er sich stets, die Universität im Sinne einer Altstadt-Universität in das kulturelle Leben der Stadt Salzburg zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte waren vor allem die kaiserzeitliche und frühchristliche lateinische Literatur sowie die antike Philosophie. Einen großen Teil seiner Studien widmete er dabei der Arbeit an den Schriften [[Augustinus von Hippo|Augustins]]. Eine weitere, nicht unbedeutende Facette der Arbeiten Georg Pfligersdorffers stellen jene Schriften dar, die Forscherpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts wie beispielsweise Anton Prokesch von Osten oder Alexander v. Warsberg gewidmet sind. Den Böhmerwald und das Mühlviertel, Heimat des von ihm so geschätzten Dichters, Malers und Kulturbeamten Adalbert Stifter, hatte Pfligersdorffer zum Gegenstand seiner mit vielen Wanderungen verbundenen Studien gemacht, in denen sich seine besondere Vorliebe um die Geographie spiegelt, wie überhaupt die historische Geographie in seinen Lehrveranstaltungen und zahlreichen Exkursionen nach Griechenland mit den Studierenden und Freunden des Instituts stets zur Geltung kam, auch in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Salzburg. Schließlich sollte noch auf eine Publikation eigens hingewiesen werden, die im Zuge der Forschungen um Troja wenig von der Fachwissenschaft berücksichtigt wurde, obwohl sie in den Akademieschriften der Universität Göttingen 1985 erschienen ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Pfligersdorffer wurde 1980 zum Korrespondierenden Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/georg-pfligersdorffer/| titel=Mitglieder: Georg Pfligersdorffer| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt für seine Verdienste um die Wissenschaft 1981 das &amp;#039;&amp;#039;Silberne&amp;#039;&amp;#039; und 1986 schließlich das &amp;#039;&amp;#039;Goldene [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]&amp;#039;&amp;#039;. 1987 wurde er zudem mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse|Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&amp;#039;&amp;#039; und 1996 mit dem griechischen [[Phönix-Orden]] des Kommandeursranges ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1973 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KÖHV Rheno-Juvavia Salzburg im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Pinwinkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Gründergeneration“ der Universität Salzburg. Biographien, Netzwerke, Berufungspolitik, 1960-1975.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 2020, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Poseidonios&amp;#039;&amp;#039;, 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik und Muße. Zum Proömium und Einleitungsgespräch von Ciceros De re publica.&amp;#039;&amp;#039;, W. Fink, München 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Böhmerwald in Schilderungen der Stifterzeit.&amp;#039;&amp;#039; SchrR Stifter Inst Linz 30, Linz 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und nur das Wandern ist mein Ziel. Aus den griechischen Reise- und Zeitbildern des Grafen Prokesch von Osten.&amp;#039;&amp;#039; 1978.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Blickpunkte philosophischer Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweierlei Troja&amp;#039;&amp;#039;, Nachr Akad Wiss Göttingen 8, 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand v. Hochstetter, Böhmerwaldzeichnungen aus 1853.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Augustino Praeceptori. Gesammelte Aufsätze zu Augustinus&amp;#039;&amp;#039;, 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Itinera Salisburgensia. Gesammelte Aufsätze zur Antike und ihrem Nachwirken&amp;#039;&amp;#039;, 1999.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit anderen: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Philosophen im Katholischen Denken des 19. und 20. Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1–3, 1987–90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
* E. M. Ruprechtsberger: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken Georg Pfligersdorffer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Linz 2006, S. 89–91 (Nachruf)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfligersdorffer, Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 945.&lt;br /&gt;
* Joachim Dalfen, Karl Forstener, Maximilian Fussl, Wolfgang Speyer: &amp;#039;&amp;#039;Symmicta Philologica Salisburgensia: Giorgio Pfligersdorffer sexagenario oblata&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Filologia e Critica.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Edizioni dell’Ateneo, Rpom 1980 (Festschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118911864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118911864|LCCN=n84070232|VIAF=47269647}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfligersdorffer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Ehrenzeichens des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Phönix-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfligersdorffer, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiener Neustadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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