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	<title>Georg Peter Bruckmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:30:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Shaun92 am 3. April 2025 um 20:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-03T20:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Peter Bruckmann.jpg|mini|hochkant|Georg Peter Bruckmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Peter Bruckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1778]] in [[Heilbronn]]; † [[4. Dezember]] [[1850]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]] und Gründer der [[Silberwarenfabrik Peter Bruckmann &amp;amp; Söhne]] in Heilbronn. Da er als Erster Silberwaren maschinell in Großproduktion fertigte, gilt er als Begründer der deutschen Silberwarenindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruckmann wurde 1778 als Sohn des Heilbronner [[Silberschmied]]s &amp;#039;&amp;#039;Johann Dietrich Bruckmann&amp;#039;&amp;#039; (1736–1807) und dessen Frau &amp;#039;&amp;#039;Johanna Susanne Bruckmann geborene Drauz&amp;#039;&amp;#039; geboren. Er war ein Enkel des 1725 in das Heilbronner [[Bürgerrecht]] aufgenommenen Kaufmanns &amp;#039;&amp;#039;Hermann Dietrich Brockmann&amp;#039;&amp;#039; (1697–1745) aus [[Hemer]] bei [[Iserlohn]] in [[Westfalen]], der die Heilbronner Familie Bruckmann begründete,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Dürr]]: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Chronik. I. Teil.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Rembold, Heilbronn 1926, S. 272, S. 303.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;als Nachdruck&amp;#039;&amp;#039;: Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1986. (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, Band 27.)&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Cousin des Stadtschultheißen [[Johann Clemens Bruckmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stammliste der Familie Bruckmann&amp;#039;&amp;#039;. Bosheuyer, Cannstatt 1892, S. 3, 4, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckmann absolvierte zunächst eine Lehre im elterlichen Betrieb und begab sich dann auf Wanderschaft. In [[Wien]] besuchte er den Zeichenkurs an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]], die zu jener Zeit von dem Heilbronner [[Heinrich Friedrich Füger]] geleitet wurde. An der [[Académie Julienne]] in [[Paris]] erlernte er das Schneiden von [[Prägestempel]]n. In [[Genf]] wurde er mit der [[Bijouterie]] vertraut. Zurück in Heilbronn übernahm er gemeinsam mit dem später wieder ausgeschiedenen Karl Seeger im Jahr 1805 den väterlichen Betrieb. Noch vor Einsetzen der [[Industrialisierung]] im [[Königreich Württemberg]] formte er den Betrieb zu einer [[Fabrik]] um, indem er alle Einzelteile für die dort gefertigten Silberwaren künftig selbst herstellte, anstelle wie zuvor Zierteile aus Frankreich zu importieren. Mit seinen maschinell und in Großproduktion gefertigten Silberwaren, vornehmlich [[Essbesteck|Bestecken]], begründete er die deutsche Silberwarenindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bruckmanns Erfolg trugen insbesondere seine Ansprüche an Qualität und Gestaltung der Waren bei. Zu seinen engsten Mitarbeitern zählte ab 1819 der spätere Stuttgarter Akademieprofessor [[Conrad Weitbrecht]]. 1842 stiftete Bruckmann 10.000 [[Gulden]] zum Bau einer eigenen Zeichen- und Modellierschule, aus der sich später die Heilbronner Berufsschule entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haus Bruckmanns fand ein vielseitiges kulturelles Leben statt. Sowohl Bruckmann als auch eine seiner Ehefrauen sowie mehrere Töchter galten als musikalisch begabt. Bruckmann war Bewunderer des Bildhauers [[Johann Heinrich Dannecker]] und richtete ein Zimmer nahe seiner Werkstatt mit Abgüssen von dessen Werken ein. Er besaß außerdem eine umfangreiche Sammlung alter Stiche, die er u.&amp;amp;nbsp;a. von den Brüdern [[Sulpiz Boisserée|Sulpiz]] und [[Melchior Boisserée]] bezog, die häufig in seinem Haus zu Gast waren. Zu den weiteren häufigen Gästen zählte der [[Gräßle-Gesellschaft]] genannte Freundeskreis um [[Justinus Kerner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckmann war in erster Ehe ab 1804 mit der Bankierstochter Adelaide Josephine Wencelius (1779–1813) verheiratet. Dieser Ehe entstammten ein Sohn und drei Töchter. Nach dem Tod der ersten Frau heiratete er am 11. September 1815 in Zürich Johanna Henriette Friederike Madepohl (1794–1862), die Tochter des Hafenmeisters von [[Riga]]. Dieser Ehe entstammten weitere neun Söhne und vier Töchter. Das Grabmal von Georg Peter Bruckmann befindet sich auf dem [[Alter Friedhof (Heilbronn)|Alten Friedhof]] in Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Bruckmann gegründete Unternehmen erlangte überregionale Bedeutung und verblieb über vier Generationen in Familienbesitz, bevor es 1968 verkauft und 1973 geschlossen wurde. Ein Enkel Bruckmanns, [[Peter Bruckmann]], war Mitbegründer und zwischen 1909 und 1932 zweimal Vorsitzender des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbunds]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Georg Peter Bruckmann und Ehefrau Henriette Jugendportraets.jpg|Jugendporträts Bruckmanns und seiner zweiten Frau Henriette&lt;br /&gt;
 Heilbronn-alter-friedhof-bruckmann.JPG|Bruckmann-Grabmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|47|276|276|Bruckmann, Peter|[[Julius von Hartmann (Historiker)|J. H.]]|ADB:Bruckmann, Peter}}&lt;br /&gt;
* Redaktion des General-Anzeigers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder hervorragender Heilbronner&amp;#039;&amp;#039;, Heilbronn 1912, Nr. 21, S. 40–41.&lt;br /&gt;
* Kurt Erhard von Marchtaler: &amp;#039;&amp;#039;Georg Peter Bruckmann (1778–1850) und seine Söhne Wolfgang August Peter (1818–1891) und Ernst Dietrich Bruckmann (1829–1870). Silberwarenfabrikanten in Heilbronn.&amp;#039;&amp;#039; In: Württembergische Kommission für Landesgeschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4. Kohlhammer, Stuttgart 1948, S. 15–31.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Helmut Schmolz]], [[Hubert Weckbach]] |Titel=Bedeutende Heilbronner (III) |Sammelwerk=Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme |Band=15. Jahrgang |Nummer=1 |Verlag=Verlag Heilbronner Stimme |Ort=Heilbronn |Datum=1969-01-11 |ZDB=128017-x}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Helmut Schmolz, Hubert Weckbach |Titel=Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt |Auflage=2. |Verlag=Konrad |Ort=Weißenhorn |Datum=1973 |ISBN=3-87437-062-3}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|647|648|Bruckmann, Georg Peter|[[Paul Gehring]]|116726520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116726520}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116726520/person Georg Peter Bruckmann] auf leo-bw.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116726520|VIAF=77075103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruckmann, Georg Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1778]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bruckmann, Georg Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Gründer der Silberwarenfabrik Peter Bruckmann &amp;amp; Söhne in Heilbronn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1778&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1850&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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