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	<title>Georg Oskar Harnapp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Oskar_Harnapp&amp;diff=1616597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: eigene Angabe in seiner Promotion, aber auch NSDAP-Karteikarte und &quot;Die Professoren der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden und ihrer Vorgängereinrichtungen 1814-2004&quot;</title>
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		<updated>2025-11-27T23:12:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;eigene Angabe in seiner Promotion, aber auch NSDAP-Karteikarte und &amp;quot;Die Professoren der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden und ihrer Vorgängereinrichtungen 1814-2004&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Oskar Harnapp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1903]] in [[Leipzig]]; † [[10. September]] [[1980]] ebenda) war ein deutscher [[Kinderarzt]] und [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Harnapp besuchte zunächst von 1908 bis 1912 die 5. Höhere Bürgerschule in Leipzig. Im Jahr 1919 diente er im [[Freikorps|Zeitfreiwilligen-Regiment Leipzig]]. Nach dem Abitur 1921 an der [[Thomasschule zu Leipzig|Thomasschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gottlieb Tesmer, Walther Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ehrentafel der Thomasschule zu Leipzig. Die Lehrer und Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1912–1932.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Thomanerbundes, Selbstverlag, Leipzig 1934, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte er von 1922 bis 1927 [[Studium der Medizin|Humanmedizin]] an der [[Universität Leipzig]]. Er legte die ärztliche Staatsprüfung ab und wurde 1927 in [[Kinderheilkunde]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Über epigastrische Tumoren und Meteorismus infolge Aerophagie und Zwerchfellneuroseund&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. med.]] promoviert. Seine Approbation erfolgte 1928, danach arbeitete er als Praktischer Arzt in Leipzig. Von 1928 bis 1931 studierte er [[Chemiestudium|Chemie]] und wurde 1931 am Institut für Physikalische Chemie mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die Elektroden dritter Art&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=231703}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1930 bis 1932 Assistent an der [[Universitätskinderklinik Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1943 war er ordentlicher [[Professor]] für [[Urgeschichte|Vorgeschichte]] an der [[Albertus-Universität Königsberg]]. An der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1938 in Kinderheilkunde mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Bestimmung von Calciumionenaktivitäten in biologischen Flüssigkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Von 1938 bis 1944 wirkte er als [[Privatdozent]] für Kinderheilkunde und [[Oberarzt]] (ab 1934) an der Universitätskinderklinik an der Berliner [[Charité]]. Harnapp war seit 1929 Mitglied des [[Opferring der NSDAP|Opferrings]], zum 1. September 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.318.604),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13580725&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 dem [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|NSLB]]/[[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NSDDB]] und 1938 dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund|NSDÄB]]. Außerdem war er Mitglied im [[Kyffhäuserbund]]. Er wurde 1937 [[Assistenzarzt]] der Reserve bei der Luftwaffensanitätsstaffel Berlin und ab 1939 Oberarzt bei der Reserve-Flak-Abteilung 121 in Berlin. 1939 diente er beim [[Überfall auf Polen]]. Er erhielt die Freikorpskämpfer-Ehrenurkunde und die [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938|Sudeten-Erinnerungsmedaille]]. Von 1940 bis 1944 war er stellvertretender Direktor der Universitäts-Kinderklinik Bonn und ab 1944 [[Chefarzt]] der Städtischen Kinderklinik Posen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Mitglied des [[FDGB]] und war als niedergelassener Kinderarzt in Leipzig tätig. Im Jahr 1951 erhielt er einen Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seit 1955 war er Lehrstuhlinhaber für Kinderheilkunde an der [[Medizinische Akademie Dresden|Medizinischen Akademie „Carl Gustav Carus“ Dresden]]. 1956 wurde er Rektor der dortigen Kinderklinik. Harnapp war Mitglied im [[Hartmannbund]] (von 1928 bis 1935), der [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung|Deutschen Gesellschaft für Ernährung]] und der [[Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin|Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde]]. Im Jahr 1964 wurde er mit der [[Hufeland-Medaille (DDR)|Hufeland-Medaille]] in Gold ausgezeichnet. 1968 emeritierte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1934 war Harnapp mit der [[Medizinisch-Technischer Assistent|Medizinisch-Technischen Assistentin]] Gertrud Witte verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hyperinsulinismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Paediatrica&amp;#039;&amp;#039; 22 (1937), 428–430. [[doi:10.1111/j.1651-2227.1937.tb16739.x]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ralf Forsbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57989-5, S. 180.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Harnapp_789}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125057377|VIAF=35405641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harnapp, Georg Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Medizinische Akademie Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDÄB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Hufeland-Medaille (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kyffhäuserbund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harnapp, Georg Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kinderarzt und Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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