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	<title>Georg Oberdieck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 23. Januar 2025 um 11:00 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Oberdieck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1869]] in [[Hannover]]; † [[30. Mai]] [[1945]]) war ein deutscher [[Offizier]] sowie [[SA-Obergruppenführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Oberdieck war der Sohn eines Arztes. Nach dem Besuch eines [[Gymnasium]]s, das er mit dem [[Abitur]] verließ, trat er 1890 als [[Fahnenjunker]] in das [[Feldartillerie-Regiment „von Scharnhorst“ (1. Hannoversches) Nr. 10]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. 1891 wurde er zum [[Leutnant]] befördert. In den folgenden Jahren tat er in verschiedenen Artillerieregimentern und im [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] in Berlin Dienst, wo er den Rang eines [[Major]]s erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Oberdieck als Stabsoffizier im [[1. Unter-Elsässisches Feldartillerie-Regiment Nr. 31|1. Unter-Elsässischen Feldartillerie-Regiment Nr. 31]] sowie als [[Artilleriekommandeur]] Nr. 52 verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Offizier-Bund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]]. Berlin 1926. S. 494.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zweimal verwundet und mit mehreren Orden ausgezeichnet. Von 1919 bis 1920 kommandierte er das Reichswehr-Artillerie-Regiment 10 der [[Vorläufige Reichswehr|Vorläufigen Reichswehr]], bevor er im Oktober 1920 als [[Oberst]] aus dem Militärdienst ausschied. Einem [[Freikorps]] gehörte er nie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren engagierte er sich von 1924 bis 1930 im Veteranenbund [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]], in dem er ein Jahr lang den Posten eines Gauführers von Hannover bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1930 schloss Oberdieck sich der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 194.437)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/30960082&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr der [[Sturmabteilung|SA]] an. In der SA stieg er bald vom einfachen SA-Mann zum Sturmführer auf. Einige Monate später erhielt er einen Stabsposten im Gausturm Hannover-Süd. Anschließend bekleidete er bis September 1939 weitere Stellungen in SA-Stäben und -Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde Oberdieck zum stellvertretenden Führer der SA-Gruppe Niedersachsen ernannt. In dieser Stellung vertrat der die im Kriegseinsatz befindlichen Führer der Gruppe [[Max Linsmayer]] bzw. [[Günther Gräntz]]. Zum 23. Januar 1944 wurde Oberdieck in dieser Stellung zum SA-Obergruppenführer, dem höchsten Rang im Ranggefüge der SA, ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campbell wertet Oberdieck als typischen Exponenten der Gruppe der „Überläufer“ (&amp;#039;&amp;#039;defectors&amp;#039;&amp;#039;) in der SA-Führung, die ab 1929 aus anderen Organisationen zur NS-Bewegung stießen, nachdem diese sich als dominierende Gruppe der nationalistischen Rechten in Deutschland durchzusetzen begann. Aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters wären Männer wie Oberdieck zwar als Führer von SA-Verbänden in Straßenkämpfen unbrauchbar gewesen, aufgrund ihrer Verwaltungserfahrungen hätten diese dennoch einen wertvollen Zuwachs für die NSDAP dargestellt, da sie in der Organisation der Stäbe und der Durchführung der Planung der SA-Einsätze und der Ausbildung der jüngeren Führer maßgeblich zur Herausbildung der Durchschlagskraft der SA als paramilitärischem Straßenkampfverband beigetragen hätten. Oberdieck speziell hätte zudem durch seinen Wechsel vom Stahlhelm in die SA einem Wettbewerber der NSDAP um die Führung des rechten Lagers direkt geschwächt, indem diese einen fähigen Führer verlor und jene ihn gewann. Außerdem habe die SA von seinem persönlichen Prestige auf regionaler Ebene profitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruce Campbell: &amp;#039;&amp;#039;The SA-Generals and the Rise of Nazism.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 74–76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oberdieck, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oberdieck, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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