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	<title>Georg Muche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:40:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Muche&amp;diff=178806&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39507-65: Satzbau / Wikilink</title>
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		<updated>2025-12-10T05:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzbau / Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Muche 1916.jpg|mini|Georg Muche (1916) [[Datei:Unterschrift Georg Muche (1895-1987) war ein deutscher Maler, Grafiker.png|rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|hochkant=0.7|Unterschrift Georg Muche (1895–1987)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Muche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1895]] in [[Querfurt]]; † [[26. März]] [[1987]] in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]] und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Georg Muche war der Sohn des Künstlers [[Felix Muche-Ramholz]] und dessen Ehefrau Clara, geborene Marcus. Georg Muche hatte drei Schwestern. Sein Vater Felix leitete jahrzehntelang das [[Rentamt]] der [[Hugo Rudolf von Stumm|Freiherr von Stummschen]] Guts- und Forstverwaltung im hessischen [[Schloss Ramholz|Ramholz]] bei [[Schlüchtern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://felix-muche.jimdofree.com/ |titel=http://felix-muche.jimdo.com/ |sprache=de-DE |abruf=2022-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerischer Weg und Hochschullehrer ===&lt;br /&gt;
Während seiner Schulzeit in [[Querfurt]] übte sich Georg Muche in Zeichnungen von Schulfreunden, legte Naturstudien an, stellte Kopien der [[Alte Meister|Alten Meister]] wie [[Tizian]], [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]], [[Peter Paul Rubens|Rubens]] in Ölfarbe her, und beschäftigte sich mit [[Vincent van Gogh|van Gogh]] und [[Paul Cézanne|Cézanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 17 Jahren [~ 1912] verließ Muche ohne Abitur die Schule, um in München an der von dem 1905 verstorbenen [[Anton Ažbe]] gegründeten privaten Kunstschule Malerei zu studieren. Nach nur einem Jahr Unterricht und der abgelehnten Bewerbung an der bayrischen [[Kunstakademie]] ging er 1914 nach Berlin und fand dort Kontakt zur Gruppe um [[Herwarth Walden]]s Galerie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser arrangierte bereits 1916 zusammen mit [[Max Ernst]] eine Ausstellung mit 22 Arbeiten für den jungen Muche. Obwohl ohne jede Ausbildung, stellte man ihn in der im September 1916 gegründeten Kunstschule des „Sturm“ aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten als Lehrer für Malerei an. Bis 1917 gab es weitere „Sturm“-Ausstellungen mit [[Paul Klee]] und [[Alexander Archipenko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 wurde Muche zum Militär einberufen und in den Wirren zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zum [[Pazifist]]en. Nach 1919, er lebte inzwischen in Berlin, wurde er Mitglied der [[Novembergruppe]], auf deren Ausstellungen er sich von 1927 bis 1929 beteiligte. 1920 wurde er von [[Walter Gropius]] nach [[Weimar]] berufen, um dort als Meister für Holzschnitzerei am [[Bauhaus]] tätig zu sein. Von 1921 bis 1927 war er Leiter der [[Werkstatt für Weberei am Bauhaus|Werkstatt für Weberei]], gab Vorkurse und leitete den Ausschuss für die [[Bauhausausstellung von 1923]], für die das [[Musterhaus Am Horn|Musterhaus „Am Horn“]] entworfen und errichtet wurde. 1925/26 entwarf er mit Hilfe des Architekturstudenten [[Richard Paulick (Architekt)|Richard Paulick]] das „[[Stahlhaus (Dessau)|Stahlhaus Dessau]]“. 1922 heiratete er die Bauhausschülerin Elsa Franke (1901–1980), die später als Malerin und Weberin tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 zog er wieder nach Berlin, wo er bis 1930 Lehrer an [[Johannes Itten]]s privater Kunstschule wurde. Mit Itten, den er bereits 1916 kennengelernt hatte, verbanden ihn gemeinsame philosophische und pädagogische Vorstellungen. Sie hatten bereits bis zu Ittens Weggang 1923 gemeinsam den „Vorkurs“ am Bauhaus getragen, vor allem aber folgten beide den Lehren des [[Mazdaznan]], eines auf dem [[Zoroastrismus]] beruhenden östlichen Kultes.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Barron: &amp;#039;&amp;#039;Entartete Kunst. Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Los Angeles County Museum. Hirmer, München, ISBN 3-7774-5880-5, S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1931 und 1933 nahm er eine Professur für Malerei an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Muche obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Er lehrte von 1933 bis 1938 an der von [[Hugo Häring]] geleiteten Schule „[[Schule Reimann|Kunst und Werk]]“ in Berlin und beschäftigte sich fast ausschließlich mit [[Freskomalerei]]. Es ist lediglich 1935 seine Teilnahme an der Ausstellung „Berliner Kunst“ in der Münchner [[Neue Pinakothek|Neuen Pinakothek]] und 1937 in Berlin an der Frühjahrsausstellung des [[Verein Berliner Künstler|Vereins Berliner Künstler]] sicher belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Werke Muches galten den Nazis als &amp;quot;[[Entartete Kunst|entartet]]&amp;quot; und 1937 wurde im Rahmen der deutschlandweiten konzertierten Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus dem Stadtbesitz von Berlin, dem [[Schlesisches Museum der Bildenden Künste|Schlesischen Museum der Bildenden Künste]] Breslau, der Kunstsammlungen der Stadt Breslau im Schlossmuseum, der Städtischen [[Kunstsammlungen Chemnitz|Kunstsammlung Chemnitz]], der [[Anhaltische Gemäldegalerie Dessau|Anhaltinischen Gemäldegalerie]] Dessau, dem Museum für Kunst und Heimatgeschichte [[Erfurt]], dem [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover|Provinzial-Museum Hannover]], dem [[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museum]] Köln, dem [[Museum der bildenden Künste Leipzig]], der Städtischen [[Kunsthalle Mannheim]], dem Schlossmuseum [[Weimar]], dem Nassauische Landes[[museum Wiesbaden]] und der Ruhmeshalle Wuppertal-[[Barmer Ruhmeshalle|Barmen]] Druckgrafiken, Zeichnungen und Gemälde Muches beschlagnahmt. Einige wurden vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1958 leitete Muche die neu eingerichtete „Meisterklasse für Textilkunst“, die der [[Hochschule Niederrhein|Höheren Fachschule für Textilindustrie]] (ab 1944 [[Hochschule Niederrhein|Textilingenieurschule]]) in [[Krefeld]] verwaltungsmäßig angegliedert war. 1942 malte Georg Muche in der Lackfabrik von [[Kurt Herberts]] in Wuppertal große Fresken, die im Jahr darauf bei einem Bombenangriff zerstört wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 zog Muche nach [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]/[[Bodensee]], wo er als freier Maler, Grafiker und Schriftsteller tätig war und sich mit Kunsttheorien auseinandersetzte. Die Stadt Lindau ehrt ihn in ihrem Stadtmuseum („Cavazzen“) mit einem nach ihm benannten Raum mit seinen Werken. Sein Grab auf dem Lindauer Friedhof wurde nach Ablauf der Ruhezeit 2007 aufgelassen. 1955 wurden seine Werke auf der [[Documenta 1]] in [[Kassel]] ausgestellt. 1979 wurde er mit dem [[Lovis-Corinth-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Muche war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Muche, Georg&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304050724}} (abgerufen am 19. November 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie im [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Schriefers]]&lt;br /&gt;
* [[Heinz Trökes]]&lt;br /&gt;
* Thyra Hamann-Hartmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ludger Busch: &amp;#039;&amp;#039;Georg Muche. Dokumentation zum malerischen Werk der Jahre 1915 bis 1920. Ein Diskussionsbeitrag zum Expressionismus.&amp;#039;&amp;#039; E. Wasmuth, Tübingen 1984.&lt;br /&gt;
* Magdalena Droste: &amp;#039;&amp;#039;Georg Muche&amp;#039;&amp;#039;. Mann, Berlin 1980, ISBN 3-7861-1301-7&lt;br /&gt;
* [[Bernd Grönwald]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Muche und sein Werk in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: form+zweck 8/6, Berlin 1975, S. 25–27&lt;br /&gt;
* Bernd Grönwald: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio für Georg Muche&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; der HAB Weimar 28, Heft 4/5, 1979, S. 291–294&lt;br /&gt;
* Gisela Linder: &amp;#039;&amp;#039;Georg Muche: die Jahrzehnte am Bodensee, das Spätwerk&amp;#039;&amp;#039;. Gessler, Friedrichshafen 1983, ISBN 3-922137-20-2&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|252|253|Muche, Georg|Gisela Linder|118584650}}&lt;br /&gt;
* Friedegund Weidemann: &amp;#039;&amp;#039;Georg Muche&amp;#039;&amp;#039;. Staatliche Museen, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118584650}}&lt;br /&gt;
* [http://www.georg-muche.de/ georg-muche.de]&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|833}}&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Muche-Georg-1443 Georg Muche] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20071029122926/http://www.lindau.de/kultur/Stadtmuseum/Ausstellungen/Aus3OG/A3OG_7/Muche.htm Muche-Ausstellungen] beim Stadtmuseum Lindau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118584650|LCCN=n/85/43768|VIAF=32788841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muche, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lovis-Corinth-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lindau (Bodensee))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muche, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Graphiker, Bauhausstil&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Querfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lindau (Bodensee)|Lindau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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