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	<title>Georg Moser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Moser&amp;diff=71635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: + Bild von Gedenktafel</title>
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		<updated>2026-02-18T21:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Bild von Gedenktafel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Bischof Georg Moser. Zum Emailmaler siehe [[George Michael Moser]], zum Bildhauer siehe [[Johann Georg Moser (Bildhauer)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin Leutkirch - Gedenktafel Georg Moser.JPG|mini|Gedenktafel Georg Moser in [[St. Martin (Leutkirch)|St. Martin]], [[Leutkirch im Allgäu]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg- Katholische Akademie, Hauptteilnehmer von links nach rechts, Justizminister Dr. Schieler, Freiburg; Erzbischof Dr. Schäufele, Freiburg; Land - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 095743b.jpeg|mini|hochkant=1.5|Georg Moser (Vierter von links), 1971 als einer der Hauptteilnehmer der [[Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg|Katholischen Akademie Freiburg]]. Von links nach rechts: [[Rudolf Schieler]], [[Hermann Schäufele]], [[Helmut Claß]], Moser, [[Camill Wurz]], [[Hans-Wolfgang Heidland]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Moser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1923]] in [[Leutkirch im Allgäu]]; † [[9. Mai]] [[1988]] in [[Stuttgart]]) war [[Bischof]] von [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Rottenburg-Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Georg Moser wurde geboren als achtes von elf Kindern des Schmiedemeisters Alois Moser und seiner Frau Maria, geb. Miller. Nach dem [[Studium]] der [[Katholische Theologie|Katholischen Theologie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Eberhard-Karls-Universität Tübingen]] und dem [[Theologenkonvikt Wilhelmsstift|Wilhelmsstift]], das er von 1942 bis 1947 absolvierte, empfing er am 19. März 1948 das [[Sakrament]] der [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Anschließend war er bis 1950 [[Vikar]] in [[Ludwigsburg]] und [[Stuttgart]] und von 1950 bis 1953 Präfekt des bischöflichen Internates &amp;#039;&amp;#039;[[Kolleg St. Josef (Ehingen)|Josefinum]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Ehingen (Donau)]], ehe er Studenten[[pfarrer]] in [[Tübingen]] wurde. Dort wurde er 1962 mit einer [[Dissertation]] über „Die Eschatologie in der Katechetischen Unterweisung“ zum [[Doctor theologiae|Doktor der Theologie]] promoviert. 1961 übernahm er die Leitung der katholischen Akademie [[Stuttgart-Hohenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihbischof ==&lt;br /&gt;
[[Papst]] [[Paul VI.]] ernannte Georg Moser am 12. Oktober 1970 zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Thiges|Thiges]]&amp;#039;&amp;#039; und zum [[Weihbischof]] im [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Bistum Rottenburg]]. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] empfing er am 14. November desselben Jahres zusammen mit [[Anton Herre]] durch Bischof [[Carl Joseph Leiprecht]] in [[Stuttgart]]. [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren die Weihbischofe [[Wilhelm Sedlmeier]] aus Rottenburg und [[Karl Gnädinger]] aus [[Erzbistum Freiburg|Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof ==&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 1975 wurde Moser von Paul VI. zum Nachfolger Leiprechts als Bischof der Diözese Rottenburg ernannt, die 1978 in [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Rottenburg-Stuttgart]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Georg Moser.svg|mini|hochkant|Wappen von Georg Moser als Bischof von Rottenburg-Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Als [[Bischofswappen]] wählte Moser ein durchgehendes Kreuz, welches sich vom silbernen Untergrund abhebt. Inmitten des Kreuzes befindet sich ein goldener Herzschild, darin ein achtspeichiges blaues Rad. Das Kreuz ist das Symbol Christi. Von ihm gehen Wellen aus als Sinnbild des Glaubens, der wie lebendiges Wasser ist. Diese Wasserströme deuten zugleich auf den Wahlspruch „Ut habeant vitam“ („Damit sie das Leben haben“). Das Rad im Herzschild erinnert an die Herkunft des Bischofs aus Bauern- und Handwerkerfamilien.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Berchtold: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Dr. Georg Moser 1923–1988. Ein Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; Ulm 1988, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtszeit ===&lt;br /&gt;
Als zuständiger Bischof versuchte er, die 1968 entstandenen Differenzen zwischen dem an der Universität Tübingen lehrenden Theologieprofessor [[Hans Küng]] und dem [[Heiliger Stuhl|Vatikan]] beizulegen, was aber nur bedingt gelang. Entgegen den Darstellungen Küngs im zweiten Band seiner &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039; (2007)&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Küng: &amp;#039;&amp;#039;Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-05123-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; ergab eine Auswertung der persönlichen Dokumente Mosers im Jahre 2007, dass der damalige Rottenburger Bischof bis an die Grenzen des Möglichen gekämpft hat, um die Maßregelung Küngs zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.archivioradiovaticana.va/storico/2007/09/19/d_f%C3%BCrst_widerspricht_k%C3%BCng/ted-155979 |titel=Bischof Fürst widerspricht Küng |hrsg=[[Radio Vatikan]] |datum=2007-09-19 |abruf=2018-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1972 bis 1981 war Moser Präsident der deutschen Sektion von [[Pax Christi]]. Er war Vorsitzender der Publizistischen Kommission der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]] und in dieser Eigenschaft auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der [[MDG Medien-Dienstleistung]] GmbH in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Moser starb an den Folgen eines jahrzehntelangen Nierenleidens im Alter von 64 Jahren in Stuttgart. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Bischofsgruft der [[Sülchen#Sülchenkirche|Friedhofskirche Sülchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Päpstlicher Geheimkämmerer]] (1965)&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Verdienstorden Pro Merito Melitensi|Verdienstordens des Malteser-Ritter-Ordens]] (1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Georg Moser ist der Verfasser mehrerer Bücher, die teilweise hohe Auflagen erzielten und in andere Sprachen übersetzt wurden. Unter anderem sind das:&lt;br /&gt;
* 1963 &amp;#039;&amp;#039;Die Botschaft von der Vollendung&amp;#039;&amp;#039; ([[Dissertation]] Mosers)&lt;br /&gt;
* 1968 &amp;#039;&amp;#039;Kronzeugen der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1974 &amp;#039;&amp;#039;Wage dein Glück&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975 &amp;#039;&amp;#039;Ich bin geborgen.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-451-19986-6.&lt;br /&gt;
* 1978 &amp;#039;&amp;#039;Wie finde ich zum Sinn des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-451-20595-5.&lt;br /&gt;
* 1978 &amp;#039;&amp;#039;Der Jahre Gewinn. Lebensbetrachtungen.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7966-0457-9.&lt;br /&gt;
* 1980 &amp;#039;&amp;#039;Was die Welt verändert.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-451-17245-3.&lt;br /&gt;
* 1982 &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wege zu mir selbst.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-451-19694-8.&lt;br /&gt;
* 1984 &amp;#039;&amp;#039;Eine Rose in deiner Hand.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7966-1061-7.&lt;br /&gt;
* 1985 &amp;#039;&amp;#039;Täglich Grund zur Hoffnung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-451-22858-0.&lt;br /&gt;
* 1987 &amp;#039;&amp;#039;Mut zur Liebe.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-451-20995-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/m/moser_g.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629190238/http://www.bautz.de/bbkl/m/moser_g.shtml |archivedate=2007-06-29 |band=20|autor=[[Ekkart Sauser]]|spalten=1054–1056|artikel=Moser, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|187|188|Moser, Georg|[[Joachim Köhler]]|118843958}}&lt;br /&gt;
* Christoph Berchtold: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Dr. Georg Moser 1923–1988. Ein Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; Ulm 1988, ISBN 3-88294-136-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bischof-moser-stiftung.de/ueber-uns/bischof-georg-moser/ &amp;#039;&amp;#039;Bischof Georg Moser&amp;#039;&amp;#039;] bei bischof-moser-stiftung.de&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118843958}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bmoserg|Artikel=Georg Moser|Abruf=2016-08-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Karl Joseph Leiprecht]]|NACHFOLGER=[[Walter Kasper]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Rottenburg-Stuttgart|Bischof von Rottenburg-Stuttgart]]|ZEIT=1975–1988}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Weihbischöfe in Rottenburg-Stuttgart (seit 1915)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe von Rottenburg-Stuttgart (seit 1821)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118843958|VIAF=61922149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moser, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Rottenburg-Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pax Christi)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Leutkirch im Allgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Geheimkämmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Pro Merito Melitensi (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moser, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=katholischer Bischof von Rottenburg-Stuttgart&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leutkirch im Allgäu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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