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	<title>Georg Minde-Pouet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:41:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Störfix: HC: Entferne Kategorie:Bibliothekar (Deutschland); Ergänze Kategorie:Bibliotheksleiter (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-04-21T17:23:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bibliothekar_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliothekar (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bibliotheksleiter_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliotheksleiter (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bibliotheksleiter (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Adolf Julius &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Minde-Pouet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1871]] in [[Berlin]]; † [[20. Januar]] [[1950]] ebenda) war ein deutscher [[Germanist]] und [[Bibliothekar]]. Er leitete als Direktor die [[Museen der Stadt Dresden|Dresdner Städtischen Sammlungen]] und die [[Deutsche Bücherei]] in [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Minde-Pouet wuchs in Berlin auf. Nach seiner Schulzeit am [[Französisches Gymnasium Berlin|Französischen Gymnasium]] in Berlin studierte er ab 1890 Germanistik, Romanische Philologie, Kunstgeschichte sowie Philosophie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität]]. Hier schloss er sich der Studentenverbindung Landsmannschaft Spandovia an.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Mechow: Namhafte CCer, Historia Academica, Band 8/9, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 folgte bei [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]] die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] mit dem Thema „Sprache und Stil [[Heinrich von Kleist]]s“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Wehrdienst begann Minde-Pouet 1897 als [[Volontär]] an den Königlichen Museen in Berlin zu arbeiten. Von 1898 bis 1903 war er in [[Posen]] tätig, zuerst als [[wissenschaftlicher Hilfsarbeiter]], ab 1901 als Assistent, später als Direktoralassistent, an der Posener Landesbibliothek und am Provinzialmuseum, das 1902 in [[Nationalmuseum (Posen)|Kaiser-Friedrich-Museum]] umbenannt wurde. 1903 wechselte er nach [[Bydgoszcz|Bromberg]], wo er als erster Bibliothekar die Stadtbibliothek aufbaute und leitete. An der Bromberger Kunst- und Handwerkerschule hatte er außerdem einen Lehrauftrag und bekam 1911 den Professorentitel verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1913 wurde Minde-Pouet zum Direktor der [[Museen der Stadt Dresden|Städtischen Sammlungen]] in [[Dresden]] bestellt. Die Sammlungen umfassten das Ratsarchiv, die [[Städtische Bibliotheken Dresden|Stadtbibliothek]], das [[Stadtmuseum Dresden|Stadt]]-, [[Körnermuseum|Körner]]- und das [[Schilling-Museum|Schillingmuseum]]. Minde-Pouet veranlasste eine Neuorganisation mit einer zentralen Verwaltung der Sammlungen. Von 1915 bis 1917 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. In der Zeit hatte er bei der Archivverwaltung des [[Generalgouvernement Warschau (1915–1918)|Generalgouvernements Warschau]] die [[Warschau]]er Archive auf Quellenmaterial zur sächsisch-polnischen Geschichte zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1917 wurde Minde-Pouet zum Direktor der im Aufbau befindlichen Deutschen Bücherei berufen. Es gelang ihm, eine Auflösung der jungen Bibliothek wegen unzureichender Zuschüsse der Unterhaltsträger ([[Freistaat Sachsen]], Stadt Leipzig und [[Börsenverein der Deutschen Buchhändler]]) zu verhindern, indem er ab 1919 finanzielle Zuschüsse durch das Deutsche Reich erreichte. Schließlich konnte in seiner Amtszeit das Reich Anfang 1923 als zusätzlicher, ständiger Kostenträger gewonnen und so das Weiterbestehen der Deutschen Bücherei dauerhaft sichergestellt werden. Am 10. Oktober 1923 legte Minde-Pouet sein Amt nieder und schied aus. Aufgrund von moralischen und sittlichen Vergehen hatte er am 23. Oktober 1923 den Entwurf eines Rücktrittsgesuchs beim Börsenverein unterzeichnet. Auf Pensionsansprüche musste er verzichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flachowsky&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Französischer Friedhof II Grab Georg Minde-Pouet.jpg|mini|Grab Georg Minde-Pouets im März 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde Minde-Pouet als Hilfsarbeiter von der [[Preußische Staatsbibliothek|Preußischen Staatsbibliothek]] angestellt und wirkte dort bei der Erstellung der Bibliographie der deutschen Universitäten mit. Zwischen 1930 und 1931 war er beim Aufbau der Bibliothek des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] [[München]] beteiligt. Danach kehrte er zur Preußischen Staatsbibliothek zurück und schied mit dem Erreichen der Altersgrenze am 31. März 1937 aus. Im April 1933 trat Minde-Pouet in die [[NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 2.849.498).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-V/8368&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flachowsky&amp;quot;/&amp;gt; Von 1938 bis 1945 hatte er eine Stelle an der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, in der er als Mitherausgeber den ersten Band einer „Neuen Folge“ von [[Karl Friedrich Ludwig Goedeke|Karl Goedekes]] „[[Grundriss zur Geschichte der deutschen Dichtung|Grundriß zur Geschichte der Deutschen Dichtung]]“ bearbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flachowsky&amp;quot;/&amp;gt; Seit 1921 war der Kleistforscher Vorsitzender der Kleist-Gesellschaft und Herausgeber von Kleists Werken. Er war Freimaurer und u. a. Mitglied der Berliner [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Verschwiegenheit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Liesenstraße#Friedhof_II_der_Französisch-Reformierten_Gemeinde|Kirchhof II der Französisch-Reformierten Gemeinde]] in [[Berlin-Mitte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der wissenschaftliche Nachlass, eine umfangreiche Kleist-Sammlung, darunter eine Kollektion von wissenschaftlichen Aufsätzen, Artikeln und Rezensionen zum Thema Kleist (67 sogenannte „Kleistiana-Bände“), zahlreichen Erstausgaben des Dichters, 1.300 Bände des Handapparates von Minde-Pouet, wurde nach seinem Tod von der [[Amerika-Gedenkbibliothek]] übernommen. 1996 wurde diese einzigartige Kleist-Sammlung von Berlin nach Frankfurt (Oder) überführt, wo sie der Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte zur wissenschaftlichen Bearbeitung übergeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung. Hrsg. vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Land Brandenburg. Nr. 97/96 vom 26.4.1996. Minister Steffen Reiche nahm einzigartige Kleist-Sammlung entgegen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Minde-Pouet heiratete im Jahr 1899 Marie Lemmen. Das Ehepaar hatte drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|534|535|Minde-Pouet, Georg |Johannes Buder|118784099}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Daniel Geißler, Christel Hermann|118784099|Minde-Pouet, Adolf Julius Georg}}&lt;br /&gt;
* Aus den &amp;quot;Abendblättern&amp;quot; des Georg Minde-Pouet. Hrsg. von Martin Maurach. Heilbronn: Kleist-Archiv Sembdner 2014. (Stimming&amp;#039;s Spezial N° 1). ISBN 978-3-940494-65-8 [Halbfiktionale Anekdotensammlung]&lt;br /&gt;
* Mirko Nottscheid: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich aber schäme mich meiner Dankesäußerung&amp;quot;. Macht und Ohnmacht im Betrieb der Wissenschaft. Ein vertraulicher Bericht des Kleist-Forschers Paul Hoffmann über Georg Minde-Pouet aus den 30er Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientia Poetica&amp;#039;&amp;#039; Band 25 (2021). de Gruyter, Berlin. S. 269–304&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118784099}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flachowsky&amp;quot;&amp;gt;Sören Flachowsky: &amp;#039;&amp;#039;»Zeughaus für die Schwerter des Geistes«. Die Deutsche Bücherei während der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3196-9, S. 286 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118784099|LCCN=no/98/113649|VIAF=50021359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mindepouet, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliotheksleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Nationalbibliothek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Minde-Pouet, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Störfix</name></author>
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