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	<title>Georg Merz (Optiker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Merz_(Optiker)&amp;diff=889419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cardhu am 20. April 2026 um 09:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-20T09:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Merz.jpg|mini|Georg Merz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraus Merz refractor.jpg|mini|Refraktor Merz 160/1790, G. &amp;amp; S. Merz, München. Sternwarte von Artur Kraus in [[Pardubice]], zwischen 1912 und 1930. Jetzt in Sternwarte [[Úpice]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Merz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1793]] in [[Bichl]] bei [[Benediktbeuern]]; † [[12. Januar]] [[1867]] in [[München]]) war ein deutscher [[Optik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Merz wuchs in dem zum [[Kloster Benediktbeuern]] gehörenden Dorf Bichl auf, wo er die Schule besuchte und seinem Vater in der [[Landwirtschaft]] half. Mit 15 kam er als &amp;#039;&amp;#039;Schürbub&amp;#039;&amp;#039; in die [[Fraunhofer-Glashütte|Glashütte]], die [[Joseph von Utzschneider]] in dem [[Säkularisation in Bayern|säkularisierten]] Kloster eingerichtet hatte, um dort [[Flintglas|Flint-]] und [[Kronglas]] für das [[Mathematisch-Feinmechanisches Institut|Mathematisch-Feinmechanische Institut]] in [[München]] herzustellen. 1807 kam der junge [[Joseph von Fraunhofer|Joseph Fraunhofer]] an die Glashütte, aus der bald darauf unter seiner Leitung das [[Optisches Institut (Benediktbeuern)|Optische Institut]] wurde. Fraunhofer erkannte das große Talent von Merz, der sich in seiner Freizeit [[Optik]] und [[Mathematik]] im [[Selbststudium]] beibrachte und rasch zum Vorarbeiter aufstieg. In dem Unternehmen, das sich von einer Glashütte für [[optisches Glas]] in Benediktbeuern zu dem in der Welt unangefochten führenden Unternehmen für den Bau der größten und leistungsstärksten [[Fernrohr]]e mit Sitz in München entwickelte, lernte Merz das Berechnen und Schleifen von [[Linse (Optik)|Linsen]] und Optiksystemen sowie die Herstellung und Montage großer astronomischer Instrumente. Nach einiger Zeit wurde er Fraunhofers Assistent („Amanuensis“) und Werkführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dessen frühen Tod im Jahr 1826 beförderte Utzschneider ihn zum für den gesamten Betrieb verantwortlichen Werkstattleiter&amp;lt;ref&amp;gt;Ivo Schneider, S. 359&amp;lt;/ref&amp;gt; und Joseph Mahler zu seinem Stellvertreter,&amp;lt;ref&amp;gt;Ivo Schneider, S. 403&amp;lt;/ref&amp;gt; behielt aber das schon immer streng geheim gehaltene Glasschmelzverfahren bis 1832 in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 veräußerte Utzschneider das Optische Institut an Merz und Mahler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz und Mahler vollendeten unter anderem das von Fraunhofer begonnene Königsberger [[Heliometer]]. 1835 installierten sie den Refraktor der [[Universitäts-Sternwarte München|Sternwarte Bogenhausen]] mit einem 10 ½ Zoll-Objektiv und 1839 den Refractor von 21 Fuß Länge und 14 Zoll Öffnung der [[Pulkowo-Observatorium|Pulkowa-Sternwarte]]. Es folgten Aufträge u. a. für die Sternwarten von [[Alte Sternwarte (Bonn)|Bonn]], [[Kiew]], [[Washington, D.C.]], [[Cincinnati]], für das [[Harvard-College-Observatorium]] und aus [[Moskau]], [[Madrid]] und [[Rom]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merz&amp;quot;&amp;gt;S. Merz: [http://articles.adsabs.harvard.edu/full/1868AN.....70..361M &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Lebensabriss von Georg Merz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Astronomische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 70 (1868), S. 361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;Instrumentenverzeichnis (1826–1932)&amp;#039;&amp;#039; in Jürgen Kost: &amp;#039;&amp;#039;Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039; (S. 229) enthält eine Dokumentation der ausgelieferten Instrumente&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mahler 1845 starb, führte Merz das Unternehmen zunächst allein weiter, unterstützt von seinem langjährigen Mechaniker Rudolph Weiss (1809–1882).&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kost: &amp;#039;&amp;#039;Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039;. S. 19, 108&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sein älterer Sohn [[Ludwig Merz (Geograph)|Ludwig]] (1817–1858) eine Universitätskarriere anstrebte, nahm er zunächst seinen jüngeren Sohn Sigmund (1824–1908) in das Unternehmen auf, 1847 auch Ludwig. Das Unternehmen firmierte nun als &amp;#039;&amp;#039;Merz &amp;amp;  Söhne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kost: &amp;#039;&amp;#039;Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039;. S. 109, 111&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen nahm 1851 an der [[Great Exhibition|Londoner Weltausstellung]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kost: &amp;#039;&amp;#039;Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039;. S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Royal Commission |Titel=Official Catalogue of the Great Exhibition |Ort=London |Datum=1851 |Seiten=273 |Online={{Google Buch |BuchID=OfMHAAAAQAAJ |Seite=273 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters 1867 führte Sigmund das Unternehmen weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bracher&amp;quot;&amp;gt;Alto Bracher: &amp;#039;&amp;#039;Fraunhofers Erben.&amp;#039;&amp;#039; S. 189 (PDF S. 56)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die 1870er Jahre war das Unternehmen führend bei der Herstellung großer Fernrohre, baute aber auch Mikroskope,&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kost: &amp;#039;&amp;#039;Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039;. S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt; und konzentrierte sich zunehmend auf Militäroptik und kleinere Astro-Spektroskope.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:00-Kirche-St-Stefan-Nordwand-Grab-Georg-Merz-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.jpg|mini|Grab von Sigmund Merz beim [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] an der Nordwand vor der Kirche St. Stefan - außerhalb des Friedhofs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Georg Merz und seinem Sohn Sigmund Merz befindet sich beim [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Grab an der Nordwand vor der Kirche St. Stefan - außerhalb des Friedhofs, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Sigmund Merz|NS=48/7/50.64/N|EW=11/34/0.17/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Schiermeier/Scheungraber, Alter Südlicher Friedhof in München, Übersichtsplan, 2008, ISBN 978-3-9811425-6-3 [https://www.stadtatlas-muenchen.de/shopdb1f8b85/Alter-Südlicher-Friedhof-in-München-p160402830 Titel auf Verlagsseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Kaltenegger, [https://litera-bavarica.de/literatur/d_literatur.php?id=11457 &amp;#039;&amp;#039;Gräber des Alten Südfriedhofs München - Inschriften · Biographien &amp;#039;&amp;#039;], 1. Auflage 2019, PDF-Ausgabe, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|480|482|Merz, Georg|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Merz, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|199|200|Merz, Georg|Carl Preyß|116912545}}&lt;br /&gt;
* [[Ivo Schneider (Historiker)|Ivo Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph von Utzschneider&amp;amp;nbsp;– Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der [[Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 ({{Digitalisat |http://publikationen.badw.de/de/041883076.verkleinert.pdf}})&lt;br /&gt;
* Alto Bracher: &amp;#039;&amp;#039;Fraunhofers Erben. Ein Stück unbekannte Münchener Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kultur &amp;amp; Technik&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3, Zeitschrift des Deutschen Museums, Deutsches Museum und C.H.Beck, München 1988, {{ISSN|0344-5690}}, S. 185 ([https://www.deutsches-museum.de/museum/verlag/publikation/kultur-und-technik-heft-3-1988 Digitalisat]; PDF S. 52, 31 MB)&lt;br /&gt;
* Jürgen Kost: [http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7310/ &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftlicher Instrumentenbau der Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039;.] Diss., Hamburg 2014 (PDF; 53,7 MB)&lt;br /&gt;
* Liste der Firmierungen, Inhaber und Gravuren des Optischen Instituts.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kost: &amp;#039;&amp;#039;Firma Merz in München (1838–1932)&amp;#039;&amp;#039;. S. 464&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georg Merz|Georg Merz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.musoptin.com/merz_mikroskop_840.html Museum Optischer Instrumente: Mikroskope]: Mittleres Mikroskop von Georg und Sigmund Merz&lt;br /&gt;
* S. Merz: [http://articles.adsabs.harvard.edu/full/1868AN.....70..361M &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Lebensabriss von Georg Merz.&amp;#039;&amp;#039;] Astronomische Nachrichten, Bd. 70 (1868), S. 361&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?id=BV042690108&amp;amp;db=100 Der Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116912545|VIAF=72157683}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merz, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstrukteur wissenschaftlicher Instrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleskophersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merz, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Optiker und Astronom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bichl]] bei [[Benediktbeuern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1867&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cardhu</name></author>
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