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	<title>Georg Meissner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Meissner&amp;diff=877705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: Band 2</title>
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		<updated>2026-02-08T08:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Band 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professor Georg Meissner.jpg|hochkant|rahmenlos|rechts|Professor Meissner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Meissner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Meißner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[19. November]] [[1829]] in [[Hannover]]; † [[30. März]] [[1905]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Anatomie|Anatom]] und [[Physiologie|Physiologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meissner war ein Sohn des Obergerichtsrats Adolf Meissner. Nach Abschluss der Schule in Hannover studierte er von Ostern 1849 bis Ostern 1853 Medizin und Naturwissenschaften an der Göttinger [[Georg-August-Universität Göttingen|Georgia Augusta]] bei dem Physiologen [[Rudolf Wagner (Mediziner)|Rudolf Wagner]] und dem Chirurgen [[Wilhelm Baum (Mediziner)|Wilhelm Baum]]. 1851 begleitete er zunächst gemeinsam mit [[Theodor Billroth]] Rudolf Wagner auf dessen zoologischer Studienreise nach [[Triest]]. Anfang des Jahres 1853 wurde er zum Doktor der Medizin promoviert, besuchte etwas später Paris und kam nach Berlin, um Vorlesungen bei [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]] und [[Johann Lukas Schönlein]] zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Berlin wechselte Meissner nach München, wo er bald mit [[Justus von Liebig|Justus Liebig]] Freundschaft schloss. Zudem assistierte er dem Zoologen [[Carl Theodor von Siebold]] und vertiefte seine anatomischen, embryologischen und zoologischen Kenntnisse.&lt;br /&gt;
Er entdeckte den [[Plexus submucosus]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Meissnerscher Plexus&amp;#039;&amp;#039;), welcher als Nervengeflecht an der Regulation der Darmtätigkeit beteiligt ist. Durch seine Veröffentlichung über die 1852 gemeinsam mit Rudolf Wagner entdeckten Tastkörperchen der Haut ([[Meissner-Körperchen]]) wurde er schnell in der wissenschaftlichen Welt bekannt. Durch die Empfehlung seiner Lehrer wurde er 1855 im Alter von knapp 26 Jahren als ordentlicher Professor der Anatomie und Physiologie nach [[Basel]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Boruttau: &amp;#039;&amp;#039;Zum Andenken an Georg Meissner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Band 110, Heft 7–8, Hager, Bonn 6. Dezember 1905, S. 351–399 ({{archive.org |archivfrdiegesa59pflgoog |Blatt=351}} – mit Bildnis).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meissner wurde 1857 Professor der Physiologie und Zoologie in [[Freiburg im Breisgau]] und ab Ostern 1860 in [[Göttingen]], wo er die Leitung des Physiologischen Instituts bis 1900 übernahm und bis zu seinem Tod als Lehrer wirkte. [[Max Verworn]] wurde sein Nachfolger. Außerdem arbeitete er über den [[Protein]]stoffwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meissner galt als „Meister des Tierversuchs“. [[Robert Koch]] wurde von ihm über den behutsamen Umgang mit Versuchstieren unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch (1843–1910). Ein Essai.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 73–109, hier: S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stand mit seinem langjährigen Freund Theodor Billroth in Briefkontakt und gehörte einem Kreis von literarische und künstlerische interessierten Kollegen an, zu denen auch [[Karl Ewald Hasse]] und dessen Nachfolger [[Wilhelm Ebstein]] sowie [[Friedrich Wöhler]] und [[Jakob Henle]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Meißner war mit einer Tochter († 1887) des Münchner Dichters [[Franz von Kobell]] (1803–1882) und dessen Frau Karoline von Kobell (1801–1883) verheiratet, sie war eine Schwester der Schriftstellerin [[Luise von Kobell]] (13. Dezember 1827 – 28. Dezember 1901) die mit [[August von Eisenhart]] (3. November 1826 – 21. Dezember 1905) verheiratet war. Das Paar hatte mindestens zwei Söhne:&lt;br /&gt;
* Franz Adolf Meissner (* 1861 † 6. November 1937)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Franz Meißner † |Sammelwerk=ETZ: Elektrotechnische Zeitschrift: Ausg. A. |Verlag=VDE-Verlag |Ort= |Datum=1937 |Seiten=1280 |Online=[https://www.google.de/books/edition/ETZ_Elektrotechnische_Zeitschrift/leLmAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22franz+meissner%22+%221861%22+%22Berlin%22&amp;amp;pg=PA1280 google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde zum Dr. phil. promoviert und war in Berlin als Physiker tätig, der sich mit der elektrotechnischen Praxis beschäftigte.&lt;br /&gt;
* Paul Meissner (* 12. Januar 1868) wurde 1893 zum Dr. med. promoviert und arbeitete in Berlin als Spezialarzt für Hautkrankheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pagel-1901 |Lemma=Meissner, Paul |Spalte=1115 |zenoID=20008025010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau führte ihm seine jüngere Schwester den Haushalt. Am 26. März 1905 erlitt er eine [[Apoplex]]ie, der er wenige Tage später erlag. Er wurde am 2. April auf dem Göttinger Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1860 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5594|IDName=georg-carl-friedrich-meissner|Name=Georg Carl Friedrich Meißner|Kommentar=|Datum=3. April 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861 wurde er als ordentliches Mitglied in die Mathematisch-Physikalische Klasse der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Gesellschaft der Wissenschaften]] gewählt und war geheimer Medizinalrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/georg-meissner/ |titel=Mitglieder: Georg Meissner |hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen |abruf=2025-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1863 korrespondierendes Mitglied der Mathematisch-physikalische Klasse der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Neuwahlen – D. Als Correspondierende Mitglieder a) Mathematisch-physikalische Classe |Sammelwerk=Sitzungsberichte der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften |Band=Jahrgang 1863, Band 2 |Verlag=F. Straub |Ort=München |Datum=1863 |Seiten=413 |Online=[https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=VfwzAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA413&amp;amp;dq=meissner books.google.de] |Zitat=6) Dr. Meissner, Professor der Physiologie in Göttingen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Wagner, Rudolph und Georg Meißner: &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Vorhandensein bisher unbekannter eigenthümlicher Tastkörperchen (Corpuscula tactus) in den Gefühlswärzchen der menschlichen Haut und über die Endausbreitung sensitiver Nerven.&amp;#039;&amp;#039;  Göttingische gelehrte Anzeigen 2 (1852): 17-31.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitraege zur Anatomie und Physiologie der Haut.&amp;#039;&amp;#039; Voss, Leipzig 1853 ([https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10331044_00005.html reader.digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Physiologie des Sehorgans.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1854.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Nerven der Darmwand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für rationelle Medicin.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 8, 1857, {{ISSN|0259-7233}}, S. 364–366.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über den Sauerstoff.&amp;#039;&amp;#039; Hahn, Hannover 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Funktion der Knäueldrüsen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Paul Gerson Unna]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwei vergessene Arbeiten aus der klassischen Periode der Hautanatomie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dermatologische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2, Heft 2 = 9, {{ZDB|501417-7}} = &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für praktische Dermatologie.&amp;#039;&amp;#039; 1889, Ergänzungs-Heft 2). Voss, Hamburg u. a. 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendbriefe Theodor Billroths an Georg Meissner.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Walter von Brunn]]. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Meissners Briefe an Jacob Henle. 1855–1878&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten aus der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13). Bearbeitet und herausgegeben von Hans-Heinz Eulner und [[Hermann Hoepke (Mediziner)|Hermann Hoepke]]. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1975, ISBN 3-525-85261-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Pagel-1901 |Lemma=Meissner, Georg |Spalte=1114 |SpalteBis=1115 |zenoID=20008025002}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Boruttau]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Andenken an Georg Meissner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Band 110, Heft 7–8, Hager, Bonn 6. Dezember 1905, S. 351–399 ({{archive.org |archivfrdiegesa59pflgoog |Blatt=351}} – mit Bildnis).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Max Verworn&lt;br /&gt;
   |Titel=Georg Meißner&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen&lt;br /&gt;
   |Datum=1894&lt;br /&gt;
   |Seiten=45–54&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachruf&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |bub_gb_x4wyAQAAMAAJ |Blatt=45}}}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|698|699|Meißner, Georg|Andreas-Holger Maehle|118580329}}&lt;br /&gt;
* N. Haas, H. Sperl: &amp;#039;&amp;#039;Ein Medizinstudent entdeckt die Onychomykose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dermatologie|Der Hautarzt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 52, Nr. 1, 2001, S. 64–67, [[doi:10.1007/s001050051265]].&lt;br /&gt;
* Holger Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Max von Frey. Leben und Wirken unter besonderer Berücksichtigung seiner sinnesphysiologischen Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1992 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, 53), ISBN 3-88479-803-0, S. 195 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118580329|LCCN=no2008162584|VIAF=3263004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meissner, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meissner, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meißner, Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anatom und Physiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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