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	<title>Georg Meindl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:52:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-08-15T04:43:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Meindl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1899]] in [[Mondsee]]; † vermutlich [[10. Mai]] [[1945]] bei [[Steyr]]) war ein österreichischer Unternehmer sowie [[Wehrwirtschaftsführer|Wehrwirtschafts-]] und [[Schutzstaffel|SS-Führer]]. Er war bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] Generaldirektor der [[Steyr-Daimler-Puch AG]] und zählte zu den Schlüsselfiguren der Kriegsindustrie in den [[Donau- und Alpenreichsgaue]]n des [[Großdeutsches Reich|Großdeutschen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Meindl war der Sohn eines Postmeisters. Er besuchte eine Volksschule und ein [[Gymnasium]] in [[Salzburg]]. Als [[Kriegsfreiwilliger]] ging er 1915 zu den Salzburger Schützen und nahm mit der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Er war an der [[Italienfront (Erster Weltkrieg)|Italienfront]] und in Serbien eingesetzt. Mehrfach ausgezeichnet wurde er nach Kriegsende im Rang eines [[Leutnant]]s aus der Armee entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 367.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Berufseinstieg ===&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] absolvierte Meindl volkswirtschaftlich-staatswissenschaftliche Studien in [[Wien]] und [[Innsbruck]]. Während seines Studiums wurde er 1919 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] der Salzburger Wien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Hamburg 1932, S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] nach eigenen Angaben mit der [[Dissertation]] „Gewinnbeteiligung und Soziale Versöhnung“. Nach dem Studium war er zunächst Sekretär des [[Linz]]er Bürgermeisters [[Karl Sadleder (Politiker)|Karl Sadleder]] (1883–1930). Danach wirkte er in mehreren österreichischen Unternehmen in leitender Position, so war er Zentraldirektor bei der [[Stern &amp;amp; Hafferl Verkehrsgesellschaft|Elektrizitätswerke Stern &amp;amp; Hafferl Aktiengesellschaft]] und am Aufbau der Österreichischen Kraftwerks AG beteiligt. Ab Frühjahr 1936 gehörte er dem Vorstand der [[Österreichisch-Alpine Montangesellschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 368.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS- und Firmenkarriere ===&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er Jahren war Meindl auch mit [[Hermann Göring]] bekannt und wirkte ab 1922 als „[[alter Kämpfer]]“ in der österreichischen [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Österreich)|DNSAP]]. Ab Ende 1934 war er illegales Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Mai 1938 regulär in die Partei aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.390.578).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/698997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anschluss Österreichs trat Meindl zum 20. April 1938 im Rang eines [[SS-Hauptsturmführer]]s in die [[Schutzstaffel|allgemeine SS]] ein (SS-Nummer 308.208) und stieg dort im November 1944 bis zum [[SS-Brigadeführer]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/542810&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meindl wurde als Vertrauensmann Görings im Jahre 1938 Mitglied der [[Reichsarbeiterkammer]] und als [[Wehrwirtschaftsführer]] auch Chef der Rüstungsabteilung im [[Wehrkreis]] XVII (Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März 1938 wurde Meindl zum Generaldirektor und später zum Vorsitzenden des Vorstandes der [[Steyr Daimler Puch|Steyr Daimler Puch AG]] bestellt. Ab 1943 war Generaldirektor Meindl zusätzlich auch Kommissarischer Leiter der [[Flugmotorenwerke Ostmark]]. Parallel zu diesen Funktionen wirkte Meindl unter anderem auch als Aufsichtsrat in Schlüsselunternehmen wie [[Reichswerke Hermann Göring]] und [[Dresdner Bank|Dresdner Bank AG]] sowie als Leiter der [[Sonderausschuss|Sonderausschüsse]] „[[Raupenschlepper Ost]]“ und „LKW 1,5 t“ im [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 1942 beschäftige Meindl Häftlinge des [[KZ Mauthausen]] am Betriebsstandort [[Steyr]]. Ab März 1943 gelang Meindl in einem [[Joint-Venture]] mit der SS-eigenen [[Deutsche Erd- und Steinwerke|Deutschen Erd- und Steinwerke GmbH]] (DEST) auch der Aufbau einer bedeutenden Waffenfertigung mit etwa 1.300 Häftlingen beim [[KZ Gusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort versuchte Meindl Anfang 1944 im Wettbewerb mit der [[Messerschmitt GmbH]] auch große Teile der dort angelegten [[U-Verlagerung|unterirdischen Produktionsflächen]] für seine Fertigung zu bekommen. Da er sich jedoch in diesem Verfahren nicht durchsetzen konnte, forcierte er unter der Tarnbezeichnung „Quarz“ sein eigenes Projekt für die Untertage-Fertigung in [[Roggendorf (Gemeinde Schollach)|Roggendorf]] bei [[Melk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich infolge der Inbetriebnahme von [[B8 Bergkristall]] zusätzlich in Gusen frei werdende unterirdische Produktionsflächen sichern konnte, konnte Meindl noch im März 1945 [[SS-Obergruppenführer]] [[Ernst Kaltenbrunner|Kaltenbrunner]] die Aufnahme einer begrenzten Waffenfertigung in der von Kaltenbrunner favorisierten [[Alpenfestung]] zusichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungeklärte Todesumstände ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende hatte sich Meindl von seinem Dienstort abgesetzt. Er wurde von Soldaten der [[United States Army|US-Armee]] für einige Tage festgesetzt, aber anschließend aufgrund seiner nicht aufgeflogenen SS-Mitgliedschaft wieder entlassen. Meindl soll am 10. Mai 1945 in einem Holzschuppen bei Steyr verbrannt sein. Bei der Leiche in dem abgebrannten Schuppen wurde ein auf Meindl ausgestelltes Dokument gefunden, jedoch konnte auch eine [[Obduktion]] keinen sicheren Hinweis darauf geben, ob Meindl der Tote war. Als Todesursache wird [[Suizid]] vermutet, jedoch kommen auch Mord und Brandstiftung in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Black: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Kaltenbrunner: Vasall Himmlers: Eine SS-Karriere.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 1991, ISBN 3-506-77483-2, S. 259.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Hermagoras-Verlag, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4.&lt;br /&gt;
* [[Bertrand Perz]]: &amp;#039;&amp;#039;Projekt Quarz – Steyr-Daimler-Puch und das Konzentrationslager Melk&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Industrie, Zwangsarbeit und Konzentrationslager in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). ISBN 3-85115-115-1, S. 36–40.&lt;br /&gt;
* Silvia Rief: &amp;#039;&amp;#039;Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit – Die Steyrer-Werke und das KZ Gusen&amp;#039;&amp;#039;. Studien-Verlag, Innsbruck 2005 (= &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus und seine Folgen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2), ISBN 3-7065-1530-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Meindl: Ein Konzernchef im Pakt mit der SS.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stefan Eminger]], [[Ernst Langthaler]], Klaus-Dieter Mulley: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Niederösterreich. Opfer. Täter. Gegner.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck u.&amp;amp;nbsp;a. 2021 (= &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern.&amp;#039;&amp;#039; Band 9), ISBN 978-3-7065-5571-5, S. 155f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1072636824|VIAF=316739991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meindl, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Rüstungsindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ Mauthausen-Gusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Klubs (Verein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Nationalsozialismus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meindl, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer sowie Wehrwirtschafts- und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Helpfau-Uttendorf|Uttendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: 10. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Steyr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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