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	<title>Georg Maus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:27:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Maus&amp;diff=2345161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wartenberg24: Bild des Stolpersteins in Idar-Oberstein eingefügt. Doppelter Hinweis auf Straßenumbenennung in Idar-Oberstein entfernt.</title>
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		<updated>2026-02-01T08:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild des Stolpersteins in Idar-Oberstein eingefügt. Doppelter Hinweis auf Straßenumbenennung in Idar-Oberstein entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Heinrich Ludwig Gottfried Maus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1888]] in [[Bottendorf (Burgwald)|Bottendorf]]; † [[16. Februar]] [[1945]] in [[Hochstadt am Main|Hochstadt]] bei [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]) war ein [[deutsche]]r [[Pädagoge]], Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und christlicher [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Georg Maus.jpg |mini|200x200px|Stolperstein für Georg Maus, Hauptstraße 148 in Idar-Oberstein.]]&lt;br /&gt;
Maus stammte aus der Familie eines [[evangelisch]]en [[Pfarrer]]s der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe|Kirche von Schaumburg-Lippe]]. Nach der Erlangung der [[Hochschulreife]] studierte er an der [[Philipps-Universität Marburg]] [[Evangelische Theologie]] und [[Sprachwissenschaften]]. Seit 1907 gehörte er dem &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftlich-Theologischen Verein Marburg&amp;#039;&amp;#039; (seit 1924 &amp;#039;&amp;#039;[[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Tuiskonia Marburg&amp;#039;&amp;#039; im [[Vertreter-Convent|VC]]) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Illing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Mitgliederverzeichnis 1879–2008. Altherren-Vereinigung Schaumburgia-Tuiskonia und Turnerschaft Schaumburgia&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 2008, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Doktor der [[Philosophie]] ins [[Lehramtsstudium|Höhere Lehramt]] ein und lehrte an den verschiedenen Schulen im Umfeld von [[Wetzlar]], in [[Düsseldorf-Benrath|Benrath]], [[Düsseldorf]] und [[Neuss|Neuß]]. In Düsseldorf fand er eine feste Anstellung, musste aber trotzdem an verschiedenen Schulen der Stadt unterrichten. Nachdem er 1943 [[Luftkrieg|ausgebombt]] worden war, wurde er an das [[Göttenbach-Gymnasium (Idar-Oberstein)|Göttenbach-Gymnasium]] nach [[Idar-Oberstein]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er dem [[NS-Lehrerbund]] angehörte, war er seit ihrer Gründung ein Mitglied der Bekennenden Kirche. In seiner Benrather Wohnung fand die erste Sitzung des [[Bekennende Kirche|Bruderrates der BK]] statt. Auch zu bekenntnisorientierten Lehrern nahm er Kontakte auf und sprach bei Vorträgen öffentlich davon, dass nicht nur die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und die [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] keinen Einfluss auf die Kirche haben dürften, sondern hielt auch an seinem Auftrag fest, den [[Religionsunterricht]] an seiner Schule zu halten. Als dieser teilweise vom [[Lehrplan]] abgesetzt wurde, gab er auf eigene Faust Ersatzunterricht. 1939 trat er aus dem NS-Lehrerbund aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1944 wurde Maus in [[Koblenz]] in „[[Schutzhaft]]“ genommen und dann vor dem [[Volksgerichtshof]] wegen „[[Wehrkraftzersetzung|Zersetzung der Wehrkraft]]“ angeklagt und zu zwei Jahren [[Gefängnis]] verurteilt. Bei einem Bombenangriff wurde er verwundet und ins Gefängnis-[[Lazarett]] von [[Berlin-Moabit]] überführt. Kurz bevor die [[Rote Armee]] die [[Schlacht um Berlin|Reichshauptstadt einnahm]], wurde er in einem Gefängniszug auf Transport in das [[KZ Dachau]] geschickt. Ohne jegliche Verpflegung und Wasser starb Georg Maus in diesem Zug. Als Hungerleiche wurde er in Hochstadt bei Lichtenfels aus dem Zug geworfen. Nachdem der [[Leichnam]] mehrere Tage dort gelegen hatte, wurde er im nahe gelegenen [[KZ Flossenbürg]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsgräberstätte in Flossenbürg, Block L Reihe 1B Grab 4950 (Quelle: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Veröffentlichung == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen an [[Hochfrequenz]]spulen mit Eisenbandkernen bei veränderlicher [[Gleichstrom]]vor[[magnetisierung]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: J. Springer, (1939)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/gnd/118823841 DNB-Datensatz zu Georg Maus]&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* Die [[Evangelische Kirche in Deutschland]] erinnert mit einem Gedenktag im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]] am [[15. Februar]] an Georg Maus.&amp;lt;ref&amp;gt;Liturgische Konferenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchenjahr. Evangelischer Sonn- und Feiertagskalender 2019/2020&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2019, S. 34–39 (Namenkalender).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus von Bottendorf schuf 1975 der Glasmaler [[Erhardt Klonk]] auf Anregung von Pfarrer Gustav Hammann (1922–1978) ein Wandgemälde des [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]] mit dem Drachen, das symbolisch zusammen mit den Lebensdaten das Gedenken an Georg Maus im Bewusstsein halten soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hna.de/nachrichten/kreis-waldeck-frankenberg/frankenberg/kirche-deutschland-gedenkt-georg-maus-628805.html |titel=Bottendorf: Ev. Kirche Deutschland gedenkt Georg Maus |werk=hna.de |datum=2010-02-13 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Idar-Oberstein erinnert ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus Hauptstraße 148 an Georg Maus.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung der Stadt Idar-Oberstein vom 28. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Idar-Oberstein ist die Straße, an der das damalige Schulgebäude des Göttenbach-Gymnasiums liegt, nach Georg Maus benannt; in dem Gebäude (Schillerschule) hat heute die Stadtverwaltung ihren Sitz.&lt;br /&gt;
* In [[Fischbach (bei Idar-Oberstein)|Fischbach]] (Idar-Oberstein) gibt es eine Georg-Maus-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Loscher und [[Udo Hahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe nicht verleugnet. Georg Maus: Leben und Wirken eines Religionslehrers im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Wuppertal 1987, ISBN 3-87294-328-6.&lt;br /&gt;
* [[Harald Schultze]], Andreas Kurschat: &amp;#039;&amp;#039;„Ihr Ende schaut an…“. Evangelische Märtyrer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, ISBN 978-3-374-02370-7.&lt;br /&gt;
* Werner Oehme: &amp;#039;&amp;#039;[[Märtyrer]] der evangelischen Christenheit 1933–1945. Neunundzwanzig Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1979, S. 144.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629175230/http://www.bautz.de/bbkl/m/maus_g.shtml |autor=Frank Rudolph|artikel=Maus, Georg|band=28|spalten=1060–1066}}&lt;br /&gt;
* Sibylle Maus: &amp;#039;&amp;#039;Ein Grab in Flossenbürg. Der Widerstand des Lehrers und Großvaters Georg Maus.&amp;#039;&amp;#039; Erstausstrahlung [[SWR2]] 2009; Hörbuch-Download [[SWR]] Edition, 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118823841}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118823841|titel=Maus, Georg Heinrich Ludwig Gottfried|datum=2024-07-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118823841|LCCN=n/88/3176|VIAF=47558666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maus, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionspädagoge (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Idar-Oberstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Rheinland-Pfalz ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maus, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maus, Georg Heinrich Ludwig Gottfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Pädagoge und Mitglied der Bekennenden Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bottendorf (Burgwald)|Bottendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hochstadt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wartenberg24</name></author>
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