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	<title>Georg Madelung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:24:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Madelung&amp;diff=1526908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-05T17:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Hans Madelung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1889]] in [[Rostock]]; † [[17. August]] [[1972]] in [[Uffing am Staffelsee|Uffing]]) war ein deutscher Ingenieur, Professor und Flugzeugbauer aus der [[Madelung (Bankiers- und Gelehrtenfamilie)|Familie Madelung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Madelungs Vater war der Chirurg [[Otto Wilhelm Madelung]] und seine Mutter Hedwig Auguste Madelung, geb. König. Von 1895 bis 1907 besuchte er das protestantische Gymnasium in [[Straßburg]]. Er heiratete 1927 Elisabeth Emma Messerschmitt, mit der er zwei Söhne und zwei Töchter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 meldete sich Georg Madelung freiwillig zum Militärdienst. Er studierte ab 1909 an der [[Universität Straßburg]], [[Karlsruher Institut für Technologie|TH Karlsruhe]], [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|TH Hannover]] und [[Technische Universität Berlin|TH (Berlin-)Charlottenburg]]. Im Jahre 1910 erfolgte sein Beitritt in den Verein deutscher Flugtechniker, und 1912 war er an der Gründung der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Flugtechnik maßgeblich beteiligt. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er zunächst Leutnant im 15. Res. Armee-Korps, 30. Res. Division, Res. Maschinen-Gewehr-Abt. 3. Danach diente er in der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]], wurde zu den [[Albatros Flugzeugwerke]]n abgestellt und in der Abteilung für Musterprüfung eingesetzt. 1915 wurde er Assistent [[Wilhelm Hoff (Ingenieur)|Wilhelm Hoffs]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Supf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Supf |Hrsg=Verein zur Förderung des Luftsports |Titel=Das Buch der deutschen Fluggeschichte |TitelErg=Vorkriegszeit – Kriegszeit – Nachkriegszeit bis 1932 |Band=Band 2 |Verlag=Drei Brunnen Verlag |Ort=Stuttgart |Datum= |Seiten=144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]] (DVL) in Berlin-Adlershof. 1917 erhielt er eine Flugausbildung und wurde zur Jagdstaffel 33 versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft Gero Madelung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 legte er seine Prüfung zum diplomierten Ingenieur an der [[Technische Universität Berlin|TH Berlin]] erfolgreich ab. Am 13. September 1919 nahm er an einem Rekordflugversuch mit einer [[Junkers F 13]] teil. Mit 8 Personen wurde die Weltrekordhöhe von 6750&amp;amp;nbsp;m erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ju-f13.de/F13/entstehg8.html |text=Die Junkers F 13: |wayback=20110719050314}} Der Rekordflug der F 13 „Annelise“, abgerufen am 2. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde er an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|TH Hannover]] zum [[Doktoringenieur|Dr.-Ingenieur]] für Maschinenbau [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine [[Dissertation]] befasst sich mit der Theorie von Treibschrauben. Er erarbeitete 1921 den Entwurf des [[Segelflugzeug]]s &amp;#039;&amp;#039;[[HAWA Vampyr|Vampyr]]&amp;#039;&amp;#039;, der mit den Konstruktionsmerkmalen „möglichst geringer [[Strömungswiderstand|Luftwiderstand]]“, „möglichst unverstrebte [[Tragfläche]]“, „[[Holm (Flügel)|einholmige]] Tragfläche“, „[[Torsionsnase]]“ und „[[Querruder]]n als [[Steuerfläche]]n“ richtungsweisend für den modernen Segelflugbau war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geistmann2007&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietmar Geistmann |Titel=Die Segelflugzeuge und Motorsegler in Deutschland |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2007 |ISBN=978-3-613-02739-8 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vampyr bewies ihre Überlegenheit gegenüber anderen Entwürfen bei den [[Rhön-Segelflugwettbewerb|Rhönwettbewerben]] 1921 und 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1924 war er Flugzeugkonstrukteur in den USA und von 1925 bis 1929 stieg er zum Leiter der Flugzeugabteilung der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt auf und wurde Vorstandsmitglied. Im Jahre 1926 wurde Madelung zum ordentlichen Professor an die TH Berlin und 1929 an die [[Universität Stuttgart|TH Stuttgart]] an das &amp;#039;&amp;#039;Flugtechnische Institut&amp;#039;&amp;#039; berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/2017 |titel=Madelung, Georg |werk=Catalogus Professorum TU Berlin |abruf=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied im [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dessen württembergischem Bezirksverein. In den Jahren 1931 und 1932 saß er dem württembergischen Bezirksverein des VDI vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vdi-suedwest.de/ueber-den-wiv/vorstand-verein/ |titel=Der VDI Württembergischer Ingenieurverein e. V. (WIV) stellt sich vor |hrsg=VDI Württembergischer Ingenieurverein e. V. |abruf=2020-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führte erfolgreich Berechnungen in der Flugtechnik durch, wie beispielsweise die Berechnung eines [[Ganzmetallflugzeug|Ganzmetall]]-[[Eindecker]]s, von Flugzeug-Rumpfkonstruktionen und [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldeckern]] sowie von Knickbiegungen im Flugzeugbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im gleichen Jahr ordentliches Mitglied der neugegründeten [[Deutsche Akademie der Luftfahrtforschung|Deutschen Akademie der Luftfahrtforschung]]. 1941 gründete er die [[Forschungsanstalt Graf Zeppelin]] und wurde deren Leiter. Diese Forschungsanstalt befasste sich mit der Konstruktion von [[Bombe]]n, [[Torpedo]]stabilisierung, Unterwasser[[detonation]]en, Konstruktion von [[Flugzeugkatapult|Flugzeug-Katapulten]] sowie [[Fallschirm]]en zur Verzögerung von Flugzeugen und Bergung von Flugkörpern. Letztere Entwicklungen fanden auch in der Raumfahrt breite Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschel: Aeronautical Research, S. 59 f (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Georg Madelung war Experte für alle Arbeitsgebiete der Forschungsanstalt Graf Zeppelin. Ferner arbeitete er für das Raketenprogramm von [[Wernher von Braun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1954 erfolgte seine Beurlaubung von der TH Stuttgart an das Naval Medical Research Institute, [[Bethesda (Maryland)|Bethesda]] in [[Maryland]], wo er sich mit der Untersuchung des menschlichen Körpers befasste, große Beschleunigungen und Verzögerungen auszuhalten, um anschließend wieder seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Stuttgart aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Madelung gehörte dem 1959 von [[Rainer Barzel]] und anderen CDU/CSU-Politikern gegründeten antikommunistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Komitee Rettet die Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; an. Nach dem Ausscheiden des Majors [[Fred Sagner]] als Vizepräsident und stellvertretender Vorsitzender des Vereins übernahm er 1960 beide Positionen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43066196.html Der Spiegel 28/1960: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit mit Fernglas&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 9. Mai 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Gero Madelung|Gero Otto Georg Madelung]] (1928–2018) war Technischer Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;[[Messerschmitt AG]]&amp;#039;&amp;#039; und später Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;[[Panavia]] Aircraft GmbH&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Messerschmitt-Bölkow-Blohm|MBB]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; sowie Professor für Luftfahrttechnik an der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]]. Er war mit der Lehrtherapeutin und Autorin [[Eva Madelung]] verheiratet, einer Tochter von [[Robert Bosch]]. Ein weiterer Sohn [[Wilferd Madelung|Wilferd Ferdinand Madelung]] (1930–2023) wirkte als Professor für [[Orientalistik]] an der [[University of Oxford|Oxford University]] und ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zur arabischen Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst-Heinrich Hirschel, Horst Prem, Gero Madelung: &amp;#039;&amp;#039;Aeronautical Research in Germany – from Lilienthal until today&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, Heidelberg und New York 2004. ([http://books.google.de/books?id=O1d21nzp0nMC&amp;amp;pg=PA58 Auszüge bei Google Books])&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. [[S. Fischer Verlag|Fischer Taschenbuch Verlag]], Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 386.&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|628|630|Madelung, Georg|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|125371063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125371063}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfz61291.html#ndbcontent Lebenslauf von Georg Madelung. In: Neue Deutsche Biographie 15 (1987), S. 628–630], abgerufen am 14. September 2025.&lt;br /&gt;
* [https://cp.tu-berlin.de/person/2017 Kurzer Lebenslauf von G. Madelung (TU Berlin)], abgerufen am 26. Juli 2018.&lt;br /&gt;
* [http://www.ju-f13.de/F13/F13K16/F13K16.html Die Junkers F 13 (enth. Foto G. Madelung)], abgerufen am 8. Mai 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125371063|VIAF=18183287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Madelung, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (V-Waffen-Programm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Luftfahrt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Madelung, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Madelung, Georg Hans (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugzeugtechniker und Bombenspezialist im Dritten Reich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Uffing am Staffelsee|Uffing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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