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	<title>Georg Münter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T21:26:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_M%C3%BCnter&amp;diff=1930041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Lit. Junghanns</title>
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		<updated>2026-04-01T17:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lit. Junghanns&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Karl Hugo Münter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1900]] in [[Inowrocław|Inowrazlaw ]]; † [[19. Mai]] [[1965]] in [[Leipzig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Quellen geben den Todesort mit Dresden an. Vgl. [https://www.ua.tu-dresden.de/Detail_prof_CD.asp?NAME=M%FCnter&amp;amp;Suchen=Suchen&amp;amp;ID=723 Universitätsarchiv der TU Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Münter besuchte bis 1918 das Gymnasium in [[Bydgoszcz|Bromberg]], wo er bereits seit 1917 am Neubauamt als Zeichner tätig war. Von 1919 bis 1923 studierte er Architektur an der [[Technische Universität Danzig|Technischen Hochschule Danzig]] und der [[Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe]] und war anschließend als [[Regierungsbauführer]] (Referendar) tätig. Er wirkte als Architekt in [[Kaunas]] und 1924 als Chefarchitekt bei [[Otto Rudolf Salvisberg]] in [[Berlin]]. Münter ging 1925 als Assistent an den Lehrstuhl für Städtebau der Technischen Hochschule Danzig zurück, wo er 1928 mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der [[Idealstadt]] von 1400 bis 1700&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1929 war Münter [[Chefredakteur]] der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Städtebau&amp;#039;&amp;#039; und 1929 Chefarchitekt eines Bauunternehmens in [[Breslau]], bevor er sich im selben Jahr als Architekt selbstständig machte. An der Technischen Hochschule Danzig übernahm er 1932 die Vertretung des Lehrstuhls für Hochbau und Baukonstruktion und war 1935 als Architekt in Danzig und ab 1938 in [[Brieg]] tätig. Ab 1941 wurde Münter aus politischen Gründen mit einem Berufsverbot belegt und aus der [[Reichskulturkammer]] ausgeschlossen. Erst nach Ende des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] 1945 konnte er wieder beruflich tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 wurde er zum Direktor der [[Hochschule Wismar|Staatlichen Bau- und Ingenieurschule Wismar]] ernannt und leitete dort auch die Ausbildung von [[Neulehrer]]n. Von 1947 bis 1954 war er als Nachfolger des verstorbenen [[Hans Pieper (Architekt)|Hans Pieper]] Stadtbaudirektor von [[Lübeck]] und arbeitete anschließend bis 1957 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Bauakademie der DDR|Deutschen Bauakademie]] in [[Ost-Berlin]]. Im Jahr 1957 nahm er einen Ruf an die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]] als Professor für Theorie der Architektur und Baugeschichte an; er trat dabei die Nachfolge von [[Otto Schubert (Architekt, 1878)|Otto Schubert]] an. Er stand ab 1959 dem Institut für Theorie der Architektur und Baugeschichte als Direktor vor. Von 1963 bis 1965 war Münter [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Fakultät für Bauwesen und arbeitete parallel von 1958 bis 1965 auch als Lehrbeauftragter an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität Berlin]]. Kurz nach seiner [[Emeritierung]] 1965 verstarb er nach längerer, schwerer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden]] bewahrt heute einen Teil seines Nachlasses auf. An der Hochschule Wismar trägt der Georg-Münter-Bau seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Münter ging 1954 von Lübeck aus an die Deutsche Bauakademie in Berlin, die zu dieser Zeit als „technisch-ideologische […] Zentralinstanz des Bauwesens der [[DDR]]“ galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_architektur/ibad/ueber%20uns |text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des IBAD&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150213010339}}, Institut für Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege, Technische Universität Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier war er auch an der Herausgabe der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Architektur- und Kunstwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. An der Technischen Hochschule und späteren Technischen Universität Dresden unterrichtete er „Architekturtheorie und Baugeschichte auf ausdrücklich marxistischer Grundlage, wobei es im Wesentlichen um die systematische Anwendung des [[Marxismus-Leninismus]] und dessen Kunstdoktrinen bzw. Geschichtsmodellen auf Fragen der architektonischen Produktion zu gehen hatte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Das Hauptfeld seines wissenschaftlichen Interesses lag in der Untersuchung zu Idealstädten von 1400 bis 1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Idealstadt von 1400 bis 1700.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idealstädte. Ihre Geschichte vom 15. bis 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, 1968&amp;amp;nbsp;ff. (als Mitautor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kurt Junghanns]]: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr.-Ing. Georg Münter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Architektur,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 9/1965, S. 572&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Münter, Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dorit Petschel]]: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.&amp;amp;nbsp;V. von [[Reiner Pommerin]], Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 667 ({{Google Buch |BuchID=Lz-8eVVqPOQC |Seite=667 |Hervorhebung=&amp;quot;Münter, Georg&amp;quot;}}).&lt;br /&gt;
* Stephan Heine: &amp;#039;&amp;#039;Stadtbaudirektor Dr. Georg Münters Wirken in Lübeck und sein Scheitern an den „verantwortlichen Organen der Hansestadt“ 1947–1952.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Lübeckische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 92, 2012, S. 277–318 ([https://vlga.de/file/zlg_92_2012.pdf vlga.de] PDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1026819776}}&lt;br /&gt;
* [https://tu-dresden.de/ua/archiv-bestaende/nachlaesse-der-tu-dresden/nachlaesse-l-n Porträtfoto und Nachlassbeschreibung von Georg Münter] im [[Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026819776|VIAF=264692415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munter, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Wismar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Münter, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Münter, Georg Karl Hugo (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohensalza]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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