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	<title>Georg Mühry - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:02:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_M%C3%BChry&amp;diff=2734755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: unnötiges Füllwort entfernt.</title>
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		<updated>2025-05-19T16:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unnötiges &lt;a href=&quot;/index.php?title=F%C3%BCllwort&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Füllwort (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Füllwort&lt;/a&gt; entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Mühry&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1859]] in [[Hannover]]; † [[23. Januar]] [[1946]] in [[Kloster Wienhausen]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mühry trat nach seinem bestandenen [[Abitur]] am 23. Februar 1878 als [[Fahnenjunker]] in das [[2. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 77|2. Hannoversche Infanterie-Regiment Nr. 77]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Hier wurde er am 16. Oktober 1879 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert und fungierte ab 1884 als [[Adjutant]] des II. Bataillons. Am 13. Dezember 1888 folgte seine Beförderung zum [[Premierleutnant]] und im darauffolgenden Jahr wurde Mühry zur Infanterie-Schießschule nach [[Wünsdorf]] kommandiert. Zeitgleich mit der Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] am 14. September 1893 wurde Mühry zum [[Kompaniechef]] in seinem Stammregiment ernannt. In gleicher Funktion erfolgte am 1. April 1897 seine Versetzung in das [[5. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 165|5. Hannoversche Infanterie-Regiment Nr. 165]]. Als [[Major]] (seit 27. Januar 1903) war er vom 15. November 1904 bis 16. Dezember 1908 Kommandeur des III. Bataillons des [[3. Oberschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 62|3. Oberschlesischen Infanterie-Regiments Nr. 62]] in [[Racibórz|Ratibor]]. Anschließend wurde Mühry nach [[Goslar]] versetzt, wo er das Kommando über das [[Hannoversches Jäger-Bataillon Nr. 10|Hannoversche Jäger-Bataillon Nr. 10]] erhielt. Dort wurde er am 27. Januar 1910 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Am 22. April 1912 kehrte er nach Wünsdorf zurück, wurde Kommandeur der dortigen Infanterie-Schießschule und fünf Monate später zum [[Oberst]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] trat Mühry in den Truppendienst zurück und wurde Kommandeur des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 35. Mit diesem nahm er beim [[III. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|III. Reserve-Korps]] am Einmarsch in das neutrale Belgien teil und beteiligt sich an den Kämpfen um [[Belagerung von Antwerpen (1914)|Antwerpen]]. Dieses Regiment gab er nach zwei Monaten wieder ab und erhielt dann das Kommando über die 25. Reserve-Infanterie-Brigade beim [[VII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VII. Reserve-Korps]]. Bereits am 26. Oktober übernahm Mühry vor [[Ypern]] die 108. Reserve-Infanterie-Brigade und wurde in der Folgezeit am 22. März 1915 zum [[Generalmajor]] befördert. Als solcher war Mühry dann ab 19. April 1915 Kommandeur der 67. Infanterie-Brigade mit dem [[1. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 130|1. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 130]] sowie dem [[Königs-Infanterie-Regiment (6. Lothringisches) Nr. 145]] in den [[Argonnen]]. Hier konnte er weit überlegene Angriffe des Feindes abwehren, dabei 2000 Gefangene sowie zahlreiches Kriegsgerät einbringen und am 27. September 1915 die Nordseite der „Höhe 285“ erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 1916 wurde die Brigade aus dem Argonner Wald abgezogen, vor [[Verdun]] verlegt und nahm dort an den Kämpfen um Fleury teil. Am 1. Oktober 1916 gab Mühry auch dieses Kommando ab und wurde Kommandeur der im [[Département Haut-Rhin|Oberelsass]] neu aufgestellten [[223. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|223. Infanterie-Division]]. Mit ihr kämpfte er an der [[Schlacht an der Somme|Somme]] und ging im Anschluss daran in den [[Stellungskrieg]] über. Am 4. Januar 1917 übernahm Mühry dann die neuformierte [[236. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|236. Infanterie-Division]], mit der er in der [[Schlacht von Arras (1917)|Frühjahrsschlacht bei Arras]] von April bis Mai 1917 Angriffe der Engländer abschlug. Nach Stellungskämpfen konnte sich die Division in der [[Dritte Flandernschlacht]] im September 1917 unter schweren Verlusten bewähren, wurde anschließend aus der Front gezogen und zur Erholung in einen ruhigen Abschnitt im [[Artois]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier mache sie bei der neugebildeten [[17. Armee (Deutsches Kaiserreich)|17. Armee]] die am 21. März 1918 beginnende [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] mit. In deren Verlauf durchbrach sie nach der Schlacht von Monchy die gegnerischen Linien und eroberte den strategisch wichtigen Mühlenberg. Im weiteren Verlauf folgten Kämpfe an der [[Scarpe]] sowie die Erstürmung von [[Neuville-Vitasse]]. Anfang April 1918 kam die Division dann zur [[4. Armee (Deutsches Kaiserreich)|4. Armee]] nach [[Flandern]], wo sie am Stellungskrieg und an den Kämpfen im [[Ypernbogen]] teilnahm. Im September 1918 kam sie dann bei der [[Armeeabteilung C]] in der [[Woëvre|Woëvre-Ebene]] zum Einsatz. Anschließend wurde sie der [[5. Armee (Deutsches Kaiserreich)|5. Armee]] zugeteilt und kämpfte dort mit großem Einsatz gegen zahlenmäßig überlegene amerikanische Verbände. Für die Abwehrerfolge seine Division wurde Mühry auf Vorschlag seines [[Kommandierender General|Kommandierenden Generals]] [[Ernst von Oven]] am 25. Oktober 1918 der [[Pour le Mérite]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand]] führte Mühry seine Division in die Heimat zurück und wurde nach der [[Demobilisierung]] der Truppe kurzzeitig zu den Offizieren von der Armee überführt. Vom 6. Februar bis 30. April 1919 war er Kommandeur der [[1. Garde-Division (Deutsches Kaiserreich)|1. Garde-Division]] und anschließend abermals Offizier von der Armee. Ab 25. Mai wurde Mühry in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen und zum Kommandeur der Reichswehr-Brigade 4 ernannt. Dieses Kommando gab Mühry auf eigenen Wunsch ab und wurde unter gleichzeitiger Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als [[Generalleutnant]] am 23. August 1919 zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verabschiedung betätigte sich Mühry u.&amp;amp;nbsp;a. als Vorsitzender des Landesverbandes Nordwest des [[Stiftung Deutscher Offizier Bund#Entwicklungshistorie|Deutschen Offizier Bundes (DOB)]] sowie des Landesvereins Hannover des Allgemeinen Deutschen Jagdschutz-Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühry erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den Charakter als General der Infanterie verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] III. Klasse mit der Schleife&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], [[Ernst Siegfried Mittler|Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] III. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 477–479.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, {{DNB|366884158}}, S. 62–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhry, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie, Charakter (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mühry, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kloster Wienhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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