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	<title>Georg Lybecker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Lybecker&amp;diff=2789483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: /* Militärischer Werdegang */ Sprache; damals &quot;Åbo&quot;</title>
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		<updated>2026-02-28T16:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärischer Werdegang: &lt;/span&gt; Sprache; damals &amp;quot;Åbo&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Lybecker-1849.jpg|mini|Georg Lybecker]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Lybecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|LL-Q9027 (swe)-Moonhouse-Georg Lybecker.wav}} (* unbekannt; † [[4. Juni]] [[1718]] in [[Vårsta]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Freiherr]] und zuletzt [[Generalleutnant]] der [[Schwedisches Heer|schwedischen Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Georg war der Sohn des schwedischen [[Generalmajor]]s und Gouverneurs von [[Göteborg]], [[Kristianstad]] und [[Bohuslän]] [[Georg Henrik Lybecker]] und dessen Ehefrau Catharina Grisebach. Er hatte noch einen Bruder mit dem Namen Hans Philip. Im Jahre 1707 wurde er vom schwedischen König [[Karl XII.]] zum Freiherren erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1682 war Lybecker [[Hauptmann (Offizier)|Kapitän]] in der schwedischen [[Kavallerie]]. Im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] machte er sich erstmals in der [[Schlacht bei Klissow]] einen Namen. 1703 stieg er in den Rang eines [[Major]]s auf und wurde im folgenden Jahr zum [[Oberstleutnant]] der Kavallerie ernannt. 1705 vertrieb er die polnischen und [[Sächsische Armee|sächsischen Truppen]] aus [[Łowicz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wurde er zum [[Gouverneur]] von [[Wyborg]] und zum [[Generalmajor]] der Kavallerie ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Absetzung von [[General]] [[Georg Johann Maydell]] wurde er 1707 zum Gouverneur von [[Finnland]] erklärt. Seine Aufgabe war es, Finnland gegen die [[Zarentum Russland|russischen]] Angriffe zu schützen. Diese Aufgabe gestaltete sich als schwierig, denn die schwedische Besatzung in Finnland war nur schwach und schlecht ausgerüstet. 1708 führte Lybecker seine Kräfte auf eine Expedition in das [[Ingermanland]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Absicht, die [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Streitkräfte]] zu teilen und zu schlagen. Nach anfänglichen Erfolgen wurde Lybecker vom russischen General [[Fjodor Matwejewitsch Apraxin|Apraxin]] mit einer List getäuscht. In einem fingierten Brief an einen Freund schrieb dieser, dass sich eine 40.000 Mann starke Armee direkt auf Lybecker zubewegt. Der schwedische Generalmajor evakuierte seine Truppen über den Seeweg, ohne mit den Russen in Kontakt getreten zu sein. Dafür wurde er von der schwedischen Regierung stark gerügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde er zum Generalleutnant ernannt und von seinem Amt als Gouverneur von Finnland entbunden. Sein Nachfolger wurde [[Carl Nieroth|Carl Gustaf von Nieroth]]. Nach dessen plötzlichem Tod 1712 wurde er wieder zum Gouverneur von Finnland ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt; Lundblad S. 299 &amp;lt;/ref&amp;gt; Erneut erwies er sich als wenig zur Verteidigung der schwedischen Provinz geeignet. Er machte keinen Versuch, die Landung der russischen Truppen an der Südküste von Finnland zu verhindern. Im Mai 1713 fiel die von General [[Carl Gustaf Armfelt]] verteidigte Stadt [[Helsinki|Helsingfors]]. Lybecker, der einen offenen Kampf gegen die Russen scheute, zog sich nach Nordfinnland zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Lundblad S. 302&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lybecker wurde im Herbst 1713 nach [[Stockholm]] zurückbeordert und anschließend vor ein [[Militärgericht|Kriegsgericht]] gestellt. Das Oberkommando der Truppen in Finnland übernahm Carl Gustaf Armfelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rühs S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem langwierigen Prozess, bei welchem [[Johannes Gezelius der Jüngere]], Bischof von [[Erzbistum Turku|Åbo]], gegen ihn aussagte, konnte man Lybecker persönliche Feigheit und Verrat am schwedischen Volk nicht nachweisen. Nach der Rückkehr des Schwedenkönigs aus seinem türkischen Exil wurde der Prozess gegen Lybecker eingestellt.&amp;lt;ref name=f313&amp;gt;Fryxell S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dem von Lybecker angefangenen Gegenprozess auf Schadensersatz gegen den Bischof wurde ihm eine Äußerung, welche er als Oberbefehlshaber zum Bischof sagte, zum Verhängnis. Er sagte wörtlich: „Wenn der Teufel den König nicht holt, bekommen wir keinen Frieden!“&amp;lt;ref name=f313&amp;gt;Fryxell S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Äußerung wurde Lybecker 1717 zum „Verlust des Lebens, der Ehre und Güter“ verurteilt. Er wurde am Neujahrstag 1718 vom König Karl XII. [[Gnadenbefugnis|begnadigt]]&amp;lt;ref name=f313&amp;gt;Fryxell S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt; und zog sich auf sein Anwesen in Vårsta zurück, wo er am 4. Juni im selben Jahr starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rühs, Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Finland und seine Bewohner&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig (1809), [https://books.google.de/books?id=R3Y2AAAAMAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Knut Lundblad: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Karl des Zwölften, Königs von Schweden&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Hamburg, Friedrich Perthes, (1835), [https://books.google.de/books?id=VGpSAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de  Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Hoffmann, Peter: &amp;#039;&amp;#039;Peter der Große als Militärreformer und Feldherr&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, (2010)&lt;br /&gt;
* [[Anders Fryxell|Fryxell, Anders]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Karl des Zwölften&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, (1860), [https://books.google.de/books?id=n6lOAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Anders Anton von Stierman, &amp;#039;&amp;#039;Matrikel öfwer Swea rikes ridderskap och adel&amp;#039;&amp;#039;, S. 143 (1754) [https://books.google.de/books?id=YLkDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA143&amp;amp;hl=de Digitalisat] Nr. 119&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023037076|VIAF=316739239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lybecker, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Schwedisches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Großen Nordischen Krieg (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte Finnlands)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1718]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lybecker, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Freiherr und Generalleutnant der schwedischen Armee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1718&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vårsta]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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