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	<title>Georg Lippert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:44:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Lippert&amp;diff=1236775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ZaPusch: /* Berufliches Schaffen */ gramm.</title>
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		<updated>2026-04-19T11:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Berufliches Schaffen: &lt;/span&gt; gramm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum österreichischen Drehbuchautor und Schauspieler siehe [[Georg Lippert (Drehbuchautor)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Lippert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar|27. Jänner]] [[1908]] in [[Wien]]; † [[14. Oktober]] [[1992]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Architekt]]. Lippert besaß den heute zweifelhaften Ruf als „[[Palais Erzherzog Rainer|Palaisverwerter]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lippert stammte aus einer [[Bildungsbürgertum|bildungsbürgerlichen]] [[Hietzing]]er Familie mit [[Tirol]]er Wurzeln. 1920 verbrachte er einen Erholungsaufenthalt in [[Schweden]]. Von 1919 bis zur Matura 1927 besuchte er das [[Gymnasium Fichtnergasse]], anschließend studierte er an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]] Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Lippert legte 1931 die Diplom-Prüfung ab, studierte aber – nicht zuletzt aufgrund der [[Weltwirtschaftskrise]] und der damit verbundenen geringen Berufsmöglichkeiten für Architekten – bis 1934 weiter in der Meisterklasse von [[Clemens Holzmeister]] an der [[Akademie der bildenden Künste Wien]]. 1938 trat er der [[NSDAP]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ArchitekturzentrumWien|361}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prähistoriker [[Andreas Lippert]] ist sein Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.l/l736666.htm Lippert, Andreas] im Österreich-Lexikon&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches Schaffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus des Buches, Vienna.jpg|mini|[[Haus des Buches (Wien)|Haus des Buches]], ab 1969 an der Stelle des Wiener Stadttheaters]]&lt;br /&gt;
Lipperts reiches berufliches Schaffen folgte in exemplarischem Maß dem Zeitgeist. Sein erster Auftrag (gemeinsam mit [[Kurt Klaudy]], mit dem Lippert bis 1945 eine Ateliergemeinschaft verband) betraf den Kirchenbau [[St. Hubertus und Christophorus (Wien)|St. Hubertus und St. Christophorus]] in Wien-[[Hietzing]]. 1936–1939 errichteten Lippert und Klaudy das Jagdschloss [[Kritschim]] für den bulgarischen Zaren [[Boris III.]], 1939–1945 Industriebauten und Werksiedlungen für das NS-Regime. 1947 war Lippert führend bei der Errichtung des Groß-[[Gemeindebau]]s [[Hugo-Breitner-Hof]] in Wien-[[Penzing (Wien)|Penzing]] beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:147R02200686 Bereich Schwedenplatz - Schwedenbrücke, Blick Richtung Taborstrasse, Strassenbahn Linie 1, Typ E1 4670 edit.jpg|mini|Zentrale der Bundesländerversicherung, ein Hochhaus mit Vorhangfassade, das nach wenigen Jahrzehnten wieder abgerissen wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren erreichte er seine größte Bekanntheit. Lippert war damals auch langjähriger Vorsitzender des [[Fachbeirat für Stadtplanung und Stadtgestaltung (Wien)|Fachbeirats für Stadtplanung]] im Sinn der [[Wiener Bauordnung]]. Lippert errichtete unter anderem 1965 das [[Semperit AG|Semperit]]-Zentrum (anstelle des [[Palais Erzherzog Rainer]]), 1965–1967 das Gebäude der Wiener Repräsentanz des Pharmaunternehmens [[Hoffmann-La Roche]] (anstelle des [[Palais Lanckoronski]]), 1973 das Winterthur-Haus neben der [[Wiener Karlskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Diskussionen um letzteren Bau vgl. [[Wochenpresse]] (vom 11. Oktober 1972)&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war Lippert am Neubau des Wiener Opernringhofs (anstelle des [[Heinrichshof (Wien)|Heinrichshofs]]) und an jenem des (dritten) Wiener [[Dianabad (Wien)|Dianabads]] beteiligt, errichtete das &amp;#039;&amp;#039;Haus des Buches&amp;#039;&amp;#039; (anstelle des [[Wiener Stadttheater]]s) und setzte in [[Lausanne]] 1966–1971 mit dem Hochhauskomplex &amp;#039;&amp;#039;Champ d&amp;#039;asile&amp;#039;&amp;#039; städtebauliche Akzente. Gegen Ende seiner beruflichen Laufbahn passte sich der zu den kommerziell führenden Wiener Großarchitekten zählende Lippert dem [[Postmoderne Architektur|postmodernen]] Zeitgeist an und lieferte bei der Schließung einer Baulücke am Wiener [[Schwarzenbergplatz]] eine Stilkopie des im Krieg zerstörten Baus ab. Dieses Gebäude [[Schwarzenbergplatz 3]] und andere Bauten Lipperts (etwa das Haus neben der Karlskirche oder das Raiffeisenhochhaus beim Wiener Stadtpark) standen in heftiger öffentlicher Diskussion, andererseits scheute auch Lippert selbst nicht kritische Stellungnahmen. So trat er in Fragen der [[Wiener Stadtplanung]] als Kontrahent zu [[Roland Rainer]]s Konzeption einer polyzentrischen Struktur auf und engagierte sich verbal aber auch als Bauschaffender (Bundesländerversicherung, Raiffeisen-IBM-Komplex) im Sinne einer monozentrischen Erweiterung der [[City (Stadt)|City]] über den [[Donaukanal]] hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der humanistisch gebildete und an Musik interessierte Architekt war mit Kollegen wie [[Clemens Holzmeister]], [[Alvar Aalto]], [[Erich Boltenstern]] und [[Oskar Kokoschka]] bekannt oder befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pernitz - Kirche.JPG|mini|[[Pfarrkirche Pernitz]]]]&lt;br /&gt;
* 1934–1935: [[St. Hubertus und Christophorus (Wien)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Hubertus und Christophorus]] in Wien (mit Kurt Klaudy)&lt;br /&gt;
* 1952–1960: [[Münzgrabenkirche]] in Graz-Jakomini&lt;br /&gt;
* 1959–1961: Verwaltungsgebäude Hoffmann-La Roche in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Architektur in Österreich 1945–1970.&amp;#039;&amp;#039; R. Bohmann-Verlag, Wien 1969, S. 100 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961–1965: Semperit-Zentrum (jetzt  Zentrale der [[Wirtschaftskammer Österreich]]) in Wien-[[Wieden (Wien)|Wieden]] (mit Otto May; Umbau 1983, 2008)&lt;br /&gt;
* 1962–1963: [[Pfarrkirche zum heiligen Franz von Sales]] in Wien, in der Per-Albin-Hansson-Siedlung Nord&lt;br /&gt;
* 1969–1970: Zentralraum der [[Pfarrkirche Pernitz]]&lt;br /&gt;
* 1975–1978: Büro- und Betriebsgebäude der [[Austrian Airlines]] in Wien, Fontanastraße (2012 abgebrochen)&lt;br /&gt;
* 1981–1983: [[Innbrücke (Innsbruck)|Innbrücke]] in Innsbruck (mit Willibald Zemler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Lippert: &amp;#039;&amp;#039;Bauten – Buildings.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Wien 1983.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Klein (Kunsthistoriker)|Dieter Klein]], [[Martin Kupf]], [[Robert Schediwy]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadtbildverluste Wien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118573373}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|361}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alt-hietzinger.at/archiv/personen/georglippert.shtml Georg Lippert bei alt-hietzinger.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118573373|LCCN=n84067968|VIAF=96149314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lippert, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Postmoderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lippert, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ZaPusch</name></author>
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