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	<title>Georg Levin von Winterfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Levin_von_Winterfeld&amp;diff=2804118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Militärkarriere */</title>
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		<updated>2026-02-05T12:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärkarriere&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Levin von Winterfeld.jpg|mini|Georg Levin von Winterfeld (1674–1728) als Komtur d. Deutschen Orden.&amp;lt;ref&amp;gt;Motiv, In: Portrait-Sammlung Rittergut Lucklum-Erkerode.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Levin von Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1674]] auf [[Uckerland|Kutzerow]] in der [[Uckermark]]; † [[21. Februar]] [[1728]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]] und [[Regimentschef|Chef]] des [[Altpreußisches Kürassierregiment K 12|Kürassierregiments „du Portail“]] sowie Ritter des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]], [[Komtur (Amt)|Komtur]] der Balley in Niedersachsen, [[Landdrost]] von [[Grafschaft Ravensberg|Ravensberg]], [[Erbherr]] von [[Kuglacken]] und Breitenstein in [[Ostpreußen]] dazu [[Kutzerow]] und [[Menkin]] in der Uckermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Georg Levin war der Sohn von Adam Valentin [[Winterfeld (Adelsgeschlecht)|von Winterfeld]] (1637–1677) und dessen Ehefrau Elisabeth Charlotte, geborene [[Hake (Adelsgeschlechter)|von Hacke (Hake)]] aus dem Hause [[Berge (Nauen)|Berge]]. Der Generalmajor [[Kaspar Dietlof von Winterfeld]] war sein Bruder, der älteste Bruder Adam war ebenso Militär, er fiel 1691. Der Vater&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Friedrich Pauli: &amp;#039;&amp;#039;Leben grosser Helden des gegenwärtigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Christoph Peter Francke(n) (Franckesche Stiftungen) Halle a. S. 1758, S. 176, Nr. § 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; war kurbrandenburgischer Kammerherr. Der Großvater Adam V. von Winterfeld (1594–1640) und Ehefrau Anna von Roebel-Friedland-Ringenwalde, Hochzeit 1621, waren insgesamt die Eltern von dreizehn Kinder, darunter auch von Jakob Friedrich von Winterfeld (1632–1698), den späteren Gutserben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Gustav von Winterfeld: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Selbstverlag, Prenzlau/Damerow 1863, S. 766 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. (Uradel) 1904&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 5, Justus Perthes, Gotha 1903, [https://digital.ulb.hhu.de/ihd/periodical/pageview/8286043 S. 911 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Winterfeld erhielt seine Ausbildung im elterlichen Hause und später im [[Pädagogium Stettin|Gymnasium]] von [[Stettin]]. Er sollte ursprünglich eine zivile Laufbahn einschlagen, ging aber 1692 zur brandenburgischen Armee und wurde [[Kadett]] bei der kurfürstlichen [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 18 (1806)|Weißen Garde]]. Fünf Jahre lang war er Unteroffizier und kämpfte im [[Pfälzer Erbfolgekrieg]] in [[Herzogtum Brabant|Brabant]]. Er nahm an den Belagerungen von [[Huy (Belgien)|Huy]] und [[Namur]] teil und konnte sich dort so auszeichnen, dass er 1698 eine eigene [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] erhielt. 1702 wechselte er in [[Mecklenburger Militär|mecklenburgische Dienste (Mecklenburg-Schwerin)]]. Dort wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Kapitän]] im Regiment „[[Adam Philipp von Krassow|von Krassow]]“. Er ergänzte das Regiment auf eigene Kosten um eine Kompanie zu [[Kavallerie|Pferde]] und eine zu [[Infanterie|Fuß]]. Unter dem Kommando des Oberst [[Meerheimb|von Meerheim]] wurde es an den Oberrhein verlegt. Winterfeld wurde während des Feldzuges zum [[Major]] befördert und nahm an den Belagerungen von [[Belagerung von Kaiserswerth (1702)|Kaiserwerth]], [[Belagerung von Landau (1702)|Landau]], [[Belagerung von Lüttich|Lüttich]] sowie der [[Erste Schlacht bei Höchstädt|Schlacht bei Höchstedt]] teil. In der [[Zweite Schlacht bei Höchstädt|zweiten Schlacht bei Höchstedt]] 1704 verlor er das Pferd unter dem Leib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Tapferkeit in den Kämpfen fiel er [[Leopold I. (Anhalt-Dessau)|Leopold von Anhalt-Dessau]] auf, der ihn dem preußischen König [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] empfahl. Das war so nachdrücklich, dass der König ihn zu seinem [[Generaladjutant]]en machte. Winterfeld verließ daher die Mecklenburger Dienste und kehrte in die [[Preußische Armee]] zurück. Er kam zunächst zum [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 7 (1806)|Regiment „Markgraf Ludwig“]] und danach zum [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 3 (1806)|Regiment „Anhalt-Dessau“]]. Winterfeld kämpfte in Italien unter Prinz [[Eugen von Savoyen|Eugen]] und Anhalt-Dessau und nahm an den Schlachten von [[Schlacht von Cassano (1705)|Cassano]], [[Schlacht bei Calcinato|Calcinato]], [[Schlacht bei Turin|Turin]] und [[Belagerung von Toulon (1707)|Toulon]] teil. Bei Turin wurde er schwer am Kopf verwundet und es dauerte drei Monate, bis er wieder hergestellt war. Danach kämpfte er bei [[Schlacht bei Susa|Susa]], [[Schlacht bei Exilles|Exilles]] und [[Schlacht bei Fenestrelles|Fenestrelles]]. 1710 wurde er zum [[Oberst]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 nach Preußen zurückgekehrt, kämpfte Winterfeld 1715/16 im [[Pommernfeldzug 1715/1716|Pommernfeldzug]] auf [[Rügen]] und vor [[Belagerung von Stralsund (1715)|Stralsund]]. 1717 kämpfte er auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] und nahm an der [[Venezianisch-Österreichischer Türkenkrieg#Die Schlacht von Belgrad 1717|Belagerung von Belgrad]] teil. 1718 wurde er Chef des Kürassierregiments „du Portail“. 1721 wurde er im Heerlager von Wangitten zum Generalmajor ernannt und 1723 zum Drost von [[Sparrenberg]] bei Minden bestellt. Von König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] erhielt er 1723 das bisherige Lehnsgut [[Steinmocker]] in Vorpommern als [[Allod]]ium&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fuerstenthums Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band I, W. Dietze, Anklam 1865, [https://books.google.de/books?id=gtQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA376&amp;amp;hl=de S. 376.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1724 das Gut Kuglacken. Bereits 1716 wurde er Mitglied des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] und wurde zum [[Komtur (Amt)|Komtur]] von Niedersachsen ernannt. Er starb am 21. Februar 1728.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Güter fielen an die mittelbare Verwandtschaft&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1904&amp;#039;&amp;#039;. Fünfter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1903, [https://digital.ulb.hhu.de/ihd/periodical/pageview/8286024 S. 892.]&amp;lt;/ref&amp;gt; des &amp;#039;&amp;#039;Uckermärkischen Hauses&amp;#039;&amp;#039; der Familie von Winterfeld, an die Nachfahren des gemeinsamen Urahn Adam von Winterfeld-Menkin (1594–1640), kurbrandenburgischer Kammerjunker und mehrfacher Gutsherr, insbesondere an Jakob Friedrich von Winterfeld-Fahrenholz (1632–1698).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1904&amp;#039;&amp;#039;. Fünfter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1903, [https://digital.ulb.hhu.de/ihd/periodical/pageview/8286043  S. 911.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Erich Wentscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts von Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;. 4. Teil, C. A. Starke, Görlitz 1937, S. 107 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Leben_grosser_Helden_des_gegenw%C3%A4rtigen/KxBqO-sFOqoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Adam+Valentin+von+Winterfeld&amp;amp;pg=PA176&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;§ 89. George Levin von Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Karl Friedrich Pauli]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben grosser Helden des gegenwärtigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Christoph Peter Francke(n) ([[Franckesche Stiftungen]]) Halle a. S. 1758, S. 176. &lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=pss5AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Georg Levin von Winterfeld.&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Anton Balthasar König]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen.&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Verlag Arnold Wever, Berlin 1791, S. 238 f. &lt;br /&gt;
*  [https://books.google.de/books?id=aAg4AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA1248&amp;amp;hl=de &amp;#039;&amp;#039;$ 119. Georg Levin von Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Ludwig Gustav von Winterfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts von Winterfeld.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Selbstverlag, Druck Kalbersberg Prenzlau, Selbstverlag, Damerow 1863, S. 1248. &lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1937], S. 123, Nr. 200. {{DNB|367632764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rittergut-lucklum.de/historie/ Portrait Georg Levin von Winterfeld], In: 360° Grad Ansicht: Sphärisches Panorama im Rittersaal der (vorm.) Ordenskommende Lucklum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1117036189|LCCN=|VIAF=2876147786754568220007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winterfeld, Georg Levin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Frühen Neuzeit (Brandenburg-Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regimentsinhaber der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Spanischen Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landdrost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur (Deutscher Orden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Winterfeld|Georg Levin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1674]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1728]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winterfeld, Georg Levin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor, Chef des Kürassierregiments „du Portail“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1674&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uckerland|Kutzerow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1728&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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