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	<title>Georg Lehnig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:14:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Lehnig&amp;diff=1735296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Einzelnachweis korrigiert (auf url mit den Infos für das richtige Jahr), Mehrfachverlinkung entfernt, defekten Link als toten Link gekennzeichnet</title>
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		<updated>2024-01-23T11:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis korrigiert (auf url mit den Infos für das richtige Jahr), Mehrfachverlinkung entfernt, defekten Link als toten Link gekennzeichnet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Wönnichstr 105 Georg Lehnig.JPG|150px|mini|Gedenktafel, Wönnichstraße&amp;amp;nbsp;105,&amp;lt;br&amp;gt;[[Berlin-Rummelsburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Kadiner Str 16 (Friedh) Georg Lehnig.jpg|150px|mini|Gedenktafel, Kadiner Straße 16,&amp;lt;br&amp;gt;[[Berlin-Friedrichshain]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Lehnig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1907]] in [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] bei Berlin; † [[28. März]] [[1945]] in [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Lehnig lernte den Beruf eines Mechanikers. Er lebte in der Wönnichstraße 105 in [[Berlin-Rummelsburg]] und arbeitete als Tischler und Mechaniker.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungsblatt der HOWOGE vom Februar 2007 {{Toter Link | url=http://www.howoge.de/presse/pdf/MZ207.pdf | text=PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als junger Mann trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] bei, 1927 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Lehnig hielt sich neun Monate lang in der [[Sowjetunion]] auf. Nach der Rückkehr setzte ihn seine Partei als Instrukteur und Kurier in [[Ostpreußen]] und [[Litauen]] ein. 1933 wurde er in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] verhaftet und in ein [[Konzentrationslager]] gebracht. Lehnig wurde aus Mangel an Beweisen 1935 freigelassen und arbeitete im Kabelwerk Oberspree, einem Tochterunternehmen der [[AEG]]. Er setzte seinen Widerstand fort, indem er Flugblätter verbreitete, die sich an ausländische [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] richteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehnig gehörte zum Widerstandskreis um [[Anton Saefkow]]. Sein Sohn Horst aus der Ehe mit Cläre Lehnig (1904–1991) desertierte aus der [[Wehrmacht]]. Dem von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gesuchten Widerstandskämpfer [[Paul Hinze (Widerstandskämpfer)|Paul Hinze]] gewährte Lehnig in seiner Wohnung Unterschlupf. Im April 1944 wurden beide gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Januar 1945 wurde Lehnig vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://museum-lichtenberg.de/index.php/ns-widerstand-und-verfolgung/namensliste/446-georg-lehnig-15-3-1907-28-3-1945 Georg Lehning], auf museum-lichtenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde wenig später im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] verbrannt. Im Jahr 1946 wurden zahlreiche [[Bestattungsurne|Urnen]] mit der Asche von [[Liste von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich hingerichteten Personen|in der Zeit des Nationalsozialismus hingerichteten]] Widerstandskämpfern aus den damaligen Berliner Bezirken [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] auf den [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] überführt, von denen besonders viele im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] [[Enthauptung|enthauptet]] worden waren. Ihre sterblichen Überreste fanden schließlich in der 1951 eingeweihten [[Gedenkstätte der Sozialisten]] (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) ihren endgültigen Platz. Neben Georg Lehnig&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sozialistenfriedhof.de/index.php?id=gedtag-2020 Gedenktage 2020], auf sozialistenfriedhof.de, abgerufen am 23. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielten auf diese Weise auch viele andere Widerstandskämpfer eine würdige Grabstätte und einen Gedenkort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Stein in der dortigen &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; erinnert ebenfalls an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Eine Straße in [[Berlin-Lichtenberg]], die bis dahin den Namen Stichstraße 3 trug, wurde 1962 nach Georg Lehnig benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=17|id=G172|zlb98=664|kaupert=Georg-Lehnig-Strasse-10369-Berlin|name=Georg-Lehnig-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 2007 an seinem ehemaligen Wohnhaus in Berlin-Rummelsburg angebrachte Gedenktafel erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Illegale KPD und Bewegung „Freies Deutschland“ in Berlin und Brandenburg 1942–1945. Biographien und Zeugnisse aus der Widerstandsorganisation um Saefkow, Jacob und Bästlein.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]&amp;#039;&amp;#039;, Reihe A, Analysen und Darstellungen, Band 4); Hentrich und Hentrich, Teetz 1998, ISBN 3-933471-08-7; S. 185&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-18}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lehnig, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lehnig, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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