<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Leber</id>
	<title>Georg Leber - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Leber"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Leber&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T07:55:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Leber&amp;diff=328236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Würdigungen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Leber&amp;diff=328236&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-11T00:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Würdigungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Verteidigungsminister Georg Leber.jpg|mini|rechts|Leber als Bundesverteidigungsminister, 1974]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg „Schorsch“ Leber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1920]] in [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]] in [[Hessen]]; † [[21. August]] [[2012]] in [[Schönau am Königssee]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;amp;comefrom=scan&amp;amp;r=505257 |wayback=20131023060514 |text=IG Bauen-Agrar-Umwelt: Früherer Bundesvorsitzender der Baugewerkschaft und Bundesminister a. D. verstorben – IG BAU trauert um Georg Leber}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2012-08-22&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ex-verteidigungsminister-georg-leber-gestorben-a-851514.html |titel=Ex-Verteidigungsminister Georg Leber gestorben |hrsg=[[Spiegel Online]] |datum=2012-08-22 |abruf=2012-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GL2012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bgland24.de/bgland/region-berchtesgaden/schoenau-koenigssee-ex-verteidigungsminister-georg-leber-bgland24-2470601.html |titel=Ehemaliger Verteidigungsminister Georg Leber ist tot |hrsg=BGLand24 |werk=www.bgland24.de |datum=2012-08-22|abruf=2022-12-17 |format= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gewerkschaft]]sführer und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung|Bundesverkehrsminister]] (1966–1972), [[Bundesministerium für Post und Telekommunikation|Bundespostminister]] (1969–1972), [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesverteidigungsminister]] (1972–1978) und [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Bundestagsvizepräsident]] (1979–1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Georg Leber wurde im Jahr 1920 als Sohn des Maurers Jakob Leber und der Hausfrau Elisabeth geb. Geis in der Steinbacher Straße Nr. 126&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Georg Wagner (Heimatforscher)|Georg Wagner]] | Titel=Obertiefenbach in seiner Vergangenheit | Verlag=Gemeinde Obertiefenbach | Ort=Wiesbaden-Dotzheim | Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fes.de/wuerdigung-georg-leber/ Würdigung zum 5. Todestag Georg Lebers], Webseite der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der hessischen Gemeinde Obertiefenbach, die damals zum [[Oberlahnkreis]] gehörte, geboren und wuchs dort auf. Heute ist der Ort Teil der Gemeinde [[Beselich]] und gehört dem fusionierten [[Landkreis Limburg-Weilburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber war katholisch und besuchte in den Jahren 1927 bis 1935 die [[Alte Schule (Obertiefenbach)|Volksschule]] in Obertiefenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Schülerverzeichnis resp. Fortschrittsbuch für die Elementarschule zu Obertiefenbach von 1911 bis 1928&amp;lt;/ref&amp;gt; Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und anschließend eine [[Maurer]]lehre. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er von 1939 bis 1945 Funker bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], zuletzt als [[Unteroffizier]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag von [[Franz-Josef Sehr]] zur Namensgebung „Georg-Leber-Halle“ am 12. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitnehmervertretung ===&lt;br /&gt;
Nach 1945 arbeitete er im Baugewerbe und trat 1947 der [[IG Bau-Steine-Erden]] bei. Im Jahr 1949 wurde er hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär der IG Bau-Steine-Erden in [[Limburg an der Lahn]], drei Jahre später Redakteur der Gewerkschaftszeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Grundstein&amp;#039;&amp;#039;. Im Juli 1952 wurde er in den Hauptvorstand dieser Baugewerkschaft berufen und war von 1955 bis 1957 Zweiter [[Vorsitzender]] sowie schließlich von Oktober 1957 bis 1966 deren Bundesvorsitzender. Zudem war er Mitglied des Bundesvorstands des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]] und des geschäftsführenden Vorstands des [[Bau- und Holzarbeiter Internationale|Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter]] sowie Präsident des gemeinsamen Ausschusses der [[Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter|Gewerkschaften in der Bau- und Holzwirtschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des gewerkschaftlichen Spektrums war Leber Protagonist des rechten Flügels gegenüber dem „linken“ [[Otto Brenner]] von der [[Industriegewerkschaft Metall|IG Metall]]. Seine Gewerkschaft verzichtete früh auf Sozialisierungsforderungen, begründete mit den Arbeitgebern ein System von Sozialkassen und entwickelte das Projekt zur „Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war 1984 Schlichter im [[Auseinandersetzungen um die 35-Stunden-Woche|Arbeitskampf der Metallindustrie um die 35-Stunden-Woche]]. Der nach ihm benannte Kompromiss sah eine flexible Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf durchschnittlich 38,5 Stunden vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteilaufbahn ===&lt;br /&gt;
Leber trat 1951 in die SPD ein. Innerhalb der Partei gehörte er zum rechten Flügel, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Kanalarbeiter (SPD)|Kanalarbeitern]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte die Einstellung des später als Spion enttarnten [[Günter Guillaume]] als [[Referent (Behörde)|Referent]] in der Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik des Bundeskanzleramts gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Horst Ehmke in einem Fernsehinterview mit Egon Bahr in der ARD &amp;#039;&amp;#039;Kerner&amp;#039;&amp;#039; am 5. März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordnetentätigkeit ===&lt;br /&gt;
Leber war von 1957 bis 1983 Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestags]], wo er zeitweise den [[Bundestagswahlkreis Frankfurt am Main I|Wahlkreis &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main I&amp;#039;&amp;#039;]] vertrat. Von 1961 bis 1966 war er Mitglied des SPD-Fraktionsvorstandes. Nach dem Tode von [[Hermann Schmitt-Vockenhausen]] wurde Leber am 12. September 1979 als dessen Nachfolger zum [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Bundestagsvizepräsidenten]] gewählt. Er behielt dieses Amt bis zu seinem Ausscheiden aus dem Parlament 1983. Vom 27. Februar 1958 bis zum 25. Februar 1959 war er zugleich Mitglied des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
==== Bundesverkehrsminister ====&lt;br /&gt;
Georg Leber übernahm am 1. Dezember 1966 im [[Kabinett Kiesinger]] das Amt des [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung|Bundesministers für Verkehr]]. In dieser Zeit entstand der umgangssprachlich nach ihm benannte „[[Leber-Plan]]“, der die Verlagerung des Transports von Massengütern von der Straße auf die Bahn vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Christopher Kopper]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahn im Wirtschaftswunder. Deutsche Bundesbahn und Verkehrspolitik in der Nachkriegsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2007, S. 399–418, ISBN 978-3-593-38328-6; ferner http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?article=251701&amp;amp;year=1968.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies traf auf zähen Widerstand von Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP, sodass der Plan wegen der zahlreichen Ausnahmeregelungen faktisch nicht umgesetzt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=45922096 |Titel=Leber-Plan: Grob zugerichtet |Jahr=1968 |Nr=47 |Datum=1968-11-18 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durchsetzen konnte er sowohl eine [[Zulässige Höchstgeschwindigkeit im Straßenverkehr (Deutschland)|Geschwindigkeitsbegrenzung]] auf 100 km/h für Straßen außerhalb der Ortsgebiete als auch eine [[Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen#Deutschland|Begrenzung des zulässigen Blutalkoholgehaltes auf 0,8 Promille]] für Kraftfahrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hr&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36090&amp;amp;key=standard_document_45834095 |wayback=20121031001937 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ex-Minister Georg Leber gestorben&amp;#039;&amp;#039; }}, Meldung des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]] vom 22. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 sagte Leber, dass „kein Deutscher […] mehr als 20 Kilometer von einer Autobahnauffahrt entfernt leben“ solle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fas-2013-41-24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralph Bollmann |Titel=Das Märchen von der maroden Infrastruktur |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]] |Band= |Nummer=41 |Datum=2013-10-13 |Seiten=24 |Online=[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/verkehrspolitik-das-maerchen-von-der-maroden-infrastruktur-12615684.html online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin leitete er das [[Transrapid]]-Projekt in die Wege. 1999 war er an der Gründung des [[Siemens]]-/[[ThyssenKrupp]]-Gemeinschaftsunternehmens [[Transrapid International]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im EWG-Ministerrat setzte er sich für eine Beschränkung der Lenkzeiten auf 50 Stunden pro Woche und 9 Stunden am Tag ein. Gegen sein Vorhaben, den Lastwagenverkehr auf Autobahnen zu beschränken, regte sich ein weitreichender Widerstand. An Lastwagen wurde mit Plakaten gegen Leber und seine Verkehrspolitik Stimmung gemacht, seine eigene Partei brachte daraufhin Pro-Leber-Aufkleber heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-1968-580&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leber: „Lastwagen sind keine heiligen Kühe! Tumulte auf Autobahnen müssen ein Ende haben!“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Bundesbahn]], {{ISSN|0007-5876}}, 16/1968, S.&amp;amp;nbsp;580.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt als Bundesverkehrsminister behielt er auch nach Bildung der [[Kabinett Brandt I|sozialliberalen Koalition]] unter [[Willy Brandt]] im Oktober 1969. Im Kabinett Brandts leitete er in [[Personalunion]] auch das [[Bundesministerium für Post und Telekommunikation|Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen]]. Am 7. Juli 1972 übergab er beide Ministerien an [[Lauritz Lauritzen]] und wurde Nachfolger von [[Helmut Schmidt]] als [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister der Verteidigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bundesverteidigungsminister ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F039419-0005, Hannover, SPD-Bundesparteitag, Leber.jpg|mini|hochkant|Georg Leber, 1973]]&lt;br /&gt;
Am 11. September 1972 stand Leber vor der schweren Entscheidung, den Befehl zum Abschuss eines unidentifizierten Flugzeugs zu geben, das sich München näherte. Hier fand im [[Olympiastadion München|Olympiastadion]] gerade die Abschlussfeier der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spiele]] statt, und wenige Tage zuvor hatte es einen Terroranschlag auf israelische Sportler gegeben. Leber wartete ab, was sich als richtig herausstellte, da es sich nicht um ein von Terroristen entführtes Flugzeug, sondern ein mit über 100 Passagieren besetztes, finnisches Verkehrsflugzeug handelte, dessen [[Transponder]] ausgefallen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tagesschau.de/inland/meldung201446.html | wayback=20091020133459 | text=Am Boden weiß niemand, wie die Lage an Bord ist}}, tagesschau.de, 29. Januar 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1973 erteilte Leber, nach vorheriger entsprechender Beschlussfassung des [[Verteidigungsausschuss (Deutscher Bundestag)|Verteidigungsausschusses]], den Befehl zur Aufstellung der [[Universität der Bundeswehr|Bundeswehrhochschulen]] in Hamburg und München, die ihren Lehrbetrieb im Oktober 1973 aufnahmen. Damit wurde erstmals ein wissenschaftliches Studium im Rahmen der Offiziersausbildung möglich und verpflichtend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F048649-0006, Dortmund, SPD-Parteitag, Leber.jpg|mini|Georg Leber mit [[Hans-Jürgen Wischnewski]], 1976]]&lt;br /&gt;
Am 29. November 1973 gab er in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag die neue Wehrstruktur der [[Bundeswehr]] bekannt. Im Rahmen der Umstrukturierung wurde unter anderem das Heer um drei [[Brigade]]n vergrößert. In Lebers Amtszeit wurden 1975 erstmals Frauen zu Sanitätsoffizieren ernannt. Im Oktober 1976 versetzte er die beiden Luftwaffengeneräle [[Karl-Heinz Franke (General)|Karl-Heinz Franke]] und [[Walter Krupinski]] in den Ruhestand, weil sie entgegen ausdrücklicher Anweisung den rechtsextremen Piloten [[Hans-Ulrich Rudel]] zu einem Traditionstreffen eingeladen hatten und dies mit einem Vergleich der NS-Vergangenheit Rudels mit der KPD-Vergangenheit des Sozialdemokraten [[Herbert Wehner]] entschuldigt hatten. Ein Antrag der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]], diese Entscheidung Lebers zu missbilligen, wurde am 3. Februar 1977 von der SPD/FDP-Mehrheit im Deutschen Bundestag mit 243 zu 220 Stimmen abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Leber trat gegen den Willen von Bundeskanzler Helmut Schmidt am 1. Februar 1978 zurück&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heiner Emde 1979&amp;quot;&amp;gt;Heiner Emde: Die geheimen Nachrichtendienste der Bundesrepublik Deutschland, Bergisch Gladbach 1979, S. 92/93&amp;lt;/ref&amp;gt; und übernahm damit die politische Verantwortung für den Lauschmitteleinsatz des [[Militärischer Abschirmdienst|Militärischen Abschirmdiensts]], der ohne Lebers Wissen seine Sekretärin Hildegard Holz ab Juni 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heiner Emde 1979&amp;quot; /&amp;gt; in ihrer Wohnung abgehört hatte, weil sie der Spionage für das [[Ministerium für Staatssicherheit]] verdächtigt wurde. Dies stellte sich nachher jedoch als falsch heraus. Der Minister erfuhr Anfang 1978 von der illegalen [[Abhöraktion]], teilte es aber dem Bundestag erst mit, nachdem am 25. Januar 1978 die Illustrierte [[Quick (Zeitschrift)|Quick]] einen entsprechenden Artikel veröffentlicht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heiner Emde 1979&amp;quot; /&amp;gt; Georg Leber verschwieg außerdem die illegale Abhörung der Partei [[Kommunistischer Bund Westdeutschland]], von deren Illegalität er nach eigenen Angaben erst im Nachhinein erfahren hatte, weil er sie für rechtmäßig gehalten habe. Erst eine von ihm angeordnete juristische Untersuchung ergab das Gegenteil. Lebers Nachfolger als Verteidigungsminister war [[Hans Apel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber galt als ein unter den Bundeswehrangehörigen sehr beliebter Verteidigungsminister und wurde von ihnen als &amp;#039;&amp;#039;Soldatenvater&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2012-08-22&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;So auch zitiert in der [https://web.archive.org/web/20150402155930/http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/c4/NYuxCsMwDET_SLKHQtqtIVC6dOjSJEtxYmEEsR1UJV368bWH3MGD43E4YmlyOwennJNbsMdh5sv0hSnuASIn_igJbxE8yfvYIOQp4avePcGcE2mlUlIuDOI0C6xZdKlmEykG2ONgbNcaa47YX9OP59ujsafu3j5xjfH6B14GhBM!/ Rede] des Bundesverteidigungsministers [[Thomas de Maizière]] anlässlich der Beisetzung Georg Lebers am 4. September 2012 in Schönau am Königssee, gesehen am 16. September 2012 auf der Website des Ministeriums der Verteidigung.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Seine Amtszeit prägte ein starker Aufrüstungsschub der Bundeswehr; unter anderem wurde der Endausbau von 36 Brigaden des [[Heer (Bundeswehr)|Feldheeres]] verwirklicht sowie für die Infanterie das Panzerabwehrlenkraketensystem [[MILAN]] in ausreichender Stückzahl eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges Engagement ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 war Leber an der Gründung der [[ING-DiBa|Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung]] maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BSV1965&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ing.de/ueber-uns/unternehmen/geschichte/ |hrsg=ING-DiBa AG |titel=Unternehmen – Chronik |abruf=2019-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1997 war Leber Vorsitzender des Vorstandes des [[Internationaler Bund|Internationalen Bundes]] (anschließend Ehrenvorsitzender), eines freien Trägers der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1990 bis 1993 gehörte Leber dem [[Beirat]] der gemeinnützigen [[Bertelsmann Stiftung]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/chronik |titel=Chronik – 1977 bis heute: Erkunden Sie die Geschichte unserer Stiftung |werk=www.bertelsmann-stiftung.de |hrsg=Bertelsmann Stiftung |datum= |abruf=2020-05-18 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200507065403/https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/chronik |archiv-datum=2020-05-07 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Leber 125 Jahre FF Obertiefenbach 2005-07-10 203 0390.jpg|mini|Georg Leber beim 125-jährigen Jubi&amp;amp;shy;läum der [[Freiwillige Feuerwehr Beselich-Obertiefenbach|Freiwilligen Feuerwehr seines Heimat&amp;amp;shy;ortes Beselich-Obertiefen&amp;amp;shy;bach]] im Juli 2005 mit [[Franz-Josef Sehr]], Michael Mai, Christian Geis (von rechts.)]]&lt;br /&gt;
Leber war [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und gehörte von 1967 bis 1971&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44914739|Titel=SPD-Katholiken: Weg versperrt|Jahr=1971|Nr=47|Datum=1971-11-15|Seiten=31–32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1974 bis 1994 dem [[Zentralkomitee der deutschen Katholiken]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 heiratete Leber Erna-Maria Wilfing (gestorben 1984). Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Manfred. Im Jahr 1985 heiratete er Katja Vojta. Er wohnte zuletzt in [[Schönau am Königssee]] im [[Berchtesgadener Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand Georg Leber auf dem [[Bergfriedhof (Schönau am Königssee)|Bergfriedhof]] in Schönau am Königssee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UKw&amp;quot;&amp;gt;UKw: [https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/startseite_artikel,-ausflug-in-die-vergangenheit-_arid,75730.html &amp;#039;&amp;#039;Ausflug in die Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;] Bericht vom 9. Juli 2013 im [[Berchtesgadener Anzeiger]] über eine geschichtliche Führung von [[Alfred Spiegel-Schmidt]] über den &amp;#039;&amp;#039;Bergfriedhof&amp;#039;&amp;#039;, online unter &amp;#039;&amp;#039;berchtesgadener-anzeiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/lebergeopolitiker_68.html Das Grab von Georg Leber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Ehrenbürger]] der Gemeinde Obertiefenbach&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1970: Ehrenbürger von [[Schwalbach am Taunus]]&lt;br /&gt;
* 1971: Ritter-Großkreuz des [[Orden von Oranien-Nassau|Ordens van Oranien-Nassau]] der Niederlande&lt;br /&gt;
* 1972: Ehrenbürger der Stadt [[El Paso (Texas)|El Paso]] in [[Texas]]/USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georg Leber Heimatstube&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1973: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVKStSb|43/1973|nokat=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975: [[Dannebrogorden|Großkreuz des Ordens der Dannebrog]] in [[Kopenhagen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georg Leber Heimatstube&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975: [[Ehrenmitglied]] des Sängerchors &amp;#039;&amp;#039;Frohsinn Obertiefenbach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975: Ehrenmedaille in Gold der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes vom [[Campo Santo Teutonico]] in [[Rom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georg Leber Heimatstube&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1976: Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1977: [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1978: Großkreuz des [[Christusorden (Heiliger Stuhl)|Christusordens]]&lt;br /&gt;
* 1980: Kommandeur der Französischen [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Ehrendoktor]] der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Großkomtur (Ordenskunde)|Komturkreuz mit Stern]] des päpstlichen [[Gregoriusorden]]&lt;br /&gt;
* 1983: Ludger-Westrick-Preis&lt;br /&gt;
* 1984: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Theodor-Heuss-Stiftung|Theodor-Heuss-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Freiherr-vom-Stein-Plakette (Hessen)|Freiherr-vom-Stein-Plakette]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Hessischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Georg-von-Vollmar-Akademie#Waldemar-von-Knoeringen-Preis|Waldemar-von-Knoeringen-Preis]] der [[Georg-von-Vollmar-Akademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Die [[IG Bauen-Agrar-Umwelt|Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt]] verlieh am 17. Juni 2013 erstmals den Georg-Leber-Preis. Sie ehrt mit diesem Preis im Namen von Georg Leber Menschen, die in herausragender Weise Zivilcourage gezeigt haben. Als erste Person wurde [[Wolfgang Thierse]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.igbau.de/Wolfgang_Thierse_mit_Georg-Leber-Preis_ausgezeichnet.html Wolfgang Thierse mit Georg-Leber-Preis ausgezeichnet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Beselich|Gemeinde Beselich]] gab nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevertretung am 23. Februar 2015 und nach Zustimmung des Kreisausschusses des Landkreises Limburg-Weilburg der Sporthalle Obertiefenbach am 12. Dezember 2015 den Namen „Georg-Leber-Halle“ und würdigte damit die Verdienste ihres verstorbenen Ehrenbürgers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Göckel |url=http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Beselich-hat-nun-Georg-Leber-Halle;art680,1281962 |titel=Beselich hat nun „Georg-Leber-Halle“ |titelerg=Beschluss der Gemeindevertretung |hrsg=Nassauische Neue Presse |werk=www.nnp.de |datum=2015-02-26 |abruf=2024-05-13 |sprache=de |format= |offline=ja |archiv-datum=2015-12-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151222095244/http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Beselich-hat-nun-Georg-Leber-Halle;art680,1281962 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Sporthalle-nach-Georg-Leber-benannt;art680,1730425 |wayback=20151222152629 |text=Sporthalle nach Georg Leber benannt }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seminar- und Tageszentrum des [[Internationaler Bund|Internationalen Bundes (IB)]] in [[Eppenhain]], einem Stadtteil von [[Kelkheim (Taunus)]], trägt den Namen „Georg-Leber-Haus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 60. Jubiläum der [[Sportschule der Bundeswehr]] in [[Warendorf]] am 6. Juli 2017 wurde die Liegenschaft, deren Grundstein er seinerzeit als Verteidigungsminister gelegt hatte, in &amp;#039;&amp;#039;Georg-Leber-Kaserne&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Hein |url=http://www.presseportal.de/pm/114358/3678220 |titel=Ein Name zum 60. Geburtstag |werk=www.presseportal.de |hrsg=news aktuell GmbH |datum=2017-07-06 |abruf=2017-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand – Ein Programm und sein Echo&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation in 4 Bänden, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Leber-Plan|Programm zur Gesundung des deutschen Verkehrswesens]]&amp;#039;&amp;#039;. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bonn 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Frieden&amp;#039;&amp;#039;. Seewald Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-512-00571-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Überprüfte Angaben erfolgen immer mit Quellenangabe. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Lassen Sie uns im Wissen um unsere Mitverantwortung für unsere Landsleute mit Klarheit und geduldiger Beharrlichkeit, nicht klagend und nicht gebückt, mit erhobenem Haupte in Frieden mit unseren Nachbarn darauf vertrauen, daß eines Tages auch für uns Deutsche aus neuer Freiheit Einheit wachsen werde.&lt;br /&gt;
 |Autor=Georg Leber&lt;br /&gt;
 |Quelle=1985 in der Ansprache in der Sitzung des Deutschen Bundestages am 17. Juni 1985 zum Gedenken an den 17. Juni 1953&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bulletin Nr. 68, 19. Juni 1985, S. 574&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Lernt, was ihr für Euer Leben nötig habt! Geht nicht gebückt und gebeugt, geht aufrecht wie Freie! Geht mit erhobenem Kopf, aber erhebt euch nie über andere! Geht mit wachem Verstand und mit heißem Herzen! Geht fröhlicher als die Alten durch ihr Leben gehen konnten, weil ihr freier seid, als alle, die vor euch auf unserem Boden gelebt haben, es jemals waren!&lt;br /&gt;
 |Autor=Georg Leber&lt;br /&gt;
 |Quelle=1993 in einer Rede anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Bundeswehr-Universitäten&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Universität der Bundeswehr München. |url=http://www.unibw.de/studber/begruessung/ |wayback=20121128013225}} Abgerufen am 23. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. Durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 153 ff.&lt;br /&gt;
* [[Christian Zentner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Verhalten von Georg Leber analysiert unter dem Aspekt seiner macht-politischen Bedeutung für die deutsche Gewerkschaftsbewegung und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; v. Hase und Koehler, Mainz 1966.&lt;br /&gt;
* Claus Jander: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss des Bundesministers der Verteidigung Georg Leber auf das innere Gefüge der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;. Luisenbau-Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-00-017359-2.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hartung (Karikaturist)|Wilhelm Hartung]], Lorenz Sönnichsen: &amp;#039;&amp;#039;Georg Leber im Spiegel der DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verkehrs-Verlag, Hamburg 1970.&lt;br /&gt;
* In Lebers Geburtsort wird in einer umfangreichen Ausstellung in der [[Heimatstube Beselich-Obertiefenbach]] neben einer Vielzahl von Dokumenten und Fotos aus der Politik der 1960/1970er Jahre seine Ernennungsurkunde zum Verteidigungsminister gezeigt.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=100. Geburtstag von Ehrenbürger Georg Leber |Sammelwerk=Beselicher Wochenspiegel |Verlag=Linus Wittich Medien |Ort=Herbstein |Jahr=2020 |Band=44 |Nummer=40 |Seiten=10}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=333916018 |GND=118570625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118570625}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Markus Bach |url=http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLt4w3cjcFSYGZpub6kTCxoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQCQj1AJ/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfOV81Uk0!?yw_contentURL=%2FC1256F1200608B1B%2FN264WQZR573MMISDE%2Fcontent.jsp |titel=Georg Leber |titelerg=Lebenslauf |hrsg=Bundesministerium der Verteidigung |werk=www.bmvg.de |datum=2004-03-10 |abruf=2024-07-17 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071215025718/http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLt4w3cjcFSYGZpub6kTCxoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQCQj1AJ/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfOV81Uk0!?yw_contentURL=%2FC1256F1200608B1B%2FN264WQZR573MMISDE%2Fcontent.jsp |archiv-datum=2007-12-15 |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009520|||Internationales Biographisches Archiv 30/2000 vom 17. Juli 2000 (gi), ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 34/2012}}&lt;br /&gt;
* [https://kxp.k10plus.de/DB=2.1/DB=2.1/SET=2/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1004&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Leber%2C+Georg&amp;amp;COOKIE=U999,K999,D2.1,E8a73a1d6-2,I0,B9994++++++,SY,QDEF,A,H12,,73,,76-78,,88-90,NGAST,R217.228.199.215,FN Literatur von und über Georg Leber im Web-Portal der Verbundzentrale (VZG) des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV)]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/bf9169e0-639b-4eba-8854-6f5e9195354c/ Nachlass BArch N 769]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.hr4.de/programm/podcast/mittelhessen/er-galt-als-sozialdemokrat-alter-schule---100-geburtstag-von-georg-leber-1530,podcast-episode-76698.html |titel=Er galt als Sozialdemokrat alter Schule – 100. Geburtstag von Georg Leber |titelerg=Interview mit [[Franz-Josef Sehr]] |autor=Klaus Pradella |hrsg=Hessischer Rundfunk |werk=Podcast |datum=2020-10-07 |abruf-verborgen=1 |sprache= |abruf=2020-10-07 |offline=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118570625|titel=Leber, Georg|datum=2021-11-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georg Leber Heimatstube&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Urkunde im Archiv der [[Heimatstube Beselich-Obertiefenbach]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Bundesverkehrsminister|Navigationsleiste Bundespostminister|Navigationsleiste Bundesverteidigungsminister|Navigationsleiste Kabinett Kiesinger|Navigationsleiste Kabinett Brandt I|Navigationsleiste Kabinett Brandt II|Navigationsleiste Kabinett Schmidt I|Navigationsleiste Kabinett Schmidt II|Navigationsleiste Bundestagsvizepräsidenten/SPD|Navigationsleiste Vorsitzende IG BSE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118570625|LCCN=n/88/114139|VIAF=2914515|NDL=00447138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leber, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-BSE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Christusordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Freiherr-vom-Stein-Plakette (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Theodor-Heuss-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Beselich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Schwalbach am Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Internationaler Bund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leber, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leber, Schorsch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönau am Königssee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
	</entry>
</feed>