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	<title>Georg Lörner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_L%C3%B6rner&amp;diff=1369121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. August 2024 um 09:41 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-30T09:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Lörner.png|miniatur|Georg Lörner während der [[Nürnberger Prozesse]]. Aufnahme von 1947.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Nikolaus Lörner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1899]] in [[München]]; † [[21. April]] [[1959]] in [[Rastatt]]) war ein deutscher [[SS-Gruppenführer]] und [[Generalleutnant]] der [[Waffen-SS]], der während der [[Nürnberger Prozesse]] angeklagt und als Kriegsverbrecher verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Jahre, Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Lörner, Sohn eines Schlossermeisters, besuchte die [[Volksschule|Volks-]] und [[Oberrealschule]]. Danach war Lörner von August 1916 bis Anfang Juni 1917 bei einer Bank tätig, um sich beruflich zu orientieren. Anschließend wurde er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beim [[Königlich Bayerisches 1. Infanterie-Regiment „König“|1. Infanterie-Regiment „König“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] als [[Rekrut]] an einem [[Maschinengewehr|Schweren MG]] ausgebildet und ab Anfang Juni 1918 als MG-Führer beim Reserve-Infanterie-Regiment 19 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt. Nach einer schweren Verletzung am Knie folgten von Ende Juli 1918 bis Ende August 1919 mehrere [[Lazarett]]aufenthalte. Danach schied er als Kriegsbeschädigter im Rang eines [[Gefreiter|Gefreiten]] und [[Offiziersanwärter]]s aus dem Militärdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend studierte er an der Handelshochschule in München und legte dort im Juli 1921 sein Diplom als Kaufmann ab. Lörner war danach bei der [[Commerzbank|Commerz- und Privatbank AG]] in München bis Ende Dezember 1922 tätig. Anschließend wurde er Geschäftsführer in der Eisenkonstruktionsfirma seines Bruders [[Hans Lörner]], bis dieses Unternehmen im Februar 1930 aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb einstellen musste. Danach folgte eine Phase der Arbeitslosigkeit bis Juli 1932. Zwischenzeitlich folgten Krankenhaus- und Rehabilitationsaufenthalte bedingt durch die schwere Kriegsverletzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naasner344f&amp;quot;&amp;gt;Walter Naasner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SS-Wirtschaft und SS-Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1998, S. 344f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Betätigung, Zeit des Nationalsozialismus und SS-Führer ==&lt;br /&gt;
Lörner gehörte von 1928 bis 1931 zunächst der [[Bayerische Volkspartei|Bayerischen Volkspartei]] an, bevor er zum 1. November 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beitrat ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 676.772).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/540927&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Juli 1932 war Lörner Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 37.719). In der SS stieg Lörner im November 1943 bis zum SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naasner344f&amp;quot;/&amp;gt; Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] war er ab Mai 1935 im SS-Verwaltungsamt in [[München]] tätig. Dort war er für den Bereich Bekleidungs- und Ausrüstungsfragen verantwortlich. Im Hauptamt Haushalt und Bauten war Lörner ab April 1939 Leiter des Amtes I (Haushalt) und zeitweise Stellvertreter von [[Oswald Pohl]]. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Lörner ab Juli 1941 gemeinsam mit Pohl Geschäftsführer der [[Schutzstaffel#SS-Wirtschaftsbetriebe|Deutschen Wirtschaftsbetriebe]] (DWB).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulte471&amp;quot;&amp;gt;Jan Erik Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Vernichtung: Das Wirtschaftsimperium der SS. Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2001, S. 471.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lörner war ab Februar 1942 Chef der Amtsgruppe B – Truppenwirtschaft im [[SS-Hauptämter#SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt|SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt]] (WVHA). Mitte September 1943 wurde er erneut Vertreter von Oswald Pohl als Leiter des WVHA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulte471&amp;quot;/&amp;gt; Lörner war Mitbegründer der [[Ostindustrie GmbH]] (Osti) in [[Lublin]], die im März 1943 zum Raub jüdischen Vermögens und der Ausbeutung jüdischer Arbeitskräfte entstand, bevor diese letztendlich getötet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee377&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 377.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Januar 1945 wurde Lörner noch für vier Monate zum Heeresverwaltungsamt versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naasner344f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Festnahme wurde Lörner inhaftiert und mit 17 weiteren Beschuldigten im [[Prozess Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS|Prozess gegen das Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS]] vor einem amerikanischen Militärgericht angeklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Fall 4: Der Prozeß gegen Oswald Pohl und andere Angehörige des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus vor Gericht. Die alliierten Prozesse gegen Kriegsverbrecher und Soldaten 1943–1952&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer-Taschenbücher. Die Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; 13589). Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-13589-3, S. 110ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Verteidiger war [[Carl Haensel]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Records of the United States Nuremberg War Crimes Trials&amp;#039;&amp;#039;, Vol. V. District of Columbia 1950, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Heinz Müller-Torgow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kim C. Priemel, Alexa Stiller |Titel=NMT: Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung |Verlag=Hamburger Edition HIS |Datum=2013-05-28 |ISBN=978-3-86854-577-7 |Seiten=770}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Prozess, wegen der Anklage gegen den Leiter des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes Oswald Pohl auch &amp;#039;&amp;#039;Pohl-Prozess&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde Lörner in den Anklagepunkten [[Kriegsverbrechen]], [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] und der Mitgliedschaft in [[Verbrecherische Organisation|verbrecherischen Organisationen]] für schuldig befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Records of the United States Nuremberg War Crimes Trials&amp;#039;&amp;#039;, Vol. V. District of Columbia 1950, S. 1010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der organisatorischen Verwicklung in Konzentrationslagerverbrechen wurde Lörner am 3. November 1947 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Das Urteil wurde im August 1948 in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt und 1951 auf 15 Jahre Haft reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naasner344f&amp;quot;/&amp;gt; Lörner wurde im [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] inhaftiert, aus dem er am 31. März 1954 vorzeitig entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee377&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Walter Naasner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SS-Wirtschaft und SS-Verwaltung. Das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt und die unter seiner Dienstaufsicht stehenden wirtschaftlichen Unternehmungen.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1998, Schriften des Bundesarchivs: 45a, ISBN 3-7700-1603-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Records of the United States Nuremberg War Crimes Trials.&amp;#039;&amp;#039; Vol. V. [[United States Government Printing Office]], District of Columbia 1950. (Band 5 der „[https://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/NTs_war-criminals.html Green Series]“).&lt;br /&gt;
* [[Jan Erik Schulte]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit und Vernichtung: Das Wirtschaftsimperium der SS. Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2001, ISBN 3-506-78245-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124912214|VIAF=47707084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lorner, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lörner, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lörner, Georg Nikolaus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rastatt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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