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	<title>Georg Kuphaldt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:12:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Kuphaldt&amp;diff=688607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kingbossix: Erg.</title>
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		<updated>2025-03-08T00:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Kuphaldt Portrait.jpg|mini|Porträt von Georg Kuphaldt (Ölgemälde)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Ferdinand Kuphaldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1853]] in [[Plön]], [[Herzogtum Holstein]]; † [[14. April]] [[1938]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Landschaftsarchitekt|Gartenarchitekt]]. Er gilt als der bedeutendste Gartenarchitekt des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als eines von vier Kindern des Gymnasiallehrers Hans Hinrich Kuphaldt und dessen Frau Dorothea Bollwitte wurde Georg Kuphaldt 1853 im holsteinischen Plön geboren. Nach seiner Gymnasialzeit absolvierte er von 1871 bis 1873 eine Gärtnerlehre im [[Eutiner Schloss|Eutiner Hofgarten]] bei Hermann Roese. Weitere Lehrjahre folgten 1873/1874 am [[Lehranstalt für Gartenbau, Obstkultur und Pomologie Reutlingen|Pomologischen Institut]] in [[Reutlingen]]. Nach einer Gehilfenzeit in Trier und im [[Kölner Zoo|Zoologischen Garten in Köln]] besuchte er von 1876 bis 1878 die [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]]. Nach erfolgreich bestandenem Examen wurde Georg Kuphaldt am 1.&amp;amp;nbsp;April 1878 Kreisobergärtner in der [[Landkreis Ostprignitz|Ostprignitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 27 Jahren erhielt er mit der Ernennung zum Stadtgartendirektor von [[Riga]] die wohl ehrenvollste Aufgabe seiner Schaffensperiode. In den folgenden 34&amp;amp;nbsp;Jahren leitete er den Aufbau der neu eingerichteten städtischen Gartenverwaltung und gestaltete ein Grünsystem, das in seinen Strukturen bis heute erhalten geblieben ist. Dazu gehörte 1881 die Erweiterung des [[Wöhrmannscher Garten|Wöhrmannschen Gartens]], dem ältesten Park der Stadt Riga, oder auch des [[Mežaparks|Kaiserwalds]]. Zwischen 1880 und 1914 war Georg Kuphaldt an der Planung nahezu aller Parkanlagen beteiligt, die in Russland für den kaiserlichen Hof von [[Sankt Petersburg|St.&amp;amp;nbsp;Petersburg]] geschaffen wurden. Zu den bekanntesten Werken Kuphaldts gehören die Gärten am [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Winterpalais]] und [[Lomonossow|Oranienbaum]] in St. Petersburg sowie die Anlagen in [[Nischni Nowgorod]], in [[Dagomis]] bei [[Sotschi]] ([[Schwarzes Meer]]), in [[Puschkin (Stadt)|Zarskoje Selo]] (Puschkin) und in [[Kadriorg]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Katharinenthal&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Tallinn]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Reval&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Referenzen empfahl sich Georg Kuphaldt für die Planung weiterer Parkanlagen wie beispielsweise die [[Alexander Koenig|Koenigschen]] Güter in Scharowka ([[Schariwka]]) und [[Schloss Blücherhof|Blücherhof]]. Weitere bekannte Parks im [[Baltikum|baltischen]] Raum, die von Kuphaldt wesentlich geprägt wurden, befinden sich in [[Cīrava]] (&amp;#039;&amp;#039;Zirau&amp;#039;&amp;#039;), [[Žagarė]], [[Kehtna]] (&amp;#039;&amp;#039;Kechtel&amp;#039;&amp;#039;), [[Lohu]] (&amp;#039;&amp;#039;Loal&amp;#039;&amp;#039;), [[Olustvere]] (&amp;#039;&amp;#039;Ollustfer&amp;#039;&amp;#039;), [[Visusti]] (&amp;#039;&amp;#039;Wissust&amp;#039;&amp;#039;), [[Polli (Karksi)|Polli]] (&amp;#039;&amp;#039;Pollenhof&amp;#039;&amp;#039;), beim Herrenhaus des [[Bezirk Kandava|Rittergutes Ruhmen]] und am Schloss von Oru ([[Toila]]); in [[Liepāja]] (&amp;#039;&amp;#039;Libau&amp;#039;&amp;#039;) liegt der heute noch beliebte Jūrmala-Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur beruflich, sondern auch privat wurde [[Riga]] zum Mittelpunkt im Leben Georg Kuphaldts. Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1884 heiratete er Martha Kroepsch und auch seine fünf Kinder (Dora, Erika, Ingeborg, Hermann, Hans) wurden hier geboren. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs beendete abrupt das künstlerische Schaffen Kuphaldts im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reich]]. Die Mitgliedschaft im [[Deutscher Flottenverein|Deutschen Flottenverein]] und ein astronomisches [[Teleskop]] in seinem Privathaus genügten den russischen Behörden als Gründe, ihn der [[Spionage]] und des [[Hochverrat]]s zu bezichtigen. Nach fünfmonatiger Inhaftierung wurde Georg Kuphaldt nach Deutschland abgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner [[Reputation]] fand Georg Kuphaldt im August 1915 wieder Anstellung als stellvertretender Städtischer Garteninspektor in der damals selbständigen Landgemeinde [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] und war für die Dauer des Kriegs [[Dozent]] an der Gärtnerlehranstalt [[Berlin-Dahlem|Dahlem]]. Bevor er im Alter von 70 Jahren pensioniert wurde, entstanden unter seiner Regie noch die Anlagen des Rosengartens im [[Stadtpark Steglitz]] (1917) und auf dem [[Breitenbachplatz]]. Noch im Ruhestand unterstützte Georg Kuphaldt die [[Dendrologie|dendrologische]] [[Kartierung (Geowissenschaften)|Kartierung]] von Parkanlagen in Berlin und er referierte vor verschiedenen Fachgremien. Sein Wissen fasste er 1927 in seinem bekanntesten Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Praxis der angewandten Dendrologie in Park und Garten&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Georg Kuphaldts Tochter Erika (* [[9. November]] [[1891]] in [[Riga]]; † [[24. November]] [[1981]] in [[Aachen]]) betrieb von etwa 1932 bis 1956 ein Foto-Atelier in Aachen. Im Jahr 1933 fertigte sie auch ein Porträt von [[Anne Frank]] mit ihrer Schwester Margot an. Erika Kuphaldt war mit dem Philosophen [[Peter Mennicken]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Parkanlagen in Scharowka.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039; 11 (2009), S. 201–204 (mit Plänen, [https://archive.org/details/diegartenkunst11deut Digitalisat] im [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hemma Kanstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Parkanlagen Georg Kuphaldts in Riga. Ein Beispiel historischer Freiflächengestaltung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk / Technische Universität Berlin, 1998, ISBN 3-932267-12-5 / 3-7983-1779-8.&lt;br /&gt;
* Marija Naščokina: &amp;#039;&amp;#039;Gartenprojekte von Georg Kupaldt im Kontext der russischen Landsitzarchitektur um 1900&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Gartenkunst]]&amp;amp;nbsp;25 (1/2013), S.&amp;amp;nbsp;151–164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000083734886|NAME=Kuphaldt, Georg Friedrich Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117555223}}&lt;br /&gt;
* [http://www.acadlib.lv/riga700/images/044-2Gr-16-2.pdf Foto von Georg Kuphaldt als Stadtgartendirektor von Riga], PDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117555223|LCCN=nr/2002/13416|VIAF=37696720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuphaldt, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dendrologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Riga)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Lettland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuphaldt, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kuphaldt, Georg Friedrich Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gartenarchitekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plön]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kingbossix</name></author>
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