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	<title>Georg Klingenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:42:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Klingenberg&amp;diff=639813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: unerwünschte Formatierung entfernt (H:TG#nicht)</title>
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		<updated>2025-07-03T14:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unerwünschte Formatierung entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php?title=H:TG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;H:TG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;H:TG#nicht&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Ingenieur und Elektrotechniker Georg Klingenberg, für den österreichischen Rechtswissenschaftler Georg Klingenberg siehe [[Georg Klingenberg (Jurist)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Bergmannstrasse, Dreifaltigkeitsfriedhof II, Grab Georg Klingenberg, Portraitrelief von Fritz Klimsch.jpg|mini|hochkant|Porträtrelief von Georg Klingenberg auf seinem Grab, geschaffen von [[Fritz Klimsch]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Georg Klingenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. November]] [[1870]] in [[Hamburg]]; † [[7. Dezember]] [[1925]] in [[Berlin-Charlottenburg]]) war ein deutscher [[Elektrotechnik]]er und [[Ingenieur]], der durch seine innovativen Konzepte für den Kraftwerksbau bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Klingenberg sollte nicht mit seinem Bruder verwechselt werden, dem [[Architekt]]en Waltar bzw. [[Walter Klingenberg]], der gemeinsam mit seinem Büropartner [[Werner Issel]] für die AEG viele von Georg Klingenberg konzipierte Kraftwerke ausführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Hamburger Architekten [[Ludwig Klingenberg]] erhielt seine Schulausbildung in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] und [[Osnabrück]]. Anschließend studierte er an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] [[Maschinenbau]], [[Elektrotechnik]], [[Mathematik]] und [[Physik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abschluss arbeitete er bis 1899 als Assistent bei [[Adolf Slaby]] am Elektrotechnischen Laboratorium der Hochschule. Nach seiner 1895 an der [[Universität Rostock]] erfolgten [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. (mit einer Dissertation über Längenänderungen des Eisens unter dem Einfluss des Magnetismus) [[Habilitation|habilitierte]] er sich im Jahr 1896 mit einer Schrift zum Einfluss der Spannungshöhe auf die Fortleitungskosten bei elektrischen Fernleitungen. Daraufhin erhielt er von der technischen Hochschule Charlottenburg einen Lehrauftrag zur &amp;#039;&amp;#039;Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie&amp;#039;&amp;#039;, den er bis 1910 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09961, Eines der ersten Automobile aus dem Jahre 1900.jpg|mini|Klingenberg-NAG-Wagen aus dem Jahr 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Automobil-Gesellschaft]] (NAG)&amp;#039;&amp;#039; (ein Tochterunternehmen der [[AEG]]) produzierte 1901 ein von Klingenberg entwickeltes [[Automobil]] mit [[Ottomotor]], den „K-Wagen“ (oder „[[Klingenberg (Automarke)|Klingenberg-Wagen]]“), der große Beachtung in der Fachwelt fand. Seit 1902 arbeitete er parallel zu seiner Tätigkeit an der Hochschule dauernd für die AEG, die nicht nur Turbinen und Generatoren, sondern auch ganze Kraftwerke baute. Er konzentrierte sich seither weitestgehend auf den Kraftwerksbau, seine Leistungen auf diesem Gebiet waren für die AEG so wertvoll, dass er 1910 (nach anderen Quellen bereits 1902) als Nachfolger [[Walther Rathenau]]s in den Vorstand berufen wurde, dem er bis zu seinem Tod angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Perspektive des Ingenieurs machte er sich auch über die Strukturen der Elektrizitätswirtschaft Gedanken: Er wandte sich gegen Kraftwerke in kommunalem Besitz mit kleinem Versorgungsgebiet und propagierte stattdessen privatwirtschaftlich organisierte Energieunternehmen mit mehreren Kraftwerken und großem Versorgungsgebiet als technisch und wirtschaftlich vorteilhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Gilson: Der Irrtum als Basis des Erfolgs. Das RWE und die Durchsetzung des ökonomischen Kalküls der Verbundwirtschaft bis in die 1930er Jahre, in: [[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]] (Hrsg.): Elektrizitätswirtschaft zwischen Umwelt, Technik und Politik : Aspekte aus 100 Jahren RWE-Geschichte 1898–1998, Freiberg 1999, S. 58 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 erhielt Klingenberg die [[Ehrendoktorwürde]] (Dr.-Ing. E. h.) der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg, außerdem besaß er die Ehrentitel „Professor“ und „Geheimer Baurat“. Von 1922 bis zu seinem Tod im Dezember 1925 war er Vorsitzender des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marie-Luise Heuser]], [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]] |Titel=Tabellarische Zusammenstellungen zur Geschichte des VDI |Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft. Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1981 |ISBN=3-18-400510-0  |Seiten=566 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel dazu saß Klingenberg dem [[Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine|Deutschen Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZdVdI&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Conrad Matschoß]] |Titel=Georg Klingenberg † |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=69 |Nummer=52 |Datum=1925-12-26 |Seiten=1613–1618}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1914 bis 1919 war er bereits Vorsitzender des [[Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik|Verbandes Deutscher Elektrotechniker]] (VDE) gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Bergmannstrasse, Dreifaltigkeitsfriedhof II, Grab Georg Klingenberg.jpg|mini|Grab von Georg Klingenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Klingenberg heiratete am 14. Juni 1911 in Berlin Maria Karoline Kayser (* 1889), eine Tochter des Berliner Architekten [[Heinrich Joseph Kayser|Heinrich Kayser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingenberg starb 1925 im Alter von 55&amp;amp;nbsp;Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZdVdI&amp;quot; /&amp;gt; und wurde auf dem [[Dreifaltigkeitskirchhof II]] an der [[Bergmannstraße (Berlin)|Bergmannstraße]] in [[Berlin-Kreuzberg]] beigesetzt, zwischen den Gräbern seines Schwiegervaters und des Malers [[Adolph von Menzel]] (Feld&amp;amp;nbsp;OM). Die Grabwand trägt ein von dem Bildhauer [[Fritz Klimsch]] geschaffenes Bronzerelief mit einem Porträt von Klingenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juliane Bluhm |url=http://stiftung-historische-friedhoefe.de/georg-klingenberg/ |titel=Georg Klingenberg |werk=stiftung-historische-friedhoefe.de |abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab war von 1987 bis 2009 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin/Ehemalige Ehrengräber|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klingenberg.jpg|mini|Kraftwerk Klingenberg in Berlin]]&lt;br /&gt;
Nach seinen Plänen wurden über 70 [[Kraftwerk]]e erbaut, davon ca. ein Drittel im Ausland (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Baku]], [[Barcelona]], [[Buenos Aires]] und [[Santiago de Chile]]). 1909 entstand das [[Kraftwerk Heegermühle]] in Eberswalde nach seinen Plänen, dabei wurden erstmals seine Richtlinien für den Kraftwerksbau konsequent umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der letzten von ihm konzipierten und 1925/1926 ausgeführten Kraftwerksneubauten trägt seit 1927 seinen Namen: das „[[Kraftwerk Klingenberg]]“ in [[Berlin-Rummelsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Wirtschaftlichkeit von Nebenproduktanlagen für Kraftwerke |Verlag=A. W. Schade |Ort=Berlin |Datum=1917}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die staatliche Elektrizitätsfürsorge |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1919 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Bau großer Elektrizitätswerke |Verlag=Julius Springer |Ort=Berlin |Datum=1924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Buschmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kohlekraftwerke. Kraftakte für die Denkmalpflege!?&amp;#039;&amp;#039; Essen: Klartext, 1999.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Georg Klingenberg. Ein Industrie-Kapitän moderner Prägung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Glück, Heil und Segen angewünschet. Familiengeschichtliche und Heimatkundliche Beiträge aus dem Oldenburgischen&amp;#039;&amp;#039;. Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1988, ISBN 3-87358-305-4, S.&amp;amp;nbsp;142–145 (Rez. v. Gerold Schmidt in: &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgische Familienkunde&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 30 (1988), Heft 4, S. 766 f.)&lt;br /&gt;
* Maria Curter: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kraftwerksbauer. Der Ingenieur Georg Klingenberg (1870–1925).&amp;#039;&amp;#039; in: Berlinische Monatsschrift, Heft 8/2000, S. 71–76.&lt;br /&gt;
* Hans Christian Förster: &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk mit Fließbandproduktion. Georg Klingenberg schuf auch den VW der Jahrhundertwende.&amp;#039;&amp;#039; in: TU-intern (Hochschulzeitung der TU Berlin), Heft 7–9/2004.&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|79|80|Klingenberg, Georg|Helmut Mielert|121415996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121415996|LCCN=no2017021362|VIAF=32852566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klingenberg, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VDI-Präsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klingenberg, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Elektrotechniker und Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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