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	<title>Georg Kieninger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:24:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Kieninger&amp;diff=315301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Versuchmachtklug: Ergänzungen aus Nekrolog</title>
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		<updated>2025-12-08T13:05:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen aus Nekrolog&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Derde IBM Meestertoernooi De Rooy (fotonr 15), Bestanddeelnr 915-4870.jpg|mini|Georg Kieninger (Amsterdam, 1963)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Kieninger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1902]] in [[München]]; † [[25. Januar]] [[1975]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schach]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Kieninger erlernte das Schachspiel mit 15 Jahren. Bald darauf spielte er im Münchner Schachclub, wo sein erster regelmäßiger Spielpartner, mit dem er um einen Einsatz von 10 Pfennig spielte, der Schriftsteller [[Ludwig Thoma]] wurde, den Kieninger allerdings als schwachen Spieler beschrieb. Als dieser ihm eines Tages riet: &amp;quot;Geben Sie das Schachspielen auf, junger Mann! Sie lernen es doch nie!&amp;quot;, stachelte er damit Kieningers Ehrgeiz an. Bei seiner ersten Teilnahme an der Münchner Stadtmeisterschaft, bei der er in der Endabrechnung den 7. Platz einnahm, gewann Kieninger für einen seiner Siege den Schönheitspreis, welchen ihm [[Siegbert Tarrasch]], der als Schiedsrichter fungierte, zusprach. Tarrasch wurde auch bald darauf Kieningers erster Trainer.&amp;lt;ref&amp;gt;Theo Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Eiserne Schorsch&amp;quot; ist tot&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Schachblätter 1975, S. 65ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1922 war er Berufsschachspieler. Im Jahre 1929 gewann er die Frankfurter Stadtmeisterschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bezirk-frankfurt.schach-chroniken.net/fsm_historie.htm Frankfurter Stadtmeisterschaft - Ehrentafel]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Neben seinen Turnierteilnahmen sicherte er sich ein Zubrot als Journalist. Zwischen 1931 und 1934 bestritt er drei Wettkämpfe gegen den Meisterspieler [[Ludwig Engels]], die seiner schachlichen Entwicklung von großem Nutzen waren. Im Jahre 1932 erwarb er im Meisterturnier des 28. DSB-Kongresses in [[Bad Ems]] den Meistertitel des [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/ems1932.htm 28. DSB-Kongress, Bad Ems 1932] auf [[TeleSchach]] (Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine erfolgreichste Phase hatte er in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] unterbrach seine vielversprechende Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieninger gewann 1937&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/oeynhausen1937.htm Deutsche Einzelmeisterschaft 1937 in Bad Oeynhausen] auf TeleSchach (Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1940&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/oeynhausen1940.htm Deutsche Einzelmeisterschaft 1940 in Bad Oeynhausen] auf TeleSchach (Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad Oeynhausen]] sowie 1947&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/weidenau1947.htm Deutsche Meisterschaft 1947 in Weidenau] auf TeleSchach (Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Weidenau (Siegen)|Weidenau]] die [[Liste der Meisterschaften des Deutschen Schachbundes|Deutsche Meisterschaft]]. 1938 wurde er Zweiter hinter [[Erich Eliskases]] bei der deutschen Einzelmeisterschaft in Bad Oeynhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/oeynhausen1938.htm Deutsche Einzelmeisterschaft 1938 in Bad Oeynhausen] auf TeleSchach (Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|internationalen Turnieren]] erwies er sich ebenfalls als erfolgreich und landete bei seinen Teilnahmen bis zu Beginn der 1950er Jahre auf vorderen Rängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1950 verlieh ihm die [[FIDE]] den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Internationaler Meister]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002&amp;#039;&amp;#039;. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1957 spielte er für die [[Bundesrepublik Deutschland]] bei der [[Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|Europamannschaftsmeisterschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerse/oaca2msg.html EUROPEAN MEN&amp;#039;S TEAM CHESS CHAMPIONSHIP - Kieninger, Georg (Germany)] auf Olimpbase (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Kieninger seine Schachberufung fort. Er wechselte häufig seinen Schachverein, um sein Auskommen zu sichern; so war er Mitglied in vielen deutschen Klubs. Daneben sicherte er sich Einkünfte durch verschiedene Schachspalten in deutschen Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieninger war bekannt für große Zähigkeit im Spiel, die gut mit seinem streng [[Strategie (Schach)|positionellen]] Stil korrespondierte. Gegen schwächere Spieler spielte er jede ausgeglichene Stellung so lange weiter, bis diese die Geduld verloren und einen Fehler machten. Man nannte ihn daher auch den &amp;#039;&amp;#039;Eisernen Schorsch&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Budapester Gambit]] ist eine Eröffnungsfalle nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beste [[historische Elo-Zahl]] von 2636 erreichte Kieninger im Oktober 1948. 1938 erzielte er mit Platz 23 seine beste Platzierung auf der Weltrangliste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chessmetrics.com/cm/CM2/PlayerProfile.asp?Params=199510SSSSS3S064536000000131000000000016110100 Georg Kieningers historische Elo-Zahlen] auf chessmetrics.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Schwalbe|Georg|Kieninger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kieninger, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kieninger, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Versuchmachtklug</name></author>
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