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	<title>Georg Kerschensteiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-33454-3: /* Namensgeber */</title>
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		<updated>2026-01-16T08:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensgeber&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Georg Kerschensteiner.jpg|mini|Georg Kerschensteiner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Michael Anton Kerschensteiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1854]] in [[München]]; † [[15. Januar]] [[1932]] in München) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pädagoge]], Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik und Begründer der [[Arbeitsschule]]. Vor allem zur Entwicklung der deutschen [[Volksschule]] und [[Berufsschule]] steuerte er damit wesentliche Ideen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leo Samberger - Bildnis Georg Kerschensteiner.jpg|mini|Georg Kerschensteiner (Gemälde von [[Leo Samberger]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Kerschensteiners Eltern waren das verarmte Kaufmannsehepaar Anton und Katharina Kerschensteiner. Ab seinem sechsten Lebensjahr besuchte er die Heiliggeist-Pfarrschule in München. Er wurde mit acht Jahren wegen Bandendiebstahls in Arrest genommen. 1866, im Alter von zwölf Jahren, folgten Präparandenschule und Königliches [[Lehrerseminar|Lehrseminar]], von 1871 bis 1873 die Arbeit als Dorfschulgehilfe in [[Forstinning]] und [[Augsburg-Lechhausen|Lechhausen]]. 1874 verließ Kerschensteiner auf eigenen Wunsch den Schuldienst und nahm Privatunterricht, besuchte die beiden letzten Klassen eines Gymnasiums und verdiente sich seinen Lebensunterhalt durch Musikunterricht. 1877 bis 1880 studierte er [[Mathematik]] und [[Physik]] an der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]], 1880 bis 1883 an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] mit abschließender [[Promotion (Doktor)|Promotion]] bei [[Philipp Ludwig von Seidel]]. Das Thema seiner Dissertation hieß: &amp;#039;&amp;#039;Über die Kriterien für die Singularitäten rationaler Kurven vierter Ordnung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|62082}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Seit 1883 war Kerschensteiner Gymnasialassistent für Mathematik und Physik am [[Melanchthon-Gymnasium Nürnberg|Melanchthon-Gymnasium]] in Nürnberg, ab 1885 Mathematiklehrer an der städtischen Handelsschule, ab 1890 Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik am [[Celtis-Gymnasium|Gustav-Adolf-Gymnasium]] in Schweinfurt, von 1893 an am [[Ludwigsgymnasium (München)|Ludwigsgymnasium]] München. 1895 wurde er zum Schulrat von München gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klassiker103&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor Wilhelm |Hrsg=Hans Scheuerl |Titel=Georg Kerschensteiner |Sammelwerk=Klassiker der Pädagogik – Von Karl Marx bis Jean Piaget |Band=2 |Nummer= |Auflage=2., überarb. und um ein Nachw. erg. Aufl |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1991 |ISBN= |Seiten=103–126}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion führte er als Vorsitzender 1910 das Kuratorium zur Errichtung der [[Handelshochschule München]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handelshochschule München&amp;#039;&amp;#039;, Bericht über das Studienjahr 1910/1911 – Oktober 1910 bis Oktober 1911, München 1911.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 trat er als Schulrat zurück und wurde Honorarprofessor in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulreformer und Bildungstheoretiker ===&lt;br /&gt;
Die Wahl zum [[Schulaufsicht|Stadtschulrat]] in München 1895 lenkte ihn auf die Reform des Volksschullehrplans, z.&amp;amp;nbsp;B. mit der Einrichtung eines achten Pflichtschuljahres. Es folgte 1900 die Einrichtung von &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsunterricht&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsschulen&amp;#039;&amp;#039;, Vorläufer der heutigen Berufsschulen. Kurz darauf wurden die Arbeitsschulen mit Werkstätten und [[Schulgarten]] ausgestattet. Die [[Arbeitspädagogik]] etablierte sich als Begriff für das heute als [[Handlungsorientierter Unterricht|Handlungsorientierung]] wieder aufgegriffene [[Unterrichtsprinzip]]. 1902 wurde an der Ecke Tulbeck-/Bergmannstraße in einer Holzbaracke Münchens erste Hilfsschule unter der Leitung von [[Rupert Egenberger]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mathias Tertilt |Titel=Der Spiegel des Westends - Die Geschichte der Bergmannschule... |Sammelwerk=Münchner Merkur |Hrsg= |Ort= |Datum=2016-07-22 |Seiten= |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grundgedanken legte er 1901 in &amp;#039;&amp;#039;Die staatsbürgerliche Erziehung der deutschen Jugend&amp;#039;&amp;#039; dar, womit er den 1. Preis eines Wettbewerbs der Erfurter Akademie gewann: „Womit ist unsere männliche Jugend von der Entlassung aus der Volksschule bis zum Eintritt in den Heeresdienst am zweckmäßigsten für die bürgerliche Gesellschaft zu erziehen?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klassiker103&amp;quot; /&amp;gt; Eine neue Berufsschule sollte die Jugend vor sittlicher Verwahrlosung auf der Straße bewahren und durch Unterricht zur Berufsausbildung und „staatsbürgerlichen Unterricht“ mit politischer Bürgerkunde und Gesundheitslehre sowie Turnen und Wanderungen den gesamten Staat veredeln helfen. Die Forderung einer [[Politische Bildung|politischen Bildung]] für alle war neu. Die eher konservativen Erziehungsziele lagen in fleißiger Arbeitsamkeit und unbedingtem Gehorsam. Für Kerschensteiner bedeutete diese „Gründungsurkunde“ der &amp;#039;&amp;#039;Fortbildungsschule&amp;#039;&amp;#039; (bzw. später Berufsschule) einen Beitrag zur Lösung der [[Soziale Frage|sozialen Frage]]. In München gestaltete er das Schulwesen um und fand viele Nachahmer im In- und Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 lehrte er als [[Honorarprofessor]] für Pädagogik an der Universität München und empfing im Alter zahlreiche Ehrungen und Rufe aus dem In- und Ausland. 1920 nahm er an der [[Reichsschulkonferenz]] teil und war dort Kontrahent von [[Hugo Gaudig]], besonders im Streit um die richtige Ausrichtung der Arbeitspädagogik. Im selben Jahr wurde er ordentlicher Professor in München und veröffentlichte 1921 ein Werk zur Lehrerbildung &amp;#039;&amp;#039;Die Seele des Erziehers&amp;#039;&amp;#039;. Es folgten noch die &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Bildung&amp;#039;&amp;#039; (1926) und die &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Unterrichtsorganisation&amp;#039;&amp;#039; (postum 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerschensteiner tat sich auch als Didaktiker des [[Kunstunterricht]]s hervor und publizierte 1905 &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der zeichnerischen Begabung&amp;#039;&amp;#039; nach der Analyse von rund dreihunderttausend Kinderzeichnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/dieentwickelung00kersgoog#page/n19/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Die Entwickelung der zeichn. Begabung.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort, S.&amp;amp;nbsp;X.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er relativierte als einer der ersten anerkannten Pädagogen den Stellenwert der Religiosität. Man habe &amp;#039;&amp;#039;„sie mehr als ein Erziehungsmittel, denn als Erziehungsziel zu betrachten“&amp;#039;&amp;#039;. Zur Kirche bewahrte er Distanz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hpd.de/node/882 Ein &amp;#039;&amp;#039;Königlicher Schulkommissar gründet Schulen&amp;#039;&amp;#039;. Humanistischer Pressedienst]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1918 war Kerschensteiner Reichstagsabgeordneter für die [[Fortschrittliche Volkspartei]] (später [[Deutsche Demokratische Partei]]) und den [[Reichstagswahlkreis Oberbayern 1]]. Im Ersten Weltkrieg zeigte er eine stark nationalistische Position. In der [[Münchner Räterepublik#Novemberrevolution|Münchner Novemberrevolution]] 1918 wurde er akut bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformpädagogik und Bildungstheorie ==&lt;br /&gt;
Für Kerschensteiner – wie für [[Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzi]] und [[John Dewey]] – ging es wesentlich darum, die Kinder mehr Wollen und Können statt Wissensfülle zu lehren sowie ihre Anschauung und [[Selbsttätigkeit]] in Kindheit und Pubertät zu fördern, statt sie lediglich passiver Belehrung zu unterziehen. „Das Wesen des Menschen um diese Zeit ist Arbeiten, Schaffen, Wirken, Probieren, Erfahren, Erleben, um ohne Unterlass im Medium der Wirklichkeit zu lernen.“ (In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schule der Zukunft eine Arbeitsschule.&amp;#039;&amp;#039; S. 27&amp;amp;nbsp;f.) Spontaneität und manuelles Tun gehören zur pädagogischen Arbeit. Kerschensteiner richtete neben der Einführung von kindgemäßem Physik- und Chemieunterricht Holz- und Metallwerkstätten, Schulküchen und Schulgärten ein. Ihm zufolge müsse pädagogische Arbeit manuell, praktisch und geistig zugleich geprägt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Befürworter der Eigenbewertung schulischer Leistungen regte er an, dass jeder Schüler für sich selbst ein Urteil finden müsse. Seine Zielvorstellung lag in Bildung, die er zugleich als Charakterbildung und Erziehung zum Staatsbürger verstand; diese kann nach seiner Auffassung auch durch Berufserziehung verwirklicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Belling Kerschensteiner 1932.JPG|mini|Büste von Georg Kerschensteiner (geschaffen von [[Rudolf Belling]], 1932, Standort: [[Friedrich-Ebert-Gymnasium (Hamburg)|Friedrich-Ebert-Gymnasium]] in Hamburg)]]&lt;br /&gt;
* 1918 erhielt er die [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und 1928 der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/ehrendok#K |titel=Ehrenpromovenden der TH/TU Dresden |hrsg=Technische Universität Dresden |abruf=2015-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921 wurde Kerschensteiner Mitglied im Museumsvorstand des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]]. Sein Ansatz einer besucherorientierten Vermittlungsarbeit mit zahlreichen (Funktions-)Modellen kann als wegweisend für die moderne [[Museumspädagogik]] gelten. Die Forschungseinrichtung zur Durchführung von Fachseminaren und Fortbildungen am Deutschen Museum heißt ihm zu Ehren &amp;#039;&amp;#039;Kerschensteiner-&amp;lt;!-- sic --&amp;gt;Kolleg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die [[Deutsche Physikalische Gesellschaft]] verleiht jährlich einen [[Georg-Kerschensteiner-Preis]] für herausragende Physik-Lehrer.&lt;br /&gt;
* München verleiht seit 1995 die &amp;#039;&amp;#039;Kerschensteiner-Medaille&amp;#039;&amp;#039; an Persönlichkeiten, die sich um die Pädagogik besonders verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Georg Kerschensteiner ist Namensgeber für mehrere Straßen z.&amp;amp;nbsp;B. in folgenden Orten: [[Aschaffenburg]], [[Bebra]], [[Berlin]], [[Bremen]]-[[Vegesack]], [[Germering]], [[Hamburg]]-[[Harburg-Wilhelmsburg|Harburg]], [[Leverkusen]], [[Lübeck]], [[Mainz]], [[München]], [[Rinteln]], [[Oldenburg (Oldb)]] (in der die Cäcilien-Schule liegt, an der [[Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzi]] im Jahr 1839 Zeichnen, Mathematik und Naturkunde unterrichtete), [[Soltau]], [[Troisdorf]], [[Weilheim in Oberbayern|Weilheim]]. 1956 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kerschensteinergasse&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mehrere, vor allem berufliche Schulen sind nach Kerschensteiner benannt. Beispiele finden sich in [[Augsburg]], [[Bad Überkingen]], [[Berlin]] [[Marzahn-Hellersdorf]], [[Forstinning]], [[Frankfurt am Main]], [[Germering]], [[Leverkusen]], [[Mannheim]], [[München]], [[Regensburg]], [[Reutlingen]], [[Stuttgart]], [[Wiesbaden]] und Delmenhorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/staatsbrgerlich00kersgoog/page/n5 Die staatsbürgerliche Erziehung der deutschen Jugend].&amp;#039;&amp;#039; 1901 (10. und mehrfach veränderte Auflagen bis 1931)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Schulorganisation.&amp;#039;&amp;#039; 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begriff der Arbeitsschule.&amp;#039;&amp;#039; 1912; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15195-X&lt;br /&gt;
** Englische Übersetzung: [https://archive.org/details/ideaindustrials00kersgoog/page/n6 The Idea of the Industrial School], 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charakterbegriff und [[Charaktererziehung]].&amp;#039;&amp;#039; 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wesen und Wert des naturwissenschaftlichen Unterrichts.&amp;#039;&amp;#039; 1914&lt;br /&gt;
* [[s:Die Volksschule|&amp;#039;&amp;#039;Die Volksschule&amp;#039;&amp;#039;]]. In: [[s:Handbuch der Politik|&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Politik&amp;#039;&amp;#039;]], Berlin/Leipzig 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Grundaxiom des Bildungsprozesses und seine Folgerungen für die Schulorganisation.&amp;#039;&amp;#039; 1917; Dieck, Heinsberg 1999, ISBN 3-88852-406-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Recht.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsanstalt Carl Gerber, München 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Seele des Erziehers und das Problem der Lehrerbildung.&amp;#039;&amp;#039; 1921. (4. Auflage 1949. [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr20749-4 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autorität und Freiheit als Bildungsgrundsätze&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;[[Entschiedene Schulreform]] Heft 28). Ernst Oldenburg Verlag, Leipzig 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Bildung.&amp;#039;&amp;#039; 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pädagogik der Gegenwart in Selbstdarstellung, 1.&amp;#039;&amp;#039; 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Texte zum pädagogischen Begriff der Arbeit und zur Arbeitsschule.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 1982, ISBN 3-506-78327-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ein umfangreicher schriftlicher Nachlass von Georg Kerschensteiner liegt im [[Literaturarchiv]] der [[Monacensia|Monacensia im Hildebrandhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.literaturportal-bayern.de/nachlaesse?task=lpbestate.default&amp;amp;id=169 |titel=Nachlass von Georg Kerschensteiner (Monacensia im Hildebrandhaus) {{!}} bavarikon |sprache=de |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Nachlassteile liegen im [[Stadtarchiv München]] und im [[Archiv des Deutschen Museums]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digital.deutsches-museum.de/item/NL-186/ |titel=Nachlass Georg Kerschensteiner (1854–1932) |titelerg=Online-Findmittel mit Digitalisaten |werk=Deutsches Museum Digital |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Fernau-Kerschensteiner: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerschensteiner oder Die Revolution der Bildung.&amp;#039;&amp;#039; Steinebach, München und Düsseldorf 1954.&lt;br /&gt;
* Philipp Gonon: &amp;#039;&amp;#039;Kerschensteiner and Education.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Husen, T.&amp;amp;nbsp;N. Postlethwaite (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The international Encyclopedia of Education.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Pergamon, Oxford 1994, Band 6, S. 3133–3138.&lt;br /&gt;
* Johannes Jung: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerschensteiner (1854–1932) und die Arbeitsschulbewegung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Astrid Kaiser]], Detlef Pech (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und historische Konzeptionen des Sachunterrichts.&amp;#039;&amp;#039; Schneider-Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2004, ISBN 3-89676-860-3, S. 102–105.&lt;br /&gt;
* Marie Kerschensteiner: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerschensteiner. Der Lebensweg eines Schulreformers.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München/Berlin 1939; 3. erweiterte Auflage ebd. 1954.&lt;br /&gt;
* Michael Knoll: [http://mi-knoll.de/85701.html &amp;#039;&amp;#039;Dewey versus Kerschensteiner. Der Streit um die Einführung der Fortbildungsschule in den USA, 1910–1917.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Band 47, 1993, S. 131–145.&lt;br /&gt;
* Michael Knoll: &amp;#039;&amp;#039;„Two Roads to Culture“. John Dewey und Georg Kerschensteiner im Streit um die Berufs- und Allgemeinbildung.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz-Michael Konrad, Michael Knoll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;John Dewey als Pädagoge. Erziehung – Schule – Unterricht&amp;#039;&amp;#039;. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2018, S. 271–291.&lt;br /&gt;
* Susanne May, Elisabeth Tworek, Willibald Karl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;München machte Schule. Georg Kerschensteiner. Symposium zum 150. Geburtstag des Münchner Reformpädagogen.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation der [[Münchner Volkshochschule]]. Allitera-Verlag, München 2005, ISBN 3-86520-097-4 (Leseprobe als [http://www.verlag-der-criminale.de/dbfiles/leseproben/3865200974.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Christine Mayer: &amp;#039;&amp;#039;„… und daß die staatsbürgerliche Erziehung des Mädchens mit der Erziehung zum Weibe zusammenfällt“ – Kerschensteiners Konzept einer Mädchenerziehung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 1992, Nr. 5, S. 771–791, urn:nbn:de:0111-pedocs-139782.&lt;br /&gt;
* Ingo Nickel: &amp;#039;&amp;#039;Von Kerschensteiner bis zur Lernwerkstatt. Theorie und Praxis einer ganzheitlichen Berufsorientierung. Mit Modellbeispielen.&amp;#039;&amp;#039; Schneider-Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2005, ISBN 3-89676-981-2.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Praxis und Theorie im Lebenswerk Georg Kerschensteiners&amp;#039;&amp;#039;. Beltz, Weinheim 1956, 2/1964.&lt;br /&gt;
* Gerhard Wehle: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Georg Kerschensteiner. Im Druck erschienene Schriften, Reden und nachgelassene Manuskripte.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1987, ISBN 3-531-03213-5.&lt;br /&gt;
* Theodor Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Die Pädagogik Kerschensteiners. Vermächtnis und Verhängnis&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1957.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Willer]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kerschensteiner und die Lernzieldiskussion der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhard Dithmar, Jörg Willer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schule zwischen Kaiserreich und Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1981, S. 197 ff.&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|534|536|Kerschensteiner, Georg|Ludwig Englert|118561596}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070625132950/http://www.bautz.de/bbkl/k/Kerschensteiner.shtml |autor=[[Ulrich Hemel]]|artikel=Kerschensteiner, Georg|band=3|spalten=1407–1412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118561596}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118561596}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118561596}}&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-georg-kerschensteiner-paedagoge-geburtstag--100.html Georg Kerschensteiner] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitzeichen (Hörfunksendung)|Zeitzeichen]]&amp;#039;&amp;#039;, WDR vom 29. Juli 2019&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Georg Kerschensteiner|1231}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=118561596}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mi-knoll.de/83001/81301.html Kerschensteiner in Amerika. Eine Bibliographie 1905-1939] (Übersetzungen, Rezensionen, Zeitungsartikel etc.)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20140505233901/http://www.archivschule.de/DE/forschung/kursprojekte/marburger-strassennamen/georg-kerschensteiner.html Biografie] auf der Website der [[Archivschule Marburg]]&lt;br /&gt;
* [http://videoonline.edu.lmu.de/wintersemester-2004-2005/02 Kolloquium anlässlich des 150. Geburtstags von Georg Kerschensteiner, WiSe 2004/2005 an der LMU München] Vier Vorträge im [[Quicktime]]-Format, zum Teil mit Simultananzeige der [[Powerpoint]]-Präsentation&lt;br /&gt;
* [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19320116-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3&amp;amp;cHash=0f5d16692d50260373413039e7692406 Nachruf], &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Januar 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Oberbayern 1}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118561596|LCCN=n81081370|VIAF=56647623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kerschensteiner, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikdidaktiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kerschensteiner, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kerschensteiner, Georg Michael (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Politiker (FVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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