<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Kenzler</id>
	<title>Georg Kenzler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Kenzler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Kenzler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T16:39:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Kenzler&amp;diff=582578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Kenzler&amp;diff=582578&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-27T15:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Kenzler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1884]] in [[Mannheim]]; † [[1. Januar]] [[1959]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Gewerkschaft|gewerkschaftlich]] aktiven Schmiedes musste mit seinen Eltern nach der politisch motivierten Entlassung des Vaters mit seiner Familie aus Mannheim nach [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]] übersiedeln, wo er das Schlosserhandwerk erlernte. Nach seiner Lehre einige Jahre auf Wanderschaft, schloss er sich der [[Sozialismus|sozialistischen]] Arbeiterjugendbewegung und 1908 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 trat der Gegner der [[Burgfriedenspolitik]] der SPD-Führung der neu gegründeten [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei, wurde 1918 kurz zum Militärdienst in eine [[Pionier (Militär)|Pioniereinheit]] eingezogen und beteiligte sich in seiner Heimatstadt Mannheim an der [[Novemberrevolution]]. Ende 1920 schloss sich Kenzler gemeinsam mit dem linken USPD-Flügel mit der KPD zusammen, 1921 wurde er Ortsvorsitzender, 1922 Stadtverordneter und hauptamtlicher Sekretär der KPD. Zum „linken“ Flügel um [[Ruth Fischer]] zählend, wurde er Anfang 1924 „Politischer Leiter“ des Parteibezirks Baden und im Mai des Jahres in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er bis 1928 angehörte. In den darauffolgenden Jahren wurde Kenzler auf Grund seiner Funktion als presserechtlich Verantwortlicher der &amp;#039;&amp;#039;[[Mannheimer Arbeiterzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; mehrmals wegen presserechtlicher Verstöße verhaftet, musste auf Grund seiner [[Politische Immunität|Abgeordnetenimmunität]] jedoch nach kurzer Zeit jeweils wieder freigelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz der Parteiführung um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]] 1925 wurde er von der [[Ernst Thälmann|Thälmann]]-Führung 1926 von seinen Parteifunktionen enthoben, zählte mit [[Jakob Ritter]] zu den wichtigsten Exponenten der Parteilinken in Baden und wurde nach der Teilnahme an einer Versammlung mit [[Hugo Urbahns]] im Juli 1927 aus der Partei ausgeschlossen und trat der Parlamentsgruppe [[Linke Kommunisten]] bei; das Parteiverfahren gegen ihn verglich er dabei mit einem [[Inquisition]]stribunal. Nach der Reichstagsauflösung 1928 kurzzeitig verhaftet, trat er erfolglos für den [[Leninbund]] bei den Reichstagswahlen an und eröffnete kurzzeitig eine Gastwirtschaft in Mannheim. 1929 verließ er auch den Leninbund und trat wieder der SPD bei und siedelte nach Berlin über, wo er zu anderen aus der KPD ausgeschlossenen Parteilinken Kontakt hielt und als Versicherungsangestellter arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] mehrfach inhaftiert und aus seiner bisherigen Stellung entlassen, konnte er nach der Befreiung 1945 wieder bei einer Versicherung arbeiten und trat später auch der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei, ohne in dieser Funktionen wahrzunehmen; der Politik der SED kritisch gegenüberstehend zog er sich in seinen letzten Lebensjahren von der Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/georg-kenzler?ID=4562 &amp;#039;&amp;#039;Kenzler, Georg&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}} bundesstiftung-aufarbeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130055735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130055735|VIAF=40472559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kenzler, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leninbund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kenzler, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
	</entry>
</feed>