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	<title>Georg Kampffmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:08:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Bibliothekar (Deutschland); Ergänze Kategorie:Bibliothekar (Halle (Saale))</title>
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		<updated>2023-11-14T19:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bibliothekar_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliothekar (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bibliothekar_(Halle_(Saale))&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliothekar (Halle (Saale)) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bibliothekar (Halle (Saale))&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Kampffmeyer.png|miniatur|Georg Kampffmeyer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Kampffmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1864]] in [[Berlin]]; † [[5. September]] [[1936]] ebenda) war ein deutscher [[Arabistik|Arabist]], der von 1906 bis 1929 am [[Seminar für Orientalische Sprachen]] in Berlin lehrte. Als Verfasser wissenschaftlicher Abhandlungen und besonders als Leiter der [[Deutsche Gesellschaft für Islamkunde|Deutschen Gesellschaft für Islamkunde]] und Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt des Islams|Welt des Islams]]&amp;#039;&amp;#039; lenkte er die Entwicklung der wissenschaftlichen Arabistik in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Kampffmeyer, der Sohn des Fabrikanten Daniel Kampffmeyer (1815–1878), stammte aus einer ursprünglich westfälischen Bauern- und [[Kampffmeyer (Familienname)|Fabrikantenfamilie]], die seit mehreren Generationen im Leder- und Gerbereigeschäft tätig war. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wuchs Georg bei seinen Verwandten zweiten Grades auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reifeprüfung (1883) studierte er [[Philosophie]], [[Theologie]], [[Semitische Sprachen|semitische]] und [[romanische Sprachen]] an den Universitäten zu [[Universität Bern|Bern]], [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Universität Florenz|Florenz]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. In Berlin wurde er 1884 Mitglied der [[Burschenschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Saravia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1928, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er ab 1890 an der Kirchenministerialbibliothek in [[Celle]], die damals neu geordnet wurde. Neben dem Bibliotheksdienst beschäftigte er sich mit seiner akademischen Weiterqualifikation. 1892 wurde er an der [[Universität Leipzig]] bei [[Albert Socin]] mit einer Arbeit über syrische und palästinensische Ortsnamen zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Zu dieser Zeit trat er auch in den [[Deutscher Palästinaverein|Deutschen Palästinaverein]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1895 arbeitete Kampffmeyer in Berlin, wo er die Möglichkeit erhielt, Arabisch zu lernen. Er nutzte dazu die ihm erreichbaren Bücher und Lehrmittel und besuchte Veranstaltungen bei dem Arabisten [[Martin Hartmann]]. Nach seinem Umzug nach Marburg [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1900 an der [[Philipps-Universität Marburg|dortigen Universität]]. Ein Jahr später wechselte er nach Halle an die Bibliothek der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]], die ihn zum Beirat für semitische Sprachen ernannte. Noch im selben Jahr wiederholte er seine Habilitation an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] und lehrte fünf Jahre lang als Privatdozent semitische Sprachen. Er unternahm Reisen nach Marokko, Algerien, Ägypten und Palästina und entwickelte sich zum Experten für die dortigen arabischen Dialekte. Ab 1902 war er Vorstandsmitglied der [[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]. 1906 ernannte ihn die Leopoldina zum Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 kehrte Kampffmeyer nach Berlin zurück, wo er eine Dozentenstelle am [[Seminar für Orientalische Sprachen]] erhielt. Er unterrichtete hauptsächlich den arabischen Dialekt Marokkos, das durch die [[Erste Marokkokrise|Marokkokrise]] im Deutschen Reich eine große Aktualität hatte. Im November 1907 wurde Kampffmeyer zum Professor ernannt. Sein [[Lehrauftrag]] umfasste neben dem marokkanischen Dialekt auch den syrischen und ägyptischen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Georg Kampffmeyer 2 St-Annen-Kirchhof Dahlem.jpg|miniatur|Kampffmeyers Grab auf dem [[St.-Annen-Kirchhof (Berlin)|St.-Annen-Kirchhof]] in Berlin-Dahlem]]&lt;br /&gt;
In Berlin wurde Kampffmeyer zu einem engen Mitarbeiter seines akademischen Lehrers Martin Hartmann. Gemeinsam mit ihm begründete er 1912 die Deutsche Gesellschaft für Islamkunde und gab deren Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt des Islams]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Diesen Unternehmen widmete er in den folgenden Jahren einen großen Teil seiner Arbeitszeit. 1916 gründete Kampffmeyer die Vereinigung von Freunden der türkischen Literatur. Die umfangreiche Bibliothek dieser Gesellschaft vermachte er (um 1930) auf Wunsch des preußischen Kultusministeriums der neu gegründeten [[Deutsches Archäologisches Institut Istanbul|Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Istanbul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Islamkunde wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu einer Institution der Reichsregierung. [[Wolfgang G. Schwanitz]] dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das Ungewöhnliche des [[Dschihad]]s, »made in Germany«, bestand in einer neuen Kombination. Muslime führten nun nicht mehr den herkömmlichen Glaubenskrieg zur Verteidigung oder zum Angriff gegen alle Ungläubigen. Vielmehr mußten sie an der Seite von Ungläubigen (der Deutschen) gegen andere Ungläubige kämpfen. In [[Enver Pascha|Envers]] Auftrag kommentierte das Novum der Scheich [[Salih ash-Sharif at-Tunisi]]: Der Gelehrte … erläuterte den islamistischen Dschihad. Seinen Text edierte die Deutsche Gesellschaft für Islamkunde in Berlin ein halbes Jahr nach dem Beginn des Weltkrieges. Darin hieß es: »Der osmanische Sultan-Kalif führt diesen Kleinen Dschihad mit Bundesgenossen, vor allem Deutschen, gegen die Feinde des Islam, die Briten, Franzosen und Russen.« Dies sei nun eine individuelle Pflicht auch für Muslime im Feindheer, die den Dschihad gleich gegen ihre Herren kehren sollen. Der Dschihad werde antikolonial und national geführt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Islam/dschihad.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahren gelang es Kampffmeyer, das Seminar für Orientalische Sprachen und die Gesellschaft für Islamkunde zu erhalten. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit setzte er unermüdlich fort. 1929 wurde er mit Erreichen der Altersgrenze [[Emeritierung|emeritiert]]. Ab 1934 hinderte ihn seine Krankheit zusehends an der wissenschaftlichen Arbeit. Er starb am 5. September 1936 im Alter von 72 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Georg Kampffmeyer war einer der bedeutendsten Arabisten seiner Generation. Seine Forschungsarbeiten zu den arabischen Dialekten Palästinas, Ägyptens und Marokkos wurden weltweit rezipiert und schufen die Grundlage der modernen Dialektforschung. Kampffmeyer betrachtete das Arabische immer im Zusammenhang mit politischen und kulturellen Entwicklungen. In diesem Zusammenhang erkannte er das dringende Problem einer Gegenwartsgeschichte des [[Naher Osten|Nahen Ostens]] und nahm es in seiner Forschungsarbeit in Angriff. „Gleichsam als sein wissenschaftliches Testament“ (Jäschke) veröffentlichte er 1936 einen Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Über die Grundlagen für den Aufbau einer zusammenfassenden Berichterstattung über die Gegenwartsverhältnisse des Orients&amp;#039;&amp;#039;, „in dem er die wichtigsten einschlägigen Studien und Zeitschriften in Italien, England, Frankreich und Deutschland analysierte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Gundlach: &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum academiae Marburgensis 1527–1910&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1927, S.&amp;amp;nbsp;430.&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|91||Kampffmeyer, Georg|[[Gotthard Jäschke]]|116036400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116036400|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116036400|titel=Kampffmeyer, Johann Georg Karl|datum=2021-09-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116036400|LCCN=nr92024548|VIAF=72134573}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kampffmeyer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Halle (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kampffmeyer, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kampffmeyer, Johann Georg Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arabist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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