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	<title>Georg Kalischer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-17T11:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:G. Kalischer 1919 Cassella.jpg|mini|hochkant|Georg Kalischer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Kalischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1873]] in [[Berlin]]; † [[1. Dezember]] [[1938]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Chemiker]] und [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] in der [[Chemische Industrie|Chemischen Industrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Kalischer war Sohn der Eheleute Adolf Kalischer (1833–1893)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Leopold Pagel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1901, S.&amp;amp;nbsp;836–837.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Clara Kalischer geb. Franck (* 1833; † nach 1921).&amp;lt;ref&amp;gt;Sie zog nach dem Tod ihres Ehemanns zunächst zu ihrem Sohn Otto in das Haus Mauerstraße 78 ({{Berliner Adressbuch|1896|645|Kalischer, C. geb. Franck|Teil=Namensverzeichnis|Seite=477|Zitat=|Kommentar=oben, mittlere Spalte}}), und dann, als dieser Praxis und Wohnung ins Haus Schützenstraße 73-74 verlegte, ins Haus Prager Straße 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Geschwister waren [[Otto Kalischer]] (* 23. April 1869; † 14. August 1942)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben stammen aus dem [http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html?id=067603&amp;amp;submit=1&amp;amp;page=1&amp;amp;maxview=50&amp;amp;offset=0 Gedenkbuch] der NS-Opfer. Das Gedenkbuch vermerkt „Berlin, Freitod“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der in Berlin [[Neurologie|Neurologe]] und [[Privatdozent]] wurde, und Else (* nach 1873; † vor 1956), später verheiratete Beer.&amp;lt;ref&amp;gt;Kalisch: &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;, S. 738. In dieser Genealogie taucht nur der Name einer Tochter von Else, geb. Kalischer auf; die Angabe &amp;#039;&amp;#039;Else Beer, geb. Kalischer&amp;#039;&amp;#039; ist dem Testament von Marie Kalischer, geb. Krause, vom 27. Juli 1956 entnommen. Die Familien Kalischer und Kalisch führen sich auf eine gemeinsame Wurzel zurück, s. Kalisch: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Georg Kalischer besuchte das [[Gymnasium zum Grauen Kloster]] und studierte nach seinem Abitur 1891 acht Semester Chemie an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und in den renommierten Laboratorien von [[Victor Meyer]] in Heidelberg sowie von [[Hans Heinrich Landolt]] und [[Emil Fischer]] in Berlin. In Fischers Labor entstand unter Begleitung durch [[Siegmund Gabriel]] Kalischers [[Dissertation]]. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] und kurzen Studien-Aufenthalten in chemischen [[Färberei]]labors ([[Frankfurt-Griesheim|Griesheim]], [[Berlin]], [[Mülhausen]]) nahm er 1897 eine Stelle bei den Farbwerken [[Cassella Farbwerke Mainkur|Leopold Cassella &amp;amp; Co.]] in [[Frankfurt-Fechenheim|Fechenheim]] an und stieg dort bis in die Unternehmungsleitung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Kalischer heiratete 1909 Marie Krause (* 1. August 1880 in [[Kiel]]; † 6. Mai 1964 in Frankfurt am Main), eine Tochter von Friedrich Wilhelm Krause und Karoline Krause geb. Svensdotter. Die Ehe blieb kinderlos. Die Eheleute Kalischer wohnten 1912–1924 in Fechenheim und bezogen 1925, als Folge der Karriere von Georg Kalischer, ihre neu erbaute Stadtvilla an der Böcklinstraße in [[Frankfurt-Sachsenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete Kalischer in Berlin; 1919 kam er als [[Prokura|Prokurist]] zu Cassella zurück, wurde am 1. Januar 1921 wissenschaftlicher Direktor und leitete seitdem das ab 1925 zur [[I.G. Farben]] gehörige Unternehmen, 1928–1930 gemeinsam mit Richard Herz, ab 1931 alleine. Kalischer verließ nach 35 Jahren das Frankfurter Werk mit der Zusage, dass die von seinen [[Patent]]en herrührenden [[Provision]]en im Falle seines Todes seiner Witwe monatlich weitergezahlt werden. Zum 8. August 1932 wurde er Leiter des Hauptlabors der I.G. Farben in [[Leverkusen]]. Seit November 1932 war Kalischer im Besitz eines Ehegatten-Reisepasses, der jedoch nur sein Bild und seine Daten enthielt. Kalischer geriet offenbar in den Strudel&amp;lt;ref&amp;gt;Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Kalischer&amp;#039;&amp;#039;, S. 45, bestreitet dies (s. Diskussion).&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Rassismus|Rassenideologie]] des [[Nationalsozialismus]], den das Unternehmen durch die Finanzierung des [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Wahlkampfs förderte. Kalischer, Nachfahre jüdischer Großeltern, wurde 1934 pensioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Werk Leverkusen wird der 31. Dezember, im Cassella-Werk der 31. März 1934 als Austrittsdatum geführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Abwicklung der Betriebsrente befasste sich die Frankfurter Abteilung der I.G. Farben von [[Otto von Schultzendorff]] (1882–1953) – und unterlief die übliche Regelung, wonach die Verwaltung am Standort zum Zeitpunkt der Pensionierung zuständig war. Der damalige Personalchef in Frankfurt war durch eine Abstammungsurkunde, ausgestellt am 11. November 1921, über die rein jüdische Herkunft Kalischers informiert. Marie Kalischer berief sich, auch nach 1945, bis zum Tode von Schultzendorffs darauf, über die Modalitäten der betrieblichen Rente sei Stillschweigen vereinbart und Auskünfte dazu verweigert worden, womit sie ihn, der selbst einen jüdischen Großelternteil hatte (was nicht bekannt wurde), und andere Begünstigte schützte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalischer Mahnmal.jpg|mini|Kalischer-Mahnmal]]&lt;br /&gt;
Im Februar 1935 wurde die Ehe als [[Gütergemeinschaft (Ehe)|Gütergemeinschaft]] eingerichtet; Kalischer stellte, pensioniert, einen Ausreiseantrag, der jedoch abgelehnt wurde. Im Verlaufe der [[Novemberpogrome 1938]] in Frankfurt wurde Kalischer mit etwa 2.200 als Juden klassifizierten Personen zunächst in die [[Festhalle (Frankfurt am Main)|Festhalle]] auf dem [[Messe Frankfurt|Messegelände]] verbracht, dann mit Lastwagen zum [[Bahnhof Frankfurt (Main) Süd|Südbahnhof]] und von dort per Zug ins [[Konzentrationslager Buchenwald|KZ Buchenwald]] transportiert. Die überlebenden Gefangenen wurden zur Ausreise genötigt und, nachdem am 21. November 1938 eine [[Judenvermögensabgabe]] eingeführt worden war, die es erlaubte, &amp;#039;&amp;#039;Juden&amp;#039;&amp;#039; den Schaden der zerstörten [[Synagoge]]n in Rechnung zu stellen, nach Frankfurt zurückgebracht. Kalischer erlag jedoch –&amp;amp;nbsp;infolge der grausamen Haftbedingungen&amp;amp;nbsp;– wenige Tage nach seiner Rückkehr aus dem KZ Buchenwald einer [[Lungenentzündung]]. Die nichtöffentliche Trauerfeier vor der [[Feuerbestattung]] erfolgte am 5. Dezember 1938 auf dem [[Südfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Südfriedhof]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gewann A 1059 c. Die Erhaltung der Grabstätte (Ende der Liegezeit: 12. Dezember 2013) als [[Ehrengrab]] wurde im Oktober 2013 vom zuständigen Friedhofsamt genehmigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; nur im Beisein der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], jedoch unter Mitwirkung des –&amp;amp;nbsp;entsprechend der Konfession Kalischers&amp;lt;ref&amp;gt;Kalischers Heiratsurkunde vom 6. August 1909, Standesamt in Frankfurt am Main, verzeichnet: „französisch reformierter Religion“; die Ehefrau Marie war evangelisch-[[lutherisch]]en Glaubens. Kalischer hat während seines Chemiestudiums 1891 in Heidelberg die dortige [[Reformierte Kirche|reformierte]] Theologie kennengelernt. Die Taufe datiert ins Jahr 1895.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– evangelischen Gemeindepfarrers Otto Haas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cassella frankfurt.jpg|mini|hochkant|Historisches Gebäude der Cassella in [[Frankfurt-Fechenheim]]]]&lt;br /&gt;
Kalischer erwarb etwa 100 deutsche und 64 US-amerikanische Patente auf dem Gebiet der Farben-Herstellung. Er forschte als erster Industriechemiker –&amp;amp;nbsp;und erfolgreich&amp;amp;nbsp;– bei Cassella über&lt;br /&gt;
[[Küpenfärberei|Küpenfarbstoffe]], erfand zahlreiche industriell gefertigte Farbstoffe und förderte –&amp;amp;nbsp;zumal als Vorsitzender einschlägiger Kommissionen&amp;amp;nbsp;– die Erforschung von Textilhilfsmitteln und [[Metalliclack|Effektfäden]]. Kalischer gelang es 1897 als erstem Forscher, ein direkt färbendes [[Schwefel]]schwarz aufzufinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Kalischer&amp;#039;&amp;#039;, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er brachte sein Wissen auch interdisziplinär im Bereich der [[Hirnforschung]] ein: Kalischer wurde 1932 ins 25-köpfige Kuratorium des [[Kaiser-Wilhelm-Institut]]s für Hirnforschung berufen, um die industrielle Forschung im Bereich Farben-Chemie zu vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kalischers I.G.-Farben-Kollege Direktor Louis Benda (vgl. [https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Louis_Benda Louis Benda] im fuerthwiki), Leiter der pharmazeutischen Abteilung (Waldemar Kramer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt Chronik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Frankfurt am Main 1977, S. 377), vertrat den Bereich [[Serologie]] (Hans-Walter Schmuhl: &amp;#039;&amp;#039;Hirnforschung und Krankenmord. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2000, [https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergebnisse/Ergebnisse1.pdf S.&amp;amp;nbsp;30f] PDF). Im Zuge der Umorganisation durch den NS-Apparat 1935 wurden beide Wissenschaftler aus dem Kuratorium entlassen. Das Metier Hirnforschung war die Domäne des älteren Bruders [[Otto Kalischer]], der als Neurologe dozierte und in Berlin praktizierte, weswegen dessen Einfluss auf die Berufung von Georg Kalischer vermutet werden darf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Isonitrosoketone: eine Darstellungsweise des Diamidoacetons.&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation) 1895.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Constitution der Isonitrosoketone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 28. Jahrgang 1895, S.&amp;amp;nbsp;1513–1519.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Darstellungsweise des Diamidoacetons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 28. Jahrgang 1895, S.&amp;amp;nbsp;1519–1522.&lt;br /&gt;
* (mit Fritz Mayer): &amp;#039;&amp;#039;Über die Einwirkung von o-Chlor-benzaldehyd auf 1-Amino-anthrachinon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 49. Jahrgang 1916, S.&amp;amp;nbsp;1994–2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lk Kalischerfenster.jpg|mini|hochkant|[[Johannes (Apostel)|Apostel Johannes]], darunter Widmungstext: „In Erinnerung an Georg Kalischer, in Dankbarkeit, für Pfarrer Haas Marie Kalischer 180k1953“ (180k bedeutet: 1. August 1880 Krause)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Böcklingstraße 14.jpg|mini|[[Liste der Stolpersteine in Frankfurt-Sachsenhausen#Georg Kalischer|Stolperstein für Georg Kalischer]]]]&lt;br /&gt;
Marie Kalischer geb. Krause stiftete zum Andenken an das Schicksal ihres Ehemanns:&lt;br /&gt;
* 1953 ein umgearbeitetes [[Gotik|gotisches]] Fenster aus Familienbesitz (Wertangabe 1938 zusammen mit drei Gemälden: 7.000 RM), das in der Sakristei der [[Lukaskirche (Frankfurt)#Kalischer-Bleiglasfenster|Frankfurter Lukaskirche]] eingebaut wurde&lt;br /&gt;
* 1956 testamentarisch die „Georg und Marie Kalischer-Stiftung“, die unter anderem mit je 100.000 DM begünstigte:&lt;br /&gt;
** mit Wirkung zum 8. November 1965: Das Sophienheim der &amp;#039;&amp;#039;Franz Anton Gering Stiftung&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main, Böttgerstraße 26, zur Unterstützung von alleinstehenden, bedürftigen Bewohnerinnen&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Magistratsakte Sign. 9518. – Stiftung und Stifterin wurden ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt/Stiftungen eingetragen.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
** die Alsterdorfer Anstalten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alsterdorf.de/ueber-uns/geschichte/1946-1979.html |titel=Geschichte - Die Anstalt 1946-1979 |werk=alsterdorf.de |zugriff=2017-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Hamburg,&lt;br /&gt;
** das Kinderheim „Simonshaus“ der Zentralen Fürsorge in [[Kelkheim (Taunus)]]&lt;br /&gt;
Marie Kalischer brachte in die Stiftungen zum einen den Erlös ihres Hausverkaufs ein (1956), zum anderen ihr gesamtes Vermögen (in Aktien), das in Ostberlin für sie bis dahin nicht zugänglich war, zum dritten eine gewisse Entschädigung, die sie allerdings erst, obwohl seit 1948 prozessierend, 1961, im Alter von 81 Jahren, erhielt. Grundlage für die Verfahren war der Umstand, dass sie als Witwe 1938/1939 zur [[Judenvermögensabgabe]] veranlagt, 1939 eine Devisenabgabe zu entrichten hatte (1938: 20 % des Vermögens ihres Mannes, 1939: weitere 5 %), in Ermangelung liquider Mittel und zu ihrem Unterhalt die Villa vermieten, das Inventar veräußern und für vier Jahre in eine Pension am Brentano-Platz umziehen musste.&lt;br /&gt;
* Am 3. Juni 2011 wurde vor dem Wohn- und Sterbehaus Kalischers, Böcklinstraße 14, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] durch den Künstler [[Gunter Demnig]] verlegt.&lt;br /&gt;
* Aufgrund einer Privatinitiative wird das Grab seit 2013 erhalten. Am 11. Juni 2017 erfolgte die Einweihung des Kalischer-Mahnmals, das an die Eheleute und an die Opfer des [[Novemberpogrom]]s in Frankfurt am Main erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Bayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Kalischer (1873–1938).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Berichte&amp;#039;&amp;#039;, 89. Jahrgang 1956, Nr. 12, S.&amp;amp;nbsp;43–58. [[doi:10.1002/cber.19560891241]]  (Kalischer führte Bayer 1934 ins Werk Leverkusen ein. Bayer recherchierte seinen Beitrag 1952; 1953 wäre Kalischer 80 Jahre alt geworden.)&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|60|60|Kalischer, Georg|Richard Fleischhauer|116031980}}&lt;br /&gt;
* [[Paul Kalisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Familie Kremnitzer-Kalischer-Kalisch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arthur Czellitzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familien-Forschung 1934.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Nr. 35–37, S.&amp;amp;nbsp;713–723.&lt;br /&gt;
* Paul Kalisch: &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag zu „Die Familie Kalischer“.&amp;#039;&amp;#039; In: Arthur Czellitzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familienforschung.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;737–740.&lt;br /&gt;
* Doris Stickler: &amp;#039;&amp;#039;Kein Raum für „rassejüdische“ Christen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;, 33. Jahrgang 2009, Nr. 1, S. 5.&lt;br /&gt;
* Doris Stickler: &amp;#039;&amp;#039;Verbannt aus der Gemeinde. Ohne Schutz und Unterstützung. Das Schicksal der Christen jüdischer Herkunft in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Sonntagszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 29. März 2009, S.&amp;amp;nbsp;14&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Hauptstaatsarchiv Wiesbaden]] (Signaturen in Klammern):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Akte des Finanzamts Frankfurt-Außenbezirk zur Festsetzung und Entrichtung der sog. Judenvermögensabgabe&amp;#039;&amp;#039;. Laufzeit: 1938–1939, 36 Blatt (Abt. 677 Nr. 117).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Devisenakte&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt 1939, 5 Blatt (Abt. 519/3 Nr. 3018).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Entschädigungsakte&amp;#039;&amp;#039;. Regierungspräsidium Wiesbaden 1950–1965, 158 Blatt (Abt. 518 Pak. 2523 Nr. 1).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zwei Rückerstattungsakten&amp;#039;&amp;#039;. Regierungspräsidium Wiesbaden 1948–1960, 67 Blatt (Abt. 519/A Nr. Ffm 49 und Abt. 519/N Nr. 14510).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Prozessakte der Wiedergutmachungskammer des Landgerichts Frankfurt a.M.&amp;#039;&amp;#039; Landgericht Frankfurt 1949–1950, 7 Blatt (Abt. Z 460 Nr. F 79).&lt;br /&gt;
* [[Bayer AG|Bayer]] Business Services, Werksarchiv (Sign. in Klammern):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bestand: Otto Bayer&amp;#039;&amp;#039;. Material für den Nekrolog Georg Kalischer: Übersicht Lebensdaten und Reisepass Georg Kalischer (312-104-001).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Kalischer, Georg&amp;#039;&amp;#039;. Akte Vertragspension (271-2.2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php?ziel=t_hm_1938suedbahn2 Bericht: Deportationen aus Frankfurt 1938] (Auf der Seite ist unten „weitere Beiträge zu verwandten Themen“ zu öffnen und „Deportation nach Buchenwald“ anzuklicken)&lt;br /&gt;
* [https://mahnmal-kalischer.de/ Kalischer-Mahnmal auf dem Frankfurter Südfriedhof] (Einweihung am 11. Juni 2017 auf der Grabstätte der Eheleute Georg und Marie Kalischer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116031980|VIAF=69671305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kalischer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Frankfurt am Main ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftungswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kalischer, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Manager in der Chemischen Industrie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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