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	<title>Georg Joschke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:43:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Joschke&amp;diff=1870671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: typos, Stil</title>
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		<updated>2024-06-21T05:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typos, Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Joschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1900]] in [[Breslau]]; † [[24. November]] [[1983]] in [[Bremen]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Zwischen den Weltkriegen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte Joschke den Beruf des Kaufmanns. Vom 26. Juni 1918 bis zum 15. Januar 1919 gehörte er der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] an. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete er zunächst als selbstständiger Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Soldat in Freikorps, darunter der [[Marine-Brigade Ehrhardt|Brigade Ehrhardt]], nahm er an den [[Aufstände in Oberschlesien|Volkstumskämpfen]] in [[Oberschlesien]] teil, einschließlich der Schlacht am [[St. Annaberg]] 1921. Mitte der zwanziger Jahre ließ er sich in der 1922 zu Polen gekommenen Industriestadt [[Kattowitz]] nieder, gründete eine [[Spedition]] und wurde Vorsitzender des Vereins Deutscher Spediteure in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberschlesischer Kurier [Salzgitter], 24. Juli 1975, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Joschke nahm die [[polnische Staatsangehörigkeit]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Grzegorz Bębnik: &amp;#039;&amp;#039;Sokoły kapitana Ebbinghausena. Sonderformation Ebbinghausen w działaniach wojennych na Górnym Śląsku w 1939 t.&amp;#039;&amp;#039; Katowice 2014., S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich im Vorstand des [[1. FC Kattowitz]], des führenden Clubs der [[deutsche Minderheit in Polen|deutschen Minderheit in Polen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Urban: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Adler, weiße Adler. Deutsche und polnische Fußballer im Räderwerk der Politik&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2011, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der FC-Torjäger [[Ernst Joschke]] war sein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 übernahm er in Kattowitz das Amt des [[Kreisleiter]]s und stellvertretenden Vorsitzenden der nationalistisch und [[Revisionismus|revisionistisch]] ausgerichteten [[Jungdeutsche Partei in Polen|Jungdeutschen Partei in Polen]]. Zudem war er Organisationsleiter für den [[Gau Schlesien]]. Von 1938 bis zum 14. September 1939 gehörte er dem [[Freikorps]] Ebbinghaus (siehe [[Brandenburg (Spezialeinheit)|Spezialeinheit Brandenburg]]) an. Im August 1939 beteiligte er sich polnischen Akten zufolge gemeinsam mit deutschen [[Diversant]]en an Sabotageakten in [[Ostoberschlesien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Szkice  Archiwalno-Historyczne [Katowice], 6(2010), S. 69–70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Basis diente dabei die elterliche Spedition in [[Zabrze|Hindenburg]] auf der deutschen Seite Oberschlesiens. Die polnischen Behörden suchten ihn steckbrieflich, woraufhin sich Joschke versteckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Grzegorz Bębnik: &amp;#039;&amp;#039;Sokoły kapitana Ebbinghausena. Sonderformation Ebbinghausen w działaniach wojennych na Górnym Śląsku w 1939 t.&amp;#039;&amp;#039; Katowice 2014., S. 84, 199-200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die von Joschke geführte Abteilung des Freikorps sollte unmittelbar nach dem [[Überfall auf Polen|deutschen Überfall auf Polen]] die Zerstörung der Berg- und Hüttenwerke in Ostoberschlesien durch die sich zurückziehenden polnischen Truppen verhindern. Nach den in Kattowitz erhaltenen deutschen Akten erfüllte er diese Aufgabe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ober&amp;quot;&amp;gt;Oberschlesischer Kurier [Salzgitter], 24. Juli 1975, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1939 amtierte Joschke als Kreisleiter der NSDAP in Kattowitz. Auch wurde er im Range eines [[Sturmabteilung#Dienstränge|Standartenführers]] in die [[Sturmabteilung|SA]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kattowitzer Zeitung, 29. März 1940, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat am 7. Juli 1940 nachträglich in den im April 1938 gewählten [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] als Abgeordneter für [[Schlesien]] ein. Erst am 31. Juli 1940 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Oktober desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.766.751).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18500302&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er setzte seinen besonderen Ehrgeiz daran, den 1. FC Kattowitz zu einem der führenden Clubs des Deutschen Reichs zu machen. Er ließ daher einige der aus Kattowitz und Umgebung stammenden früheren [[polnische Fußballnationalmannschaft|polnischen Nationalspieler]] in dem Club zusammenziehen, darunter [[Ewald Dytko]], [[Wilhelm Gora]], [[Erwin Nytz]] und [[Ernst Willimowski]], den er allerdings nicht in dem Verein halten konnte. Sein Konflikt mit Willimowski ist durch Zeitzeugen belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gazeta Wyborcza [Katowice], 3./4. Januar 1998, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1941 wurde Joschke als NSDAP-Kreisleiter abgelöst. Er trat als einfacher Soldat in die [[Wehrmacht]] ein, angeblich „auf seinen besonderen Wunsch hin“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kattowitzer Zeitung, 3. März 1941, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Soldat wurde er mit mehreren Tapferkeitsorden ausgezeichnet, darunter dem EKI und der [[Nahkampfspange]], er war siebenmal verwundet. Ohne eine Offiziersschule besucht zu haben, wurde er zum [[Leutnant]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ober&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1943 kehrte er von der Ostfront zurück, um in Hindenburg (nach 1945: Zabrze) den Posten des NSDAP-Kreisleiters zu übernehmen. Er war der einzige [[Volksdeutsche]], der ein derartiges Amt im „[[Altreich (Deutschland)|Altreich]]“ antrat. Ende 1944 wurde er mit der Verlängerung des „[[Festungsfront Oder-Warthe-Bogen|Ostwalls]]“ bis ins  oberschlesische Kohlebecken beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zabrze 1933-1989. Szkice z dziejów politycznych miasta. Pod. red.Sebastiana Rosenbauma. Katowice 2011, S. 37–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Januar 1945 gelang ihm vor dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] die Flucht nach Westen. Am Kriegsende geriet er in britische Kriegsgefangenschaft, wurde aber nach wenigen Wochen entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ober&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Ende der vierziger Jahre ließ sich Joschke in Bremen nieder, wo er als [[Industriekaufmann]] arbeitete. Doch wurde er angeklagt, weil er einen Filialleiter der Deutschen Bank denunziert haben soll. Dieser hatte über [[Joseph Goebbels|Goebbels]], [[Hermann Göring|Göring]] und [[Adolf Hitler|Hitler]] geschimpft und wurde dafür 1943 von [[Roland Freisler]] zum Tode verurteilt. Joschke wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kraushaar: &amp;#039;&amp;#039;Die Protest-Chronik 1949-1959&amp;#039;&amp;#039;, 1996, Bd. 3, S. 1745.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Gall: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Bank, 1870-1995&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 gehörte er zu den Mitbegründern der „[[1. FC Kattowitz#Traditionsgemeinschaft|Traditionsgemeinschaft 1. FC Kattowitz“]], deren Mitglieder sich regelmäßig in [[Salzgitter]] trafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberschlesischer Kurier, 20. November 1965, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er unterhielt Kontakt zu früheren jüdischen Spielern des 1. FC, die sich in [[Tel Aviv]] niedergelassen hatten; es wird vermutet, er habe ihnen rechtzeitig vor dem deutschen Einmarsch in Ostoberschlesien 1939 die Ausreise ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Urban: Der 1.FC Kattowitz als Modell für eine sich radikalisierende Minderheit, in: &amp;#039;&amp;#039;Vom Konflikt zur Konkurrenz. Deutsch-polnisch-ukrainische Fußballgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. D. Blecking/L. Pfeiffer/R. Traba. Göttingen 2014, S. 67–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=285}}&lt;br /&gt;
* Grzegorz Bębnik: &amp;#039;&amp;#039;Sokoły kapitana Ebbinghausena. Sonderformation Ebbinghausen w działaniach wojennych na Górnym Śląsku w 1939 t.&amp;#039;&amp;#039; Katowice 2014. S. 197–213 (Hrsg.: Instytut Pamięci Narodowej. Oddział w Katowicach) ISBN 978-83-7629-759-0&lt;br /&gt;
* Gerhard Reichling, Georg Joschke – Unternehmer-Politiker-Soldat, in: Oberschlesischer Kurier [Salzgitter], 24. Juli 1975, S. 6.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Urban (Journalist)|Thomas Urban]]: Der 1. FC Kattowitz als Modell für eine sich radikalisierende Minderheit, in: &amp;#039;&amp;#039;Vom Konflikt zur Konkurrenz. Deutsch-polnisch-ukrainische Fußballgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. D. Blecking/L. Pfeiffer/R. Traba. Göttingen 2014, S. 62–68. ISBN 978-3-7307-0083-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-02-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Joschke, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Joschke, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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