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	<title>Georg Jedicke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-08-13T11:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Georg Jedicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1887]] in [[Dresden]]; † [[10. März]] [[1969]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt [[Generalleutnant]] der Polizei sowie SS-Führer im Rang eines [[SS-Gruppenführer]]s im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Bruno Georg Jedicke wurde in Dresden als Sohn des angesehenen Dresdener Fabrikbesitzers Friedrich Otto Jedicke (1860–1911) geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gw.geneanet.org/riesel?lang=de&amp;amp;m=LIST_IND&amp;amp;pg=1&amp;amp;sz=500 Liste aller Personen des Baumes] auf gw.geneanetz.org, abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch trat Jedicke am 1. April 1906 in die [[Kaiserliche Marine]] ein. Es folgten die Beförderungen zum [[Fähnrich zur See]] am 6. April 1907 sowie am 19. September 1912 zum [[Oberleutnant zur See]]. Als solcher versah Jedicke vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] Dienst auf dem [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Straßburg (Schiff, 1912)|Straßburg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1914&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: [[Marinekabinett]], [[Ernst Siegfried Mittler|Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; Im weiteren Kriegsverlauf wurde er am 12. Oktober 1916 zum [[Kapitänleutnant]] befördert und schied nach Kriegsende mit Wirkung vom 31. Januar 1920 aus dem Militärdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1920 wurde Jedicke in den [[Reichswasserschutz]] übernommen, in dem er den Rang eines Polizei-Hauptmanns erhielt. Am 1. Mai 1922 wurde er schließlich zum Vertreter des Leiters des Reichswasserschutzes in Berlin ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. November 1930 trat Jedicke der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 346.948).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18170531&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung des Reichswasserschutzes wurde Jedicke mit Wirkung vom 1. April 1931 in die preußische Polizei übernommen, in der er zunächst den Posten eines stellvertretenden Kommandeurs der Schutzpolizei in [[Potsdam]] bekleidete. Am 20. April 1934 folgte die Ernennung zum Polizei-[[Oberstleutnant]] und Kommandeur der Schutzpolizei in [[Stettin]], von wo er zum 1. Oktober 1935 als [[Oberst]] der Schutzpolizei und Kommandeur der Schutzpolizei nach [[Frankfurt am Main]] wechselte. Anschließend wechselte er in die [[Ordnungspolizei]]. Philipp W. Blood bezeichnet ihn als den siebthöchsten Mann in der Hierarchie dieser Organisation.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip W. Blood: &amp;#039;&amp;#039;Hitler&amp;#039;s Bandit Hunters. The SS and the Nazi Occupation of Europe&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Oktober 1936 wurde er [[Inspekteur der Ordnungspolizei]] der Rheinprovinz und des Saarlandes ([[Wehrkreis]] XII) mit Dienstsitz in [[Koblenz]]. Als Polizeibeamter bekleidete Jedecke im Zusammenhang mit der fortschreitenden Verschmelzung beider Organisationen unter der Ägide [[Heinrich Himmler]]s spätestens seit 1939 einen Rang in der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 323.869). Vom 10. Januar 1936&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maximilian Scheer]], Hg. (anonym): &amp;#039;&amp;#039;[[Das deutsche Volk klagt an]]: Hitlers Krieg gegen die Friedenskämpfer in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Editions du Carrefour, Paris 1936, S. 152; wieder Laika, Hamburg 2012, ISBN 9783942281201&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1945 war Jedicke ehrenamtliches Mitglied des [[Volksgerichtshof]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Jedicke mit Wirkung vom 1. September 1939 als Generalmajor der Polizei zum [[Befehlshaber der Ordnungspolizei]] in Wiesbaden ernannt, ein Amt, das er bis zum 15. Mai 1941 behielt. Vom 15. Mai bis zum 15. Juli 1941 bekleidete er dann den Posten des Befehlshabers der Ordnungspolizei Ostpreußen in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Angriff auf die Sowjetunion]] im Sommer 1941 wurde Jedicke zum Befehlshaber der Ordnungspolizei (BdO) Ostland mit Sitz in [[Riga]] (auch Befehlshaber der Ordnungspolizei Ostland) ernannt, was er offiziell vom 22. Juni 1941 bis März 1944 war. In einer Vernehmung im Jahr 1946 gab er allerdings an, erst im Oktober 1941 von Königsberg nach Riga gekommen zu sein und bereits im Dezember 1943 von Himmler zwangsweise verabschiedet worden zu sein. Während seiner Tätigkeit als Befehlshaber der Ordnungspolizei in Riga wurde Jedicke im Januar 1942 zum Generalleutnant der Schutzpolizei befördert. In der SS erhielt er zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der [[Dienstgradangleichung]] den Rang eines SS-Gruppenführers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Januar 1942 ersucht Jedicke die „Polizeiführer im Ostland“ „die im Lande herumirrenden Zigeuner“ als angebliche „Krankheitsüberträger“ „in der Behandlung den Juden gleichzustellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infocenters.co.il/gfh/multimedia/GFH/0000022304/0000022304_1_web.jpg Bilddatei des Befehls] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Jedicke in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], in der er bis zum 4. Oktober 1946 verblieb. Nach seiner Freilassung ließ er sich in Wiesbaden nieder, wo er bereits zuvor in der Idsteinerstr. 10 gewohnt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_zoom/zoom.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 erschien in der Zeitung „Neues Deutschland“ eine Karikatur von Alfred Beier-Red (1902–2001) mit dem Text: „SS-Gruppenführer Jedicke / Bei diesem bekömmlichen Klima halte ich durch bis zum nächsten Krieg.“ Adressiert wird damit die unzureichende Verfolgung der für Verbrechen verantwortlichen SS-Mitglieder in der Nachkriegszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvab.com/kunst-grafik-poster/SS-Gruppenf%C3%BChrer-Jedicke-diesem-bek%C3%B6mmlichen-Klima-halte/32077226841/bd SS-Gruppenführer Jedicke / &amp;quot;Bei diesem bekömmlichen Klima halte ich durch bis zum nächsten Krieg.&amp;quot; - SS Gruppenführer Jedicke]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* 20. April 1939: [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalmajor der Ordnungspolizei und SS-Oberführer&lt;br /&gt;
* 20. April 1940: Generalmajor der Ordnungspolizei und SS-Brigadeführer&lt;br /&gt;
* 9. Dezember 1941: Generalleutnant der Polizei und SS-Gruppenführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0944.pdf Protokoll einer Vernehmung Jedicke aus dem Jahr 1946] (PDF; 917&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-07-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jedicke, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichswasserschutz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist der Ordnungspolizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Lettlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Volksgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jedicke, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jedicke, Bruno Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant der Polizei sowie SS-Gruppenführer im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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