<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Hubmer</id>
	<title>Georg Hubmer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Hubmer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Hubmer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T21:29:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Hubmer&amp;diff=632049&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-66743-6 am 21. September 2025 um 20:23 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Hubmer&amp;diff=632049&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-21T20:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Hubmer.jpg|mini|Georg Hubmer, der „Raxkönig“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Hubmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (damals als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Huebmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben), (* [[11. April]] [[1755]] in [[Gosau]]; † [[20. März]] [[1833]] in [[Naßwald]], Gemeinde [[Schwarzau im Gebirge]], [[Niederösterreich]]) war ein österreichischer [[Schwemmunternehmer]], Gründer der [[Rotte (Siedlung)|Rotte]] Naßwald in einem Nebental des [[Höllental (Niederösterreich)|Höllentales]], sowie der Erbauer des damals längsten [[Tunnel]]s in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Hubmer wurde 1755 in [[Gosau]] am Dachstein im Salzkammergut als eines von fünf Kindern in einer damals [[Protestanten|geheimprotestantischen]] Familie geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Mit 17&amp;amp;nbsp;Jahren verließen er und sein älterer Bruder Johann ohne Schulabschluss Gosau und arbeiteten als [[Holzknecht (Waldarbeiter)|Holzknechte]] im niederösterreichischen [[Waldviertel]], beim [[Ötscher]] und auf der Herrenalpe bei [[Lunz am&amp;amp;nbsp;See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzau iG - Forstverwaltung Nasswald.JPG|mini|[[Forstverwaltung Nasswald|Ehemaliger Reithof]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jh., den Hubmer zum Wohn- und Bauernhaus ausbaute; seit 1906 Eigentum der Stadt Wien und Sitz der Forstverwaltung]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1784 bewarben er und sein Bruder Johann sich um die Kohlholzbringung aus den Wäldern der [[Hoyos (Adelsgeschlecht)|Grafen Hoyos]] um [[Rax]], [[Schneeberg (Niederösterreich)|Schneeberg]] und Naßtal durch das damals unwegsame [[Höllental (Niederösterreich)|Höllental]] zur Versorgung des in Besitz der [[Innerberger Hauptgewerkschaft]] befindlichen Eisenwerks in [[Hirschwang (Gemeinde Reichenau an der Rax)|Hirschwang]] mit dem notwendigen Heizmaterial. Die beiden erhielten als Bestbieter diesen Auftrag und siedelten sich mit weiteren Holzarbeitern sowie ihren Familien aus Gosau, [[Goisern]] und [[Hallstatt]] im Gebiet des jetzigen [[Naßwald|Hinternaßwald]] an, heute eine [[Rotte (Siedlung)|Rotte]] der [[Katastralgemeinde]] [[Schwarzau im Gebirge]]. Sie errichteten am [[Nassbach]] und an der [[Schwarza (Leitha)|Schwarza]] die für die Holzbringung notwendigen Holz- und Wasserriesen, Klausen sowie Holzrechen und sicherten so viele Jahre den Betrieb des Eisenwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Brüder erkannten schon 1797 bei Baubeginn des [[Wiener Neustädter Kanal]]s die Möglichkeit, das in der schnell wachsenden Reichshaupt- und Residenzstadt dringend benötigte Brennholz auf diesem Weg von der Schwarza bzw. Leitha nach [[Wien]] zu bringen. Erst nach Johann Hubmers Tod 1799 und jahrelangen Verzögerungen bei der Fertigstellung des Kanals konnte Georg Hubmer 1808, nun als Geschäftspartner des [[Johann Ernst Hoyos-Sprinzenstein|Johann Ernst Graf Hoyos]], den Holztransport über eine Entfernung von rund 125&amp;amp;nbsp;Kilometer organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]] Lange, 2007, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa die Hälfte der Strecke legten die Brennholzscheite über Preinbach, Naßbach, Schwarza und Kehrbach frei schwimmend zurück, für die andere Hälfte organisierte Hubmer den Holztransport mit 30&amp;amp;nbsp;eigenen Schiffen am Wiener Neustädter Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Pfarrkirche Naßwald.jpg|mini|[[Evangelische Pfarrkirche Naßwald]], gegründet 1826 von Georg Hubmer]]&lt;br /&gt;
1817 erhielt Hubmer von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;II.&amp;amp;nbsp;(I.)]] das ausschließliche [[Schwemmprivileg]] auf dem [[Traisen (Fluss)|Traisenfluss]] und brachte auch auf diesem Weg Brennholz nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Waldgebiet um [[Naßwald]] weitgehend abgeholzt war, musste Hubmer in immer weiter entfernt liegende Wälder im Wassereinzugsgebiet der [[Mürz]] wechseln, die keine Verbindung zur Schwarza aufweisen. Hubmer ließ daraufhin ab 1811 und nach einer Unterbrechung ab 1822 durch den trennenden, 1134 Meter hohen Sattel des &amp;#039;&amp;#039;[[Gscheidlhöhe|Gscheidl]]&amp;#039;&amp;#039; einen 430 Meter langen [[Schwemmtunnel]] sprengen. 1827 trafen die nach Hubmers Angaben von beiden Seiten gleichzeitig grabenden Tunnelarbeiter exakt aufeinander. Hubmer, der nur sehr schlecht lesen und schreiben konnte, hatte durch seine auf jahrzehntelange Erfahrung gestützten Kenntnisse eine ingenieurmäßige Pioniertat vollbracht. Durch Umleiten mehrerer Bäche durch den Tunnel konnte das Holz jetzt auf die andere Seite der [[Wasserscheide]] hinüber [[Trift (Holztransport)|getriftet]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 ließ Georg Hubmer, der inzwischen mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Huebmer’schen Schwemm-Compagnie&amp;#039;&amp;#039; zu Wohlstand gekommen war und für den bis zu 400 Waldarbeiter tätig waren, in Naßwald ein evangelisches Schul- und Bethaus errichten. Für seine Naßwalder war er gleichzeitig Arbeitgeber, Krankenkassa, Pensionsversorgung, Richter und Rechtsvertreter, er wurde zum „Vater von Naßwald“. Der Name „Raxkönig“ entstand erst nach [[Ottokar Janetschek]]s Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nasswald - Grabstätte Georg Hubmer.JPG|mini|hochkant|Georg Hubmers Grabmal auf dem [[Evangelischer Friedhof Naßwald|Friedhof in Naßwald]], NÖ.]]&lt;br /&gt;
Georg Hubmers Tunnel ist heute verschüttet, allerdings ist ein Teil des zweiten, 760 Meter langen Schwemmtunnels, den sein Enkel Georg Hubmer sprengen ließ, noch heute zu sehen, ebenso Reste der ehemaligen [[Schwemmkanal|Schwemmkanäle]] am Gscheidl. Eine Gedächtnisstätte in einer nachgebauten Holzknechthütte in „seinem“ Naßwald erinnert jedoch an den „Raxkönig“ Georg Hubmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!--Aka--&amp;gt;{{ÖBL|3|1||Huebmer Georg|}}&lt;br /&gt;
* [[Ottokar Janetschek]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Raxkönig&amp;#039;&amp;#039;. 1929. (Neuauflage: Heimat Verlag, 2002, ISBN 3-9501643-3-2).&lt;br /&gt;
* Karl Kolar: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hubmer und die Gründung von Naßwald.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Deutschen Alpenvereins 1967.&amp;#039;&amp;#039; S. 77–93 ([https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/01_Alpenvereins-Publikationen/01_AV-Jahrbuch/AV_Jahrbuch_092.1967-web.pdf ganzes Heft, PDF], dav-bibliothek.de).&lt;br /&gt;
* Fritz Lange: &amp;#039;&amp;#039;Von Wien zur Adria – Der Wiener Neustädter Kanal,.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, 2003, ISBN 3-89702-621-X.&lt;br /&gt;
* Fritz Lange: &amp;#039;&amp;#039;Vom Dachstein zur Rax – Auf der Spuren von Georg Hubmer.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, 2007, ISBN 978-3-86680-184-4.&amp;lt;!--https://books.google.at/books?id=GR_KCJxkCYIC--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Brigitta Masur: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung des Naßwalder Tales.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Phil. Fakultät der Universität Wien, 1975.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|715|716|Huebmer, Georg|[[Gustav Otruba]]|129196991}}&lt;br /&gt;
* Manfred Riss: &amp;#039;&amp;#039;Die Fenster bleiben rund!&amp;#039;&amp;#039; Alexander Galavics, Berndorf 1982.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schmidl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schneeberg in Unteröstreich mit seinen Umgebungen.&amp;#039;&amp;#039; Anton Doll, Wien 1831.&lt;br /&gt;
* August Silberstein: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Naßwalde.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Braumüller, Wien 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!--W--&amp;gt;{{BLKÖ|Huebmer, Georg|9|387|391}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Naßwald#Literatur|titel1=Naßwald: Literatur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georg Hubmer}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Huebmer,_Georg}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|1151|Georg Huebmer („Raxkönig“)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129196991|VIAF=60155894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hubmer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Forstwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarzau im Gebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land- und Forstwirtschaft (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Protestantismus in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche A.B. in Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gosau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Protestantismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1755]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hubmer, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Huebmer, Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Forstwirt und Holzhändler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1755&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gosau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1833&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Naßwald]], Gemeinde [[Schwarzau im Gebirge]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-66743-6</name></author>
	</entry>
</feed>