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	<title>Georg Hanssen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Hanssen&amp;diff=463936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie</title>
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		<updated>2025-10-06T15:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ökonomen und Agrarhistoriker Georg Hanssen. Zu anderen Personen siehe [[Georg Hansen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanssen-georg-in-voit-max-hrsg-bildnisse-goettinger-professoren-goettingen-vandenhoeck-und-ruprecht-1937-nr114.jpg|mini|Georg Hanssen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Hanssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1809]] in [[Hamburg]]; † [[19. Dezember]] [[1894]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher Agrarhistoriker und [[Nationalökonom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Hanssen-01.jpg|mini|hochkant|Georg Hanssen]]&lt;br /&gt;
Georg Hanssen – Sohn eines Kaufmanns – studierte Rechts- und Staatswissenschaften an der [[Universität Heidelberg]] und seit 1829 an der [[Universität Kiel]]. Dort promovierte er 1831 bei [[August Christian Niemann]] zum Dr. phil. mit einer in lateinischer Sprache abgefassten Dissertation über die Notwendigkeit, das Studium der Landwirtschaftswissenschaft an den Universitäten zu etablieren. Während seines Studiums wurde er 1827 Mitglied der [[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]] und 1829 Mitglied der [[Burschenschaft]] Germania Kiel. Seit 1833 lehrte Hanssen als Privatdozent an der Universität Kiel. Von 1834 bis 1837 war er Mitglied der deutschen Abteilung des Generalzoll- und Handelsdepartements in [[Kopenhagen]]. Im Herbst 1837 wurde er als ordentlicher Professor an die Universität Kiel zurückberufen. Seit 1842 wirkte er an der [[Universität Leipzig]]. 1848 übernahm er den Lehrstuhl für Nationalökonomie an der [[Universität Göttingen]] und 1860 folgte er einem Ruf an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. In diese Zeit fällt auch sein Beitritt zum [[Montagsklub]] in Berlin, dem er von 1861 bis 1869 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Adolf Sachse, Eduard Droop (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Montagsklub in Berlin 1749–1899: Fest- und Gedenkschrift zu seiner 150sten Jahresfeier.&amp;#039;&amp;#039; J. Sittenfeld, Berlin 1899, S. 142&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1862 wurde er ordentliches Mitglied und 1869 Ehrenmitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-georg-hanssen-1017 |titel=Mitglieder der Vorgängerakademien |titelerg=Georg Hanssen |zugriff=2015-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 kehrte er an die Universität Göttingen zurück. Im selben Jahr wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Position ==&lt;br /&gt;
Hanssen war vor allem ein an den Erfordernissen der Praxis orientierter Nationalökonom. Mit zahlreichen Gutachten hat er in die aktuelle Wirtschaftspolitik hineingewirkt. Sein eigentlicher Forschungsschwerpunkt war jedoch die Agrargeschichte. Detailliert untersuchte er einzelne Gehöfte und spezifische Agrarregionen und versuchte aus den Ergebnissen wirtschaftshistorische Erkenntnisse abzuleiten. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Viele seiner wissenschaftlichen Beiträge hat er im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Staatsbürgerlichen Magazin&amp;#039;&amp;#039;, im &amp;#039;&amp;#039;Archiv der politischen Oekonomie und Polizeiwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Journal für Landwirthschaft&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonderem Maße hat Hanssen das Landwirtschaftsstudium gefördert. In mehreren Veröffentlichungen – beginnend mit seiner Dissertation – setzte er sich dafür ein, dieses Studium nicht an räumlich isolierten landwirtschaftlichen Akademien, sondern an den Universitäten durchzuführen. In einer umfangreichen Denkschrift hat er 1855 alle Argumente zusammengetragen, die für ein solches universitäres Landwirtschaftsstudium sprechen. Auf seine Initiative wurde bereits 1851 an der Universität Göttingen ein landwirtschaftlicher Lehrkurs eingerichtet, die Keimzelle für das 1872 gegründete Landwirtschaftliche Universitätsinstitut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der handschriftliche Nachlass von Georg Hanssen (auch die oben erwähnte Denkschrift) lagert in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Dort befindet sich auch seine Büste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Georg Hanssen wurde am 21. Dezember 1841 erster [[Liste der Ehrenbürger von Kiel|Ehrenbürger von Kiel]] wegen &amp;#039;&amp;#039;seiner tatkräftigen und aufopfernden Wirksamkeit insonderheit für eine holsteinische Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039; – nämlich der [[Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft|Altona-Kieler Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
Zudem wurde 1906 die Hanssenstraße in [[Kiel-Wik]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon |ID=313 |Name=Hanssenstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistische Darstellung der Insel Fehmarn.&amp;#039;&amp;#039; Hammerich, Altona 1832 ([https://books.google.de/books?id=_sJCAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Bordesholm im Herzogthum Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 1842.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufhebung der Leibeigenschaft und die Umgestaltung der gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisse überhaupt in den Herzogthümern Schleswig und Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, St. Petersburg 1861 (eine von der Kaiserlich Russischen Academie der Wissenschaften 1860 gekrönte Preisschrift) ([https://books.google.de/books?id=kWpDAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte norddeutscher Gutswirthschaft seit Ende des 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Landwirthschaft&amp;#039;&amp;#039; Jg. 22, 1874, S. 423–501.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agrarhistorische Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Hirzel, Leipzig 1880–1884 ([https://books.google.de/books?id=wkwOAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat Band 1]), ([https://books.google.de/books?id=4UwOAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Band 2]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen des Agrarhistorikers und Nationalökonomen Georg Hanssen.&amp;#039;&amp;#039; Niedergeschrieben von ihm selber, herausgegeben von seinem Sohne H. Hanssen. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40 (1910), S. 1–180 (mit Bild und Schriftenverzeichnis) ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN770142370_1910/page/7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetische Reihenfolge --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;729. Hanssen, Georg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eduard Alberti]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Schleswig-Holstein-Lauenburgischen und  Eutinischen Schriftsteller von 1829 bis Mitte 1866&amp;#039;&amp;#039;, 1. Abt. A–L, Akademische Buchhdlg., Kiel 1867, S. 315–317 (umfassende Aufzählung seiner Schriften).&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 236–237.&lt;br /&gt;
* August Fürstenberg: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hanssen als Professor der Nationalökonomie und praktischer Volkswirt um die Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Rechts- und Staatswiss. Fak. Univ. Göttingen 1933.&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|771|773|Hanssen, Georg|G. F. Knapp.|ADB:Hanssen, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|638|639|Georg Hanssen|Hartwig Lohse|116461039}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Schaer: &amp;#039;&amp;#039;Hanssen, Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1974, S. 132–135.&lt;br /&gt;
* [[August Skalweit]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hanssen (1809–1894). Ein Zeit- und Lebensbild&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27). Breslau 1930 (mit Jugendbildnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116461039}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|hanssen_g|W|1842|W|1847}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Hanssen_1235}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Christa Geckeler |url= https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/stadtgeschichte/ehrenbuerger/georg_hanssen.php|titel=Georg Hanssen (1809–1894) |werk= Ehrenbürger*innen von Kiel|hrsg= Landeshauptstadt Kiel|datum= |zugriff=2018-09-10}}&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.schleswig-holstein.de/arcinsys/detailAction?detailid=b1876 Nachlass LASH Abt. 399.1053]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116461039|LCCN=n/88/255170|VIAF=72145878}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hanssen, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hanssen, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalökonom und Agrarhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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