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	<title>Georg Haar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:23:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Haar&amp;diff=374390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-11-14T05:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Haar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1887]] in [[Weimar]]; † [[22. Juli]] [[1945]] in [[Weimar]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]], der insbesondere als [[Stifter]] hervortrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Georg Haars Vater war der Weimarer Textilkaufmann und [[Hoflieferant]] Otto Haar. Er gründete 1868 Weimars damals größtes [[Kaufhaus]] für Damen- und Kindergarderobe, das später als &amp;#039;&amp;#039;Modehaus Max Haar&amp;#039;&amp;#039; im heutigen Haus Schillerstraße 5a geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1897 bis 1906 besuchte Georg Haar das humanistische [[Wilhelm-Ernst-Gymnasium Weimar]]. Im Anschluss studierte er ein Semester [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Lausanne]]. Von 1906 bis 1907 absolvierte er in [[Hanau]] seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]]. Danach setzte er sein Studium von 1907 bis 1909 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] fort, anschließend an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]]. Am 7. November 1910 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; Nach seinem [[Referendar]]iat wurde er 1914 zum Gerichts[[assessor]] ernannt. Er arbeitete dann als Assessor und später als [[Rechtsanwalt]] in Weimar und [[Braunschweig]]. 1920 wurde er zum Notar in Weimar ernannt. 1933 heiratete Georg Haar die aus Braunschweig stammende Anna Karola Felicitas von Holtum. Sie war die geschiedene Frau seines Studienfreunds Roderich Huch, der ein Neffe der Dichterin [[Ricarda Huch]] war. Seine Frau brachte zwei Kinder mit in die Ehe ein, die beide im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] starben. Haar besaß eine bedeutende [[Bibliothek]] und eine umfangreiche Sammlung russischer [[Ikonen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem [[Testament]] vom 6. Juni 1945 setzte Georg Haar die Stadt Weimar zur alleinigen Erbin seines beträchtlichen Vermögens ein, und zwar für den Fall, dass seine Frau vor ihm oder zugleich mit ihm stirbt. Dieses Testament wurde mit der Auflage verbunden, dass in der &amp;#039;&amp;#039;Villa Haar&amp;#039;&amp;#039; auf der nordöstlichen Anhöhe über dem [[Park an der Ilm|Ilmpark]] unweit von [[Goethes Gartenhaus]] eine Heimstätte für Kriegswaisenkinder einzurichten sei und für diese der Name „Villa Haar“ zu verwenden sei. Die Erträge seines Kaufhauses an der Schillerstraße und seiner [[Immobilie]]n sollten der Finanzierung des Waisenhauses dienen.&lt;br /&gt;
Am 22. Juli 1945 schieden Georg Haar und seine Ehefrau Felicitas freiwillig aus dem Leben, wohl wegen der Ungewissheit über die Zukunft und der Angst vor Repressionen durch die Sowjetische Besatzungsmacht. Die Stiftung wurde 1947 durch die Stadt Weimar errichtet und 1952 wieder aufgelöst. Das Kinderheim erhielt gegen den testamentarischen Willen der Stifter den Namen „Rosa Thälmann“. Das Textilkaufhaus Haar wurde [[Liquidation|liquidiert]] und der [[Handelsorganisation|HO]] zugeschlagen, der Immobilienbesitz verstaatlicht. An den Namen Georg Haar sollte nach Möglichkeit nichts erinnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Huschke]] erwähnt im Register seines Buches über die Geschichte des Ilmparks immerhin noch &amp;#039;&amp;#039;Haars Garten am Park s. Heygendorf&amp;#039;&amp;#039;. Wolfgang Huschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Parkes von Weimar&amp;#039;&amp;#039; (=Thüringische Archivstudien, hrsg. von [[Willy Flach]]). Weimar 1951, S. 196. Im Text S. 163: &amp;#039;&amp;#039;Die sich 1869, 1875 und 1876 bietende Gelegenheit, den ehemals Heygendorfschen (später Voigtschen und darauf Haarschen) Garten am östlichen Talhang für eine Parkerweiterung zu erwerben, konnte nicht wahrgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Haarsche Garten&amp;#039;&amp;#039; liegt auf dem ehemaligen [[Kirschberg (Weimar)#Hanglage „Kirschberg“|Kirschberg]]. Die Villa ist von den [[KünstlerGärten Weimar]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel am früheren Kaufhaus Haar in Weimar in der [[Schillerstraße 5 a (Weimar)|Schillerstraße 5a]] erinnert an den Stifter und seine Frau sowie deren gemeinsames Schicksal. Seit 1990 gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Dr. Georg Haar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villa Haar ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|NS=50.97113|EW=11.34|type=building|region=DE-TH|name=Villa Haar|text=DEC}}&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Haar im Ilmpark Weimar.jpg|mini|Villa Haar im Park an der Ilm]]&lt;br /&gt;
Die aus [[Travertin]] bzw. [[Sandstein]] im Stil der [[Neorenaissance]] erbaute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Haar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand 1886 nach dem 1885 entstandenen Entwurf des Architekten [[Otto Minkert]] für den Rechtsanwalt Werner Voigt. Ihre Architektur ist an das Vorbild der [[Villa d’Este]] in [[Tivoli (Latium)|Tivoli]] angelehnt. 1905 erwarb Georg Haars Vater Otto Haar die Villa.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.villahaar.de/geschichte/ Villa Haar Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterhalb der Villa ist ein eigener Park mit den &amp;#039;&amp;#039;[[KünstlerGärten Weimar]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://stiftunghaar.de/fileadmin/downloads/stiftung/die-orte/park-und-kuenstlergaerten/Nemitz.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://barbaranemitz.de/kuenstlergaerten-weimar&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ist terrassiert angelegt. In der Mitte der Terrassen befindet sich ein Zierbrunnen. Es gibt an den Terrassenmauern auch Wandbecken. Die Terrassen wurden in die Gestaltung der Freiflächen einbezogen. Auf jeder der drei Terrassenebenen befindet sich auf der Sichtachse zur Villa ein Springbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hanglage wurde auch [[Kirschberg (Weimar)#Hanglage „Kirschberg“|Kirschberg]] genannt. 1817 schenkte der Großherzog [[Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)|Carl August]] seiner Geliebten [[Karoline Jagemann]] hier ein Gartenhaus und ein Grundstück von ca. 40000 Quadratmetern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Selbstinszenierungen_im_klassischen_Weim/DansGf9LKKgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kirschberg+Weimar&amp;amp;pg=PA425&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Selbstinszenierungen im klassischen Weimar: Caroline Jagemann.&amp;#039;&amp;#039;]  Hrsg.: Karoline Jagemann, Ruth B. Emde, Achim von Heygendorff. Bd. 1, Wallstein Verlag, Göttingen 2004, S. 425. ISBN 978-3-89244-743-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannelore Henze]]: &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge durch das alte Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von [[Ilse-Sibylle Stapff]]. Weimar 2004, ISBN 978-3-86160-156-2, S. 17, 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gartenhaus war dort, wo 1885 die &amp;#039;&amp;#039;Villa Haar&amp;#039;&amp;#039; errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Henze/Stapff (2004), S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit waren die Bürgergärten, die sich an diesem Hang hinaufzogen, vorwiegend mit Obstbäumen bepflanzt und besaßen kleinere Gartenhäuser.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heygendorfscher Garten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oben auf dem [[Mittelrisalit]] ist eine in den Zier[[giebel]] eingehangene [[Glocke]] zu sehen. Vor dem Risaliten ist ein mit Rundbögen verzierter Vorbau als Eingangsbereich angebracht, der gleichzeitig als [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] dient. Ganz oben ist die [[Wetterfahne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Haar&amp;#039;&amp;#039; mit der Anschrift [[Dichterweg (Weimar)|Dichterweg]] 2 a in der [[Parkvorstadt]] steht auf der [[Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Weimar-West gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Georg-Haar-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftunghaar.de/ Stiftung Dr. Georg Haar]&lt;br /&gt;
* [http://www.villahaar.de/ Villa Haar]&lt;br /&gt;
* http://www.weimar-tourist.de/villa-haar-weimar.html&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Villa+Haar&amp;amp;title=Special:MediaSearch&amp;amp;go=Go&amp;amp;type=image Sammlung von Bildern der Villa Haar auf wikimedia.org]&lt;br /&gt;
* [https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/bibliothek_georg_haar/ Bibliothek Georg Haar] in den Digitalen Sammlungen der [[Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek| Herzogin Anna Amalia Bibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Haar.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 469.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Leithner]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltete Landschaften&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;WeimarWissen.&amp;#039;&amp;#039; 2: Teilband 2.2.: &amp;#039;&amp;#039;Gärten in Weimar und Parkanlagen im Weimarer Umland.&amp;#039;&amp;#039;) Hrsg. v. Hans-Joachim Leithner. Weimar 2021, S. 39–46, 186 ff. Anm. 12 f.)&lt;br /&gt;
* [[Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]: Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadterweiterung und Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 1023 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119387514|VIAF=40187173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haar, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haar, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Notar sowie Stifter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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