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	<title>Georg Gustav Roskoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:24:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Gustav_Roskoff&amp;diff=883476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert (Zitat, kursiv überflüssig)</title>
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		<updated>2024-01-25T20:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert (Zitat, kursiv überflüssig)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Gustav Roskoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1814]] in [[Bratislava|Preßburg]]; † [[20. Oktober]] [[1889]] in Obertressen bei [[Bad Aussee|Aussee]], Steiermark) war ein österreichischer evangelischer [[Theologe]], Professor für alttestamentliche [[Exegese]] und Regierungs- und Hofrat. Sein Hauptwerk galt der historischen Entfaltung des [[Dualismus]] und der kulturgeschichtlichen Darstellung von Teufelsvorstellungen von den Anfängen der Menschheit bis ins 18. Jahrhundert. Er hat dieses in dem als Standardwerk geltenden „Die Geschichte des Teufels“ niedergeschrieben. Georg Gustav Roskoff geriet in die Kritik, als er die heftig umstrittene Zahl von neun Millionen [[Hexenverfolgung|Hexenverbrennungen]], die von [[Gottfried Christian Voigt]] erhoben wurde, aufgriff und ihr zur Verbreitung verhalf (diese Zahl gilt als überholt).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/thementexte/rezeption/art/Neun_Millionen/html/ca/0e43e9dea3/ |wayback=20141220131358 |text=Neun Millionen Hexen - Entstehung, Tradition und Kritik eines populären Mythos |archiv-bot=2022-11-06 21:55:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Gymnasium|Lyceum]] in Preßburg besuchte Roskoff die dortige Rechtsakademie und war nach abgelegter juristischer Prüfung drei Jahre lang Erzieher im gräflichen Hause Radays tätig. Er immatrikulierte sich 1839 in Halle und studierte Philosophie und Theologie. Nach [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegels]] Tod war die Universität der akademische Hauptsitz des konservativen [[Hegelianismus]] geworden. [[Johann Eduard Erdmann]] führte ihn in die Religionsphilosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels ein, die Roskoffs Theologie nachhaltig prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Halle ging er nach [[Wien]] und schloss an der evangelisch-theologischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] sein Studium mit dem Fakultätsexamen ab. 1846 wurde er auf Empfehlung besoldeter Privatdozent „Assistent“ für biblische Exegese. Bereits ein Jahr später übertrug man ihm als Vertretung den verwaisten Lehrstuhl des alttestamentlichen Lehrfaches. Das [[Konsistorium]] hob seine „Präcision der Darstellung, Entschiedenheit der Ueberzeugung, Geistesschärfe, Lebendigkeit der Vorträge“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|53|498|500|Roskoff, Georg Gustav|Paul Feine|ADB:Roskoff, Georg Gustav}}&amp;lt;/ref&amp;gt; rühmend hervor und ernannte ihn 1850 zum Professor für alttestamentliche Exegese. Er erhielt durch Verfügung vom 12. Juli 1850 dann das [[Lehrstuhl|Ordinariat]] für Altes Testament und biblische Archäologie. 1852 verlieh ihm die Heidelberger Fakultät die theologische Ehrendoktorwürde. Ab 1861 las Roskoff auch Ethik und bekleidet bis zu seiner [[Emeritierung]] 1884 viermal das [[Dekanat]]. Seine Verdienste wurden mit der Berufung in den österreichischen Unterrichtsrat und 1869 mit der Ernennung zum Regierungsrat gewürdigt. Schließlich wurde Roskoff der [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]], mit dem Recht zur Erhebung in den Ritterstand verliehen, von dem er aber keinen Gebrauch machte und es vorzog im bürgerlichen Stand zu bleiben. In Wien war Georg Gustav Roskoff Mitglied des Presbyteriums und in der Gemeindevertretung des Waisenversorgungsvereins, den er mit ins Leben gerufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roskoff war ein Förderer des siebenbürgischen Schriftstellers [[Michael Albert (Schriftsteller)|Michael Albert]], den er viele Jahre bei dessen literarischen Werken begleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die hebräischen Alterthümer in Briefen.&amp;#039;&amp;#039; Braumüller, Wien 1857. ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10571065_00005.html Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Simsonssage nach ihrer Entstehung, Form u. Bedeutung u. der Heraclesmythus.&amp;#039;&amp;#039; Bredt, Leipzig 1860. ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10254576_00007.html Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Teufels. Eine kulturhistorische Satanologie von den Anfängen bis ins 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Leipzig 1869. ISBN 978-3937229690 ([http://www.archive.org/details/geschichtedesteu01roskuoft Digitalisat Band 1]), ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11018373_00007.html Band 2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Religionswesen der rohesten Naturvölker&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1880 [https://archive.org/details/dasreligionswes00roskgoog/page/n8 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Roskoff, Gustav Georg|27|44|44|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|498|500|Roskoff, Georg Gustav|Paul Feine|ADB:Roskoff, Georg Gustav}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|258|258|Roskoff, Georg Gustav|G. Sauer}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613144824/http://www.bautz.de/bbkl/r/roskoff_g_g.shtml |band=8|autor=Klaus-Gunther Wesseling|spalten=706–707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116627808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116627808|LCCN=nb/2005/2914|VIAF=17978769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roskoff, Georg Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alttestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protestantismus in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roskoff, Georg Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer, evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bratislava]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Obertressen bei [[Bad Aussee|Aussee]], Steiermark&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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