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	<title>Georg Goubau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:22:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Goubau&amp;diff=1868126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: nicht verwendetes &lt;references entfernt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)</title>
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		<updated>2025-11-11T03:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: nicht verwendetes &amp;lt;references entfernt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Johann Ernst Goubau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1906]] in [[München]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goubaudaten&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Back cover|Sammelwerk=Antennas and Propagation, IRE Transactions on|Band=9|Nummer=3|Jahr=1961|Seiten=c4|DOI=10.1109/TAP.1961.1145008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[17. Oktober]] [[1980]] in [[Eatontown]], [[New Jersey]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Physiker]] und Forscher im Bereich der Ausbreitung von [[Elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]], ursprünglich auf [[Kurzwelle]]n-Frequenzen im [[Ionisation|ionisierten]] [[Plasma (Physik)|Plasma]] der [[Ionosphäre]], später auf höheren Frequenzen in [[Wellenleiter]]n und [[Hohlraumresonator|Hohlräumen]]. Seine wichtigste Erfindung ist die [[Goubau-Leitung]] (1950) und die des transversal offenen Wellenleiters &amp;#039;&amp;#039;Beam Waveguide&amp;#039;&amp;#039; längs periodisch angeordneter Millimeterwellen-Linsen (1961), Patent eingereicht 1958.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ieeexplore.ieee.org/stamp/stamp.jsp?tp=&amp;amp;arnumber=1140925 Nekrolog: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Dr. Georg Goubau&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;US3101472&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Technische Hochschule München]] war nicht nur Goubaus Ausbildungsstätte unter [[Jonathan Zenneck]]s Anleitung (Promotion 1931), sondern auch der Ort, an dem er als Dozent (Habilitation 1936) als einer der ersten in Deutschland in die Erforschung der [[Ionosphäre]] als experimenteller wie theoretischer Forscher einstieg. Theoretisch hat Goubau die [[Dispersion (Physik)|Dispersion]] in einem [[Elektron]]en-[[Ion]]en-Plasma studiert,&amp;lt;ref&amp;gt;G. Goubau: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenhang zwischen scheinbarer und wahrer Höhe der Ionosphäre unter Berücksichtigung der magnetischen Doppelbrechung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hochfrequenztechnik und Elektroakustik.&amp;#039;&amp;#039; 1934, S. 17–23.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch in [[Kochel am See]] eine Anlage zur [[Echolot]]ung der Ionosphäre auf [[Kurzwelle]] in der [[Funkstation am Herzogstand]] eingerichtet. Dies war die erste ihrer Art zur Erforschung der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in der Ionosphäre in Deutschland. Schon vorher hatte er ein Lotungsexperiment auf [[Mittelwelle]] ausgeführt mit dem [[Rundfunksender]] München und einem Empfänger auf dem Herzogstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1939 Ordinarius an der [[Universität Jena]] geworden war, verschob er sein Arbeitsgebiet in den [[Mikrowellen]]-Bereich. Aus dieser Zeit stammt sein (wegen der Zeitumstände erst 1955 erschienenes) Buch &amp;#039;&amp;#039;Elektromagnetische Wellenleiter und Hohlräume.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Goubau, Richard Honerjäger und Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Elektromagnetische Wellenleiter und Hohlräume.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1955; englische Ausgabe: Georg Goubau: &amp;#039;&amp;#039;Elektromagnetic Waveguides and Cavities&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung 1961 durch Atomic Energy Commission).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Titel ist sein damaliges Forschungsinteresse teilweise gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriegszeit forschte Goubau an Laufzeitröhren unterschiedlicher Steuerungsprinzipe. Nach dem Krieg wurde Goubau mit der Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Field Information Agency, Technical|FIAT]]-Review of German Science&amp;#039;&amp;#039; betraut; diese Aufgabe konnte er nicht mehr zum Abschluss bringen, und bat seinen Lehrer Zenneck den Band fortzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;G-Z&amp;quot;&amp;gt;G. Goubau, J. Zenneck [Hg.]: &amp;#039;&amp;#039;Elektronenemission, Elektronenbewegung und Hochfrequenztechnik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 15 der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Naturforschung und Medizin in Deutschland 1939-1946.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden: Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung 1948. Zenneck schrieb bereits im Juni 1947 das Vorwort des Bandes, der im Dezember 1948 in der hier angezogenen „Für Deutschland bestimmten Ausgabe der FIAT-Review of German Science“ erschien. Georg Goubaus Forschung im Kriege ist auf S. 201 und 206 behandelt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn Goubau wurde mit anderen deutschen Fachleuten im Zuge der „[[Operation Overcast|Operation Paperclip]]“ 1947 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] an das Laboratorium [[Fort Monmouth]] des [[US Army Signal Corps]] transferiert. Dort hat er bis zur Pensionierung 1973 äußerst vielseitig und erfolgreich im Bereich der Mikrowellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Surface Waves and Their Application to Transmission Lines|Sammelwerk=Journal of Applied Physics|Band=21|Nummer=11|Seiten=1119–1128|DOI=10.1063/1.1699553}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Optik]] gearbeitet. Außer Veröffentlichungen entstanden viele wichtige Patente. Seit 1974 lehrte er an der Rutgers University und leitete dort Forschungsarbeiten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei grundlegende Veröffentlichungen von 1961 behandeln den &amp;#039;&amp;#039;offenen Wellenleiter&amp;#039;&amp;#039; zur Energieübertragung bei Millimeterwellen, der die Führung durch eine materielle Leitung wie bei der Goubau-Leitung &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; benötigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;US3101472&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land =  US| V-Nr =3101472| Titel = Transmission of electromagnetic wave beams| V-Datum = 1963-08-20 | Erfinder =Georg Johann Ernst Goubau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich mit der mathematischen Analyse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goubau&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=G. Goubau, F. Schwering|Titel=On the guided propagation of electromagnetic wave beams|Sammelwerk=Antennas and Propagation, IRE Transactions on|Band=9|Nummer=3|Jahr=1961|Seiten=248–256|DOI=10.1109/TAP.1961.1144999}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde dieser transversal offene Freistrahl mit periodisch aufgestellten Mikrowellen-Linsen zur Überwindung größerer Distanzen sowie zwischen sphärischen Hohlspiegeln, dem &amp;#039;&amp;#039;open cavity&amp;#039;&amp;#039; der Autoren, experimentell&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=J. Christian, G. Goubau|Titel=Experimental studies on a beam waveguide for millimeter waves|Sammelwerk=Antennas and Propagation, IRE Transactions on|Band=9|Nummer=3|Jahr=1961|Seiten=256–263|DOI=10.1109/TAP.1961.1144998}}&amp;lt;/ref&amp;gt; getestet. Für den damaligen &amp;#039;&amp;#039;(transversal) offenen Hohlraum&amp;#039;&amp;#039; hat sich der Begriff &amp;#039;&amp;#039;offener Resonator&amp;#039;&amp;#039; eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Arbeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goubau&amp;quot;/&amp;gt; wird die exakte Lösung des zylindersymmetrischen elektromagnetischen Vektorfeldes nach heutiger Sprechweise &amp;#039;&amp;#039;paraxial genähert&amp;#039;&amp;#039;, damit war ihnen der Weg gewiesen zur [[Orthonormalbasis]] der Gauß-Laguerre-Moden für das transversale Wellenfeld. Sie hatten die Existenz des [[Gauß-Strahl]]s bewiesen, der besonders für den [[Laser#Transversale Moden|Laserstrahl und -resonator]] große Bedeutung erlangte. Die von den Autoren berechneten und gemessenen sehr geringen Beugungsverluste&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian&amp;quot;/&amp;gt; am [[Laser#Laserresonator|konfokalen Resonator]] bewiesen die sehr weitgehende Stabilität dieser Moden für den Laser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[IEEE Fellow]]&lt;br /&gt;
* IRE Harry Diamond Memorial Award (1957)&lt;br /&gt;
* IRE John T.Bolljahn Award&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1133526705|LCCN=n83828113|VIAF=118623870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goubau, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenztechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IEEE Fellow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goubau, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goubau, Georg Johann Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eatontown]], [[New Jersey]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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