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	<title>Georg Gottlieb Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Gottlieb_Schmidt&amp;diff=622300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Korrektur und Ergänzungen</title>
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		<updated>2026-01-02T08:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur und Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Gottlieb Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1768]] in [[Zwingenberg (Bergstraße)|Zwingenberg]], [[Hessen]]; † [[8. Oktober]] [[1837]] in [[Gießen]]) war ein deutscher [[Mathematiker]] und [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmidt war bis zu seinem Tod 1837 ordentlicher Professor für Mathematik und Physik an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] und zählte zu den bekanntesten [[Experimentalphysik]]ern im deutschsprachigen Raum. Er befasste sich vor allem mit der Bestimmung mechanischer und thermischer Eigenschaften von Gasen, weshalb er von seinen Studenten den Beinamen „Luftschmidt“ erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Gottlieb war Sohn einer hessischen Beamtenfamilie, sein Vater war Friedrich Theophil Schmidt (1724–1796), [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] in Darmstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;„[https://www.lagis-hessen.de/pnd/1107779588 Schmidt, Friedrich Theophil]“, in: Hessische Biografie (Stand: 28. November 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte 1784 zunächst in Gießen, dann ab 1785 in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] bei [[Abraham Gotthelf Kästner]] und [[Georg Christoph Lichtenberg]]. Zur [[Promotion (Doktor)|Promotion]] und [[Habilitation]] kam es jedoch wegen einer Krankheit nicht. Dennoch erhielt der 21-jährige 1789 durch die Empfehlung Lichtenbergs eine außerordentliche Professur für Mathematik in Gießen und übernahm 1790 das Ordinariat für Mathematik. Für die ersten physikalischen Vorlesungen im Wintersemester 1790 begründete er aus eigenen Mitteln das physikalische Kabinett, das 1817 in den Besitz der Universität überging. Außerdem wurde er 1801 Leiter des astronomischen Observatoriums der Universität Gießen. Im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der Universität 1807 wurde Schmidt mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Einfluß der Excentricität der Alhidadenregel bei einem Winkelmesser&amp;#039;&amp;#039; promoviert, die Feierlichkeiten fanden wegen der [[Koalitionskriege|Kriegsunruhen]] jedoch erst 1808 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt genoss für seine Arbeit wissenschaftliches Ansehen über die Landesgrenzen hinweg, nahm jedoch Berufungen an die Universitäten [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]] (1801) und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] (1812) nicht an. Mit dem Tod des bisherigen Lehrstuhlinhabers [[Karl Wilhelm Christian von Müller]] erhielt Schmidt am 14. April 1817 erstmals eine ordentliche Professur für Physik an der Philosophischen Fakultät. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes war Schmidt zuletzt von Verwaltungstätigkeiten befreit und konnte Vorlesungen abgeben, die sein späterer Nachfolger [[Heinrich Buff (Physiker)|Heinrich Buff]] in den 30er Jahren übernahm. Mit Schmidts Tod 1837 wurde die Physik außerdem von der Mathematik getrennt, den mathematischen Lehrstuhl übernahm [[Hermann Umpfenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seinen älteren Bruder Wilhelm Theophil Schmidt (1756–1819), hessischer Geheimer Referendär, war er ein Onkel des Generalmajors [[Georg Franz Schmidt]] (1791–1857).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeFra&amp;quot;&amp;gt;„[https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/8288 Schmidt, Georg Franz]“, in: Hessische Biografie (Stand: 28. November 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1808: Korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2784 |Name=Georg Gottlieb Schmidt |Datum=2. Januar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1812: Korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/georg-gottlieb-schmidt/| titel=Mitglieder: Georg Gottlieb Schmidt| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2026-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1823: Ritterkreuz des Großherzoglichen Hessischen Haus- und Verdienstordens&lt;br /&gt;
* 1830: Geheimer [[Obersteuerdirektion Darmstadt|Finanzrat]]&lt;br /&gt;
* 1836: Geheimer Oberfinanzrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß der Excentricität der Alhidadenregel bei einem Winkelmesser&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Giessen 1807.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henning Krause: &amp;#039;&amp;#039;Georg Gottlieb Schmidt (1768-1837) – der „Luftschmidt“. Ein biografischer Literaturbericht über den Gießener Physiker und Mathematiker&amp;#039;&amp;#039;. GNT-Verlag, Diepholz 2007, ISBN 978-3-928186-79-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|189|190|Schmidt, Georg Gottlieb|Henning Krause|117506079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Georg Gottlieb Schmidt}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117506079}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117506079}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117506079|titel=Schmidt, Georg Gottlieb|datum=2025-06-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117506079|LCCN=no2008069636|VIAF=218937574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Georg Gottlieb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberfinanzrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Georg Gottlieb&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker und Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1768&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwingenberg (Bergstraße)|Zwingenberg]], [[Hessen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1837&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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