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	<title>Georg Gottheiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:27:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Gottheiner&amp;diff=1132647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: /* Leben und Beruf */ Vater erg.</title>
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		<updated>2022-09-20T20:30:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf: &lt;/span&gt; Vater erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GottheinerGeorg.jpg|hochkant|mini|Georg Gottheiner]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Georg Gottheiner.jpg|thumb|Das Grab von Georg Gottheiner und seiner Ehefrau Dorothea geborene von [[Glasenapp (Adelsgeschlecht)|Glasenapp]] auf dem [[Zentralfriedhof Bad Godesberg]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Gottheiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1879]] in [[Berlin]]; † [[21. April]] [[1956]] Fazenda Bosquebelo bei [[Maringá]], [[Brasilien]]) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Politiker (DNVP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Gottheiner, der jüdischer Abstammung war, wuchs in einer großbürgerlichen Berliner Familie auf. Sein Vater war der Stadtbauinspektor [[Paul Gottheiner]]. Seine Schwester [[Elisabeth Altmann-Gottheiner]] war eine der ersten deutschen Hochschullehrerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottheiner besuchte in Berlin das Falck-Gymnasium und das [[Königliches Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Königliche Wilhelms-Gymnasium]]. Nach dem Abitur studierte er an der [[Universität Lausanne]] und der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] Rechtswissenschaft. 1898 wurde er im [[Corps Vandalia Heidelberg]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 73/660.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. Nach bestandenem Staatsexamen wurde er 1901 Kammergerichtsreferendar und 1904 Regierungsreferendar bei der Regierung in Schleswig. Zum Regierungsassessor wurde er 1907 ernannt und in dieser Funktion zuerst beim Landratsamt Braunsberg/Ostpreußen eingesetzt und von 1910 bis 1914 bei der Regierung in Aachen. Von 1914 bis 1930 war er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Kreis Johannisburg]] ([[Provinz Ostpreußen]]), zugleich von 1916 bis 1929 Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen|ostpreußischen Provinziallandtages]]. 1928 wurde er kurzzeitig als Referent in der Ostverwaltungsstelle des Reichsinnenministeriums beschäftigt. Von 1928 bis 1932 saß er als Abgeordneter der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] im Deutschen [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]. 1930 wurde er von der preußischen Staatsregierung wegen seines Eintretens für das [[Volksentscheid gegen den Young-Plan|Volksbegehren gegen den Young-Plan]] zur Disposition gestellt. 1932 wurde er vom damaligen Reichsinnenminister [[Wilhelm von Gayl|Wilhelm Freiherr von Gayl]] als Ministerialdirektor und Leiter der Staatsrechtlichen Abteilung in das [[Reichsinnenministerium]] berufen. Dort war er maßgeblich an der Vorbereitung der Absetzung der demokratischen preußischen Staatsregierung unter [[Otto Braun]] ([[Preußenschlag]]) beteiligt. Im anschließenden Prozess &amp;#039;&amp;#039;[[Preußen contra Reich]]&amp;#039;&amp;#039; vor dem [[Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich|Staatsgerichtshof]] beim [[Reichsgericht]] in Leipzig war er Hauptvertreter der Reichsregierung und damit direkter Kontrahent von [[Arnold Brecht]]. Außerdem unterstützte er die konservativen Verfassungsreformpläne des Kabinetts [[Franz von Papen#Reichskanzler|von Papen]]. Im Februar 1933 wurde er vom nationalsozialistischen Reichsinnenminister [[Wilhelm Frick]] entlassen und Anfang 1934 endgültig in den Ruhestand versetzt. Nachdem er 1943 in Berlin ausgebombt worden war, nahm er nacheinander seinen Wohnsitz in Ostpreußen, Schlesien, Mecklenburg und nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in Niedersachsen. 1949 wanderte er nach [[Brasilien]] zu seinem Sohn aus, wo er auch verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der korporierten Reichstagsabgeordneten (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus von der Groeben]]: &amp;#039;&amp;#039;Landräte in Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Berlin, Grote 1972, ISBN 3-7745-0258-7.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottheiner, Georg&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfons Labisch]] / [[Florian Tennstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum &amp;quot;Gesetz über die Vereinheitlichung des Gesundheitswesens&amp;quot; vom 3. Juli 1934. Entwicklungslinien und -momente des staatlichen und kommunalen Gesundheitswesens in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf 1985, ISSN 0172-2131, S. 415–416.&lt;br /&gt;
*[[Joseph Walk|Walter Conrad:]] &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Kanzeln. Erinnerungen und Dokumente aus der Hitlerzeit.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Töpelmann 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130154695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130154695|VIAF=18323670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gottheiner, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Johannisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottheiner, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist und Politiker (DNVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Fazenda Bosquebelo bei [[Maringá]], [[Paraná]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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