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	<title>Georg Geismann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Geismann&amp;diff=2286765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Auseinandersetzung mit Michael Wolffsohn */</title>
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		<updated>2025-06-05T13:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auseinandersetzung mit Michael Wolffsohn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Geismann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1935]] in [[Gelsenkirchen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politikwissenschaft]]ler und [[Philosoph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
An ein Studium der [[Betriebswirtschaftslehre]] in den Jahren 1954 bis 1959 an den Universitäten [[Universität zu Köln|Köln]] und [[Universität von Amsterdam|Amsterdam]] mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann schloss Geismann ein weiteres Studium in [[Politikwissenschaft]], [[Philosophie]] und [[Volkswirtschaftslehre]] in [[Den Haag]] und [[Köln]] an. Nach der Promotion 1964 an der Universität zu Köln mit einer Arbeit zum politischen System der [[Niederlande]] folgte ein zweijähriger Studienaufenthalt in [[Paris]]. Im Anschluss war Geismann von 1966 bis 1970 Wissenschaftlicher Assistent an der [[Universität Mannheim]].  Währenddessen konnte er einen längeren Studienaufenthalt in [[Israel]] wahrnehmen. Seine [[Habilitation]] erfolgte im Jahr 1971 mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Ethik und Herrschaftsordnung&amp;#039;&amp;#039; an der Universität Mannheim; in seinem Habilitationsvortrag beschäftigte er sich mit der Innen- und Außenpolitik Israels.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Geismann: &amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Idee eines jüdischen Staates in der Innen- und Außenpolitik Israels&amp;#039;&amp;#039;, unveröffentlichter Habilitationsvortrag, Mannheim 1971. {{Webarchiv|url=http://www.kiesewetter.be/geismann/47auswirkungen.pdf |wayback=20140314181816 |text=Manuskript im Web, PDF-Dokument |archiv-bot=2025-03-26 01:57:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war Geismann zunächst Privatdozent in Mannheim mit einer Lehrstuhlvertretung ([[Dolf Sternberger]]) 1973 in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1973 wurde Geismann Professor für [[Politische Philosophie]] und [[Wissenschaftstheorie]] an der [[Universität der Bundeswehr München]]. Forschungen zur politischen Philosophie in der Tradition von [[Immanuel Kant]], [[Thomas Hobbes]] und [[Jean-Jacques Rousseau]] stehen im Fokus seiner Interessen. Hierzu legte er auch eine Reihe von kritischen Arbeiten zur angemessenen Interpretation Kants vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kiesewetter.be/geismann/31formeln.pdf |wayback=20120131135739 |text=Die Formeln des kategorischen Imperativs nach H. J. Paton, N.N., Klaus Reich und Julius Ebbinghaus1 |archiv-bot=2025-03-26 01:57:47 InternetArchiveBot }} (PDF; 58&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/679/1/9102.0.antisemi.pdf |wayback=20120131135739 |text=Der Berliner Antisemitismusstreit und die Abdankung der rechtlichpraktischen Vernunft   }} (PDF; 37&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at/343/1/9096.0.pol-kant.pdf |wayback=20160307015802 |text=Politische Philosophie – hinter Kant zurück? Zur Kritik der „klassischen“ Politischen Philosophie |archiv-bot=2025-03-26 01:57:47 InternetArchiveBot }} (PDF; 47&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/778/1/9165.0.ef-rez3.pdf |wayback=20160307015802 |text=Nachlese zum Jahr des „ewigen Friedens“. Ein Versuch, Kant vor seinen Freunden zu schützen   }} (PDF; 62&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/680/1/9107.0.nat-kant.pdf |wayback=20151123051024 |text=Naturrecht nach Kant. Zweite und letzte Replik zu einem in jeder Hinsicht untauglichen Versuch, die „klassische“ Naturrechtslehre - besonders in ihrer (spät-)christlichmittelalterlichen Version - wiederzubeleben  }} (PDF; 94&amp;amp;nbsp;kB), [http://www.georggeismann.de/18flohmarkt.pdf Philosophie vom Flohmarkt und für den Sperrmüll: Ulrich Steinvorth und Herbert Keuth] (PDF; 29&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/1060/1/9171.0.seel2.pdf |wayback=20160314020437 |text=Kants Weg zum Frieden. Spätlese von Seels „Neulesung“ des Definitivartikels zum Völkerrecht   }} (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/1069/1/9225.0.rez-l%C3%83%C2%B6hr.pdf |wayback=20160316084657 |text=Guido Löhrer: Menschliche Würde. Wissenschaftliche Geltung und metaphorische Grenze der praktischen Philosophie Kants. f20160314020437}} (PDF; 19&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://www.kiesewetter.be/geismann/20warumkant.pdf |wayback=20160312171956 |text=Warum Kants Friedenslehre für die Praxis taugt und warum die Friedenslehren von Fichte, Hegel und Marx schon in der Theorie nicht richtig sind. |archiv-bot=2023-05-10 05:25:30 InternetArchiveBot }} (PDF; 55&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/1066/1/9201.0.jdew.pdf |wayback=20160312171956 |text=John Deweys „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“    }} (PDF; 17&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/1063/1/9177.0.marxpub.pdf |wayback=20160430084518 |text=Zur sogenannten „Politischen Philosophie“ von Marx und Engels  f20160312171956 }} (PDF; 35&amp;amp;nbsp;kB), {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/356/1/9231.0.Casa.pdf |wayback=20160314020412 |text=Vicente Durán Casas: Die Pflichten gegen sich selbst in Kants „Metaphysik der Sitten“   }} (PDF; 14&amp;amp;nbsp;kB); [https://athene-forschung.unibw.de/doc/143472/document.pdf Warum Kant kein Rassist war] (This essay appeared in English in the Annual Review of Law and Ethics – Jahrbuch für&lt;br /&gt;
Recht und Ethik, vol. 30 (2022) 263-357)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 verließ Geismann die Universität der Bundeswehr München und lebte für einige Jahre in Florenz und Venedig; seit 2005 wohnt er in Berlin und arbeitete ehrenamtlich zunächst als [[Vollzugshelfer]] und [[Mediation|Schulmediator]], seit 2015 als Deutschlehrer für Flüchtlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Abschiedsvorlesung vertrat er zur Rechtfertigung von Desertionen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Übereinstimmung mit der [[Radbruchsche Formel|Radbruchschen Formel]] die These: „Ein Verstoß gegen Rechte des Bürgers – ich nenne ihn „[[Ungerechtigkeit]]“ – erfolgt als solcher innerhalb der rechtlichen Grenzen, die staatlicher [[Herrschaft]]sausübung gezogen sind. Daher hebt die Ungerechtigkeit staatlicher Befehle die [[Gehorsamspflicht]] der Bürger nicht auf. Ein Verstoß gegen das Recht der Menschheit hingegen – ich nenne ihn „[[Unrecht]]“ – erfolgt als solcher außerhalb jener Grenzen. Das Unrecht staatlicher Befehle hebt deshalb die Gehorsamspflicht der Bürger auf.“&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Geismann: {{Webarchiv|url=http://sammelpunkt.philo.at:8080/688/1/9153.0.zfpol-1a.pdf |wayback=20131224132822 |text=”Befehl ist Befehl”. Vom Umgang mit der NS-Vergangenheit   }} (PDF; 53&amp;amp;nbsp;kB), in: [[Zeitschrift für Politikwissenschaft]], 6 (1996) 601-622&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auseinandersetzung mit Michael Wolffsohn ==&lt;br /&gt;
Nachdem Geismann im Januar 1992 Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften geworden war, entwickelte sich ein Streit mit seinem Fakultätskollegen [[Michael Wolffsohn]] um Lesungen aus Hitlers berüchtigtem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;, die Geismann in den zurückliegenden Jahren insgesamt dreimal an der Universität bzw. an der benachbarten Volkshochschule in [[Neubiberg]] vor einem historisch interessierten Publikum gehalten hatte. Der Streit eskalierte in den folgenden Monaten, erhielt etliches Presseecho und führte zu einer Frontenbildung in der Professorenschaft. Der zunächst unbeteiligte Präsident der Universität, [[Jürgen von Kruedener]], wurde in den Strudel der Ereignisse hineingezogen und musste zurücktreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gernot Kramper: &amp;#039;&amp;#039;Jeder blamiert sich, so gut er kann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Zeit]] Nr. 14, 2. April 1993 [http://www.zeit.de/1993/14/jeder-blamiert-sich-so-gut-er-kann Artikel im Web]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.georggeismann.de/ Georg Geismann liest Texte zur Deutschen Katastrophe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Geismann: &amp;#039;&amp;#039;Die Affäre Wolffsohn oder Die Nachwehen der deutschen Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, unveröffentlichtes Manuskript, 1994, [https://web.archive.org/web/20140314181755/http://www.kiesewetter.be/geismann/48affaerewolff.pdf Text als PDF-Dokument im Web] und in: Georg Geismann: &amp;#039;&amp;#039;Einmischung ist Bürgerpflicht. Eingriffe und Angriffe 1963–2013.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 2014, S. 185–219 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn: &amp;#039;&amp;#039;Verwirrtes Deutschland? Provokative Zwischenrufe eines deutschjüdischen Patrioten&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin 1995, ISBN 978-3-548-33202-4&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Henryk M. Broder]] nannte diese Auseinandersetzung eine „Geisterstunde bei der Bundeswehr“.&amp;lt;ref&amp;gt;Henryk M. Broder: [http://www.zeit.de/1992/37/geisterstunde-bei-der-bundeswehr/komplettansicht Geisterstunde bei der Bundeswehr], [[Die Zeit]], 4. September 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender]]&amp;#039;&amp;#039;, K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23629-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141474084}}&lt;br /&gt;
* [https://athene-forschung.unibw.de/?query=Geismann&amp;amp;id=85049 Publikationen von Georg Geismann]&lt;br /&gt;
* [https://independent.academia.edu/GeorgGeismann Georg Geismann] auf [[Academia.edu]]&lt;br /&gt;
* [http://www.georggeismann.de/ Private Homepage von Georg Geismann]&lt;br /&gt;
;weitere im Netz verfügbare Texte Geismanns&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20120130185202/http://sammelpunkt.philo.at:8080/357/1/9065.0.Vollende.pdf Kant als Vollender von Hobbes und Rousseau] (PDF; 66&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20151208170402/http://sammelpunkt.philo.at:8080/1065/1/9195.0.sittlich.pdf Sittlichkeit, Religion und Geschichte in der Philosophie Kants] (PDF; 275&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160107023916/http://www.kiesewetter.be/geismann/10luege.pdf Versuch über Kants rechtliches Verbot der Lüge] (PDF; 728&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110626215226/http://www.kiesewetter.be/geismann/50rechtundmoral.pdf Recht und Moral in der Philosophie Kants] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160309231452/http://sammelpunkt.philo.at:8080/686/1/9121.0.buckow5a.pdf Menschenrecht, Staat und materiale Gerechtigkeit] (PDF; 63&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160305072024/http://www.kiesewetter.be/geismann/52kantfreiheit.pdf Kant über Freiheit in spekulativer und in praktischer Hinsicht] (PDF; 343&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160310153011/http://sammelpunkt.philo.at:8080/349/1/9090.0.fichte.pdf Fichtes &amp;quot;Aufhebung&amp;quot; des Rechtsstaates] (PDF; 91&amp;amp;nbsp;kB), Fichte-Studien, 3 (1991) 86–117&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160116065534/http://sammelpunkt.philo.at:8080/775/1/9159.0.ideereal.pdf World Peace: Rational Idea and Reality On the Principles of Kant&amp;#039;s Political Philosophy] (PDF; 106&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-12323/S0090311.pdf Freiheit und soziale Ordnung] (Podiumsdiskussion mit [[Otfried Höffe]]; PDF; 266&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141474084|LCCN=n/86/26964|VIAF=261810260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geismann, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Bundeswehr München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geismann, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politologe und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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