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	<title>Georg Göhler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;FordPrefect42 am 9. Dezember 2025 um 06:34 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-09T06:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr.KarlGeorgGöhler.JPG|miniatur|Georg Göhler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Georg Göhler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1874]] in [[Zwickau]]; † [[4. März]] [[1954]] in [[Lübeck]]) war ein deutscher [[Komponist]], [[Dirigent]], Musikerzieher und -kritiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl Georg Göhler wurde am 29. Juni 1874 als Sohn des Kantors und Organisten Alexander Göhler an der Zwickauer Katharinenkirche geboren. Ab 1893 studierte er  am [[Konservatorium Leipzig]] bei [[Hermann Kretzschmar (Musikwissenschaftler)|Hermann Kretzschmar]] Theorie, Komposition, Klavier und Orgel und promovierte dort 1896 über den Komponisten [[Cornelius Freundt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Göhler: &amp;#039;&amp;#039;Cornelius Freundt. Ein Beitrag zur Geschichte der evangelischen Kirchenmusik, insbesondere der sächsischen Kantoreien in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Zwickau 1896; {{URN|nbn:de:bsz:14-db-id394326601-189600003}} (Zugleich: Dissertation Universität Leipzig 1896). Reprint: Hänsel-Hohenhausen, Egelsbach 1993, ISBN 3-89349-332-8 ([[Mikrofiche]]-Ausgabe).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Erfahrungen als Dirigent konnte er bereits 1897 als Chorleiter des [[Carl Riedel|Riedel-Vereins]] in Leipzig sammeln. 1903 wurde er Hofkapellmeister am [[Landestheater Altenburg]], wo er unter anderem Erstaufführungen von Opern an dieser Bühne leitete. Hierzu gehörten 1903 [[Jacques Offenbach|Offenbachs]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hoffmanns Erzählungen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1910 [[Giacomo Puccini|Puccinis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Madama Butterfly|Madame Butterfly]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie [[Bedřich Smetana|Smetanas]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die verkaufte Braut|Verkaufte Braut]]&amp;#039;&amp;#039; und 1909 [[Richard Wagner|Wagners]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1909 war er Hofkapellmeister an der [[Badische Staatskapelle Karlsruhe|Großherzoglich Badischen Hofkapelle]] in Karlsruhe. Ab 1909 dirigierte er erneut in Leipzig den Riedel-Verein sowie das Orchester der Musikalischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1913 und 1915 war er Leiter der Neuen Oper Hamburg und des Hamburger Lehrergesangvereins. Dort richtete er unter anderem [[Giuseppe Verdi|Verdis]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[La forza del destino]]&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Theater – Opéra de Lille – 1917 – 2.png|miniatur|Vorstand und Mitglieder der Lübecker Oper in der Dekoration des letzten Aktes von &amp;#039;&amp;#039;Figaros Hochzeit&amp;#039;&amp;#039; auf der Bühne des [[Opéra de Lille|Liller Theaters]]]]&lt;br /&gt;
1915 wurde er Nachfolger von [[Wilhelm Furtwängler]] als Dirigent des Orchesters des Vereins der Musikfreunde&amp;lt;ref&amp;gt;{{&amp;quot;|Text=Der Verein bestellte den Konzert-Dirigenten und fortan wurde Lübeck zum Sprungbrett für junge [[Begabung]]en. Auf [[Ugo Afferni]] folgten [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]], [[Wilhelm Furtwängler]], der mit [[Gustav Mahler]] befreundete Georg Göhler und der nachmalige [[Bayreuth]]-Dirigent [[Franz von Hoeßlin]], Karl Mannstaedt, [[Edwin Fischer]], [[Eugen Jochum]], Ludwig Leschetitzki und [[Heinz Dressel (Dirigent)|Heinz Dressel]].|Quelle=[[Günter Zschacke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bewegte Orchestergeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tonkunst]]&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2013, Nr. 4, Jg. 7 (2013), {{ISSN|1863-3536}}, S. 498.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Lübeck. Er koordinierte in Lübeck die Sinfoniekonzerte, den Philharmonischen Chor und die volkstümlichen Konzerte. Dieses Amt behielt er bis 1919. 1917 reiste [[Stanislaus Fuchs]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Oper&amp;#039;&amp;#039; in der spielfreien Zeit des [[Theater Lübeck|Theaters]] nach [[Tournai]] und [[Lille]] an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Göhler: &amp;#039;&amp;#039;Von der Fahrt der Lübecker Oper an die Westfront.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1916/17, Nr. 36, Ausgabe vom 3. Juni 1917, S. 143–145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Marie Luise Kaibel, Enkelin von [[Friedrich Wilhelm Kaibel]] und Gründerin und Direktorin des ersten Lübecker Konservatoriums, schwer erkrankte und sich zurückziehen musste, übernahm Georg Göhler an der Seite von [[Andreas Hofmeier]] die zweite Direktorenstelle und behielt sie bis zum inflationsbedingten Ende des Konservatoriums bis 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 kehrte er als Kapellmeister an das Landestheater Altenburg zurück und wurde dort 1925 zum [[Generalmusikdirektor]] ernannt. Hier dirigierte er u.&amp;amp;nbsp;a. am 27. Januar 1924 die [[Uraufführung]] der von [[Hugo Kaun]] selbst erstellten Neufassung seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;Der Fremde&amp;#039;&amp;#039; in Anwesenheit des Komponisten. Die Partie des Hein sangen die Tenöre [[Helge Rosvaenge]] und alternierend [[Horst Wolf (Sänger)|Dr. Horst Wolf]], die beide in Altenburg am Beginn ihrer bedeutenden Karriere standen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst A. Chemnitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Wolfserzählung. Lebenserinnerungen des Dessauer Heldentenors Dr. Horst Wolf&amp;#039;&amp;#039;. 2. durchgesehene Auflage. Kamprad, Altenburg 2025, ISBN 978-3-95755-657-8,  S. 75&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit hat er auch wesentlich zur [[Verdi-Renaissance]] im Deutschland der 1920er Jahre beigetragen: 1928 dirigierte er an der [[Semperoper|Dresdner Staatsoper]] Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Verdi)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039; 81 Jahre nach der Uraufführung erstmals auf einer deutschen Bühne. Daneben leitete er die Philharmonischen Konzerte in Halle und wirkte als Gastdirigent bei mehreren Orchestern. 1932 zog er sich aus dem öffentlichen Musikleben zurück und widmete sich seiner Arbeit als Komponist und Musikwissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göhler war ein Förderer der Musik von [[Anton Bruckner]] und vor allem von [[Gustav Mahler]]. Am 9. Januar 1914 dirigierte er in Leipzig die von Mahler selbst kurz vor seinem Tod fertiggestellte Neufassung der [[5. Sinfonie (Mahler)|5. Sinfonie]] als &amp;#039;&amp;#039;Uraufführung der Neufassung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bucholtz, S. 142&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göhler hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, darunter über 200 Lieder im traditionellen Stil. So schrieb er einfache Strophenlieder ebenso wie romantische Miniaturen und ausgeformte Kunstlieder. Darüber hinaus schuf er fünf Sinfonien, Klavier-, Violin- und Cellokonzerte, eine Oper und zahlreiche Kammermusikwerke. Er war ein Gegner jeder moderner Musik, die über die klassische und romantische Tradition hinausgehende Stilentwicklung hinausreicht, was letztlich dazu führte, dass seine zahlreichen Kompositionen trotz aller kompositionstechnischen Feinheiten heute praktisch vergessen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb zahlreiche Artikel in Zeitungen und Zeitschriften u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kunstwart]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. von [[Maximilian Harden]]) und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeitschrift für Musik|Zeitschrift für Musik]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass, darunter über 23.000 Briefe, die seine Kontakte zu vielen Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit bezeugen, wird von der [[Ratsschulbibliothek Zwickau]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
* Georg Göhler: Lieder und Duette. Antje Perscholka, Sopran, Henryk Böhm, Bariton, Hendrik Bräunlich, Klavier. Genuin, LC 12029.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Erika Bucholtz: &amp;#039;&amp;#039;Henri Hinrichsen und der Musikverlag C. F. Peters. Deutsch-jüdisches Bürgertum in Leipzig von 1891 bis 1938.&amp;#039;&amp;#039;  Mohr Siebeck, Tübingen 2001, ISBN 3-16-147638-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|513|513|Göhler, Georg|Ekkehart Kroher|116701471}}&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2579&amp;amp;nbsp;f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116701471|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116701471}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Göhler, Georg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116701471|LCCN=no93033978|VIAF=69196502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gohler, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofkapellmeister (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Göhler, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Göhler, Karl Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Dirigent, Musikerzieher und -kritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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