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	<title>Georg Friedrich von Tempelhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Friedrich_von_Tempelhoff&amp;diff=789131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-05-28T14:51:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GeorgFriedrichTempelhoff.jpg|miniatur|Georg Friedrich von Tempelhoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Ludwig Tempelhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1784 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Tempelhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1737]] auf Gut Trampe bei [[Eberswalde]], [[Landkreis Barnim]], [[Brandenburg]]; † [[13. Juli]] [[1807]] in [[Berlin]]) war ein [[Mathematiker]], Militär-Wissenschaftler und Musik-Schriftsteller, [[Preußen|königlich preußischer]] [[Generalleutnant]], Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] und der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]]. Ab 1805 General-Inspektor aller militärischen Erziehungsanstalten des preußischen Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine preußische Beamtenfamilie stammte ursprünglich aus [[Mühlenbecker Land|Mühlenbeck]] bei [[Bernau bei Berlin|Bernau]] ([[Mark Brandenburg]]) und er war der Sohn des königlich preußischen [[Amtsrat]]s Georg Samuel Tempelhoff (1711–1775), [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pächter]] der [[Staatsdomäne]]n [[Trampe (Breydin)|Trampe]] bei Eberswalde und [[Kossenblatt]] bei [[Beeskow]] (heute Ortsteil von [[Tauche]], [[Landkreis Oder-Spree]], Brandenburg), später von Gut Rampitz (heute Ortsteil von [[Cybinka]]) im [[Bezirk Frankfurt (Oder)]], und dessen erster Ehefrau, der [[Pastor]]entochter Marie Margarethe Thieme (1717–1751).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tempelhoff heiratete am 10. Juni 1780 in Berlin Louisa Friederike Charlotte Grunow (* 16. Januar 1759 in [[Chojna|Königsberg]], [[Neumark (Landschaft)|Neumark]]; † 9. Juli 1820 in Berlin), die Tochter des Bürgermeisters und Kreiseinnehmers zu Königsberg Christian Gottlieb Grunow und der Charlotte Louisa Ringmuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tempelhoff wurde am 20. März 1784 in den preußischen Adelsstand als [[Tempelhoff|von Tempelhoff]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genelogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser 1908&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1907, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1201989 S. 900 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tempelhoff trat als Absolvent der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Brandenburgischen Universität Frankfurt]] und der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] im Jahre 1756 in die [[preußische Armee]] des Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] ein, nahm als einfacher [[Artillerist]] an den bedeutenden Schlachten des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] teil, wurde 1759 Offizier und begann unmittelbar nach dem Krieg mit [[Militärgeschichte|militärhistorischen]], mathematischen und astronomischen Studien. Im Jahre 1775 vollendete er sein erstes Buch über die Taktik der [[Artillerie]], das zur Zufriedenheit König Friedrichs II. ausfiel, aber sogleich aus Gründen der militärischen Geheimhaltung nicht publiziert werden durfte. Georg Friedrich konnte aber Mathematik und [[Ballistik]] für die Offiziere der Berliner Garnison lehren, erreichte durch seine Teilnahme am Feldzug von 1778/1779 den Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Kapitäns]]. Nach der Rückkehr in die Hauptstadt [[Berlin]] hielt von Tempelhoff vor den Offizieren der Residenz Vorlesungen über Festungslehre. Auch sein zweites Buch aus dem Jahre 1781 &amp;#039;&amp;#039;Le Bombardier Prussien&amp;#039;&amp;#039; blieb militärische Verschlusssache. 1783 wurde er als Major Lehrer an der Berliner Inspektionsschule und galt als Preußens bester Artillerist. König Friedrich II. erhob 1784 Tempelhoff in den erblichen Adelsstand, verweigerte ihm aber die Aufnahme in die Akademie der Wissenschaften. Wegen seiner mathematischen und astronomischen Studien galt er als einer der Gelehrten des Heeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm II.]] erhielt Tempelhoff ein Artillerieregiment, den Generalsrang und nun auch endlich die ersehnte Aufnahme in beide preußische Akademien zu Berlin, die der Wissenschaften und die der Künste. Zugleich beauftragte ihn der König 1787 mit der Ausbildung des Kronprinzen [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm]] (1770–1840) und seines Bruders [[Friedrich Ludwig Karl von Preußen|Ludwig]] (1773–1796) in den mathematischen und militärischen Wissenschaften. Am 20. Juni 1789 verlieh ihm Friedrich Wilhelm II. durch Allerhöchste Kabinettsorder den Orden [[Pour le Mérite]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite 1740-1918. Namentlich erfaßt und nach den Stufen des Ordens gegliedert.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Biblio, Osnabrück 1998, S. 203, Nr. 107. ISBN 3-7648-2503-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1791 wurde von Tempelhoff zum Direktor der neuerrichteten Artillerieakademie in Berlin ernannt, widmete den Großteil seiner Zeit der militärwissenschaftlichen Forschung und veröffentlichte zwischen 1783 und 1801 sein Hauptwerk, die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Siebenjährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039; in sechs Bänden. Am Feldzug gegen [[Frankreich]] 1792 bis 1794 nahm er als Chef eines Artillerieregiments teil, musste wegen offener Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten auf Weisung des Königs [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm II.]] das Kommando abgeben, wurde aber später durch König Friedrich Wilhelm III. rehabilitiert, 1802 zum Generalleutnant befördert und mit dem [[Roter Adlerorden|Roten]] und [[Schwarzer Adlerorden|Schwarzen Adlerorden]] ausgezeichnet. Der König vertraute ihm auch die Ausbildung seiner Brüder, der Prinzen Heinrich (1781–1846) und [[Friedrich Wilhelm Karl von Preußen|Wilhelm]] (1783–1851), in [[Befestigung|Fortifikation]] und Artilleriewesen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der historischen Verdienste von Tempelhoffs war die Bemühung um die Aufnahme [[Gerhard von Scharnhorst]]s in die Reihen der preußischen Armee und dessen Unterstützung als sein Regimentschef in den Jahren ab 1801.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Musiker besaß er zahlreiche Manuskripte von [[Johann Gottlieb Janitsch]], die 1999 vom Kiewer Konservatorium an die Staatsbibliothek zu Berlin zurückgegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab auf dem [[Alter Garnisonfriedhof|Alten Garnisonsfriedhof]] in Berlin-Mitte existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/G_F_Tempelhoff_s_Anfangsgr%C3%BCnde_der_Anal/oWMoAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=von+Tempelhoff&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Anfangs-Gründe der Analysis endlicher Größen zum Gebrauch der Königl. Preußischen Artillerie&amp;#039;&amp;#039;], Arnold Wever, Berlin 1769.&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Anfangsgr%C3%BCnde_der_Analysis_des_Unendlic/jqdeAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=von+Tempelhoff&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Anfangsgründe der Analysis des Unendlichen&amp;#039;&amp;#039;], Band 1 (&amp;#039;&amp;#039;Erster Theil&amp;#039;&amp;#039;), Gottlieb August Lange, Berlin und Stralsund 1770.&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Genaue_Berechnung_der_Sonnenfinsternisse/w4pOWjIOMy8C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=von+Tempelhoff&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Genaue Berechnung der Sonnenfinsternisse und Bedeckung der Finsternisse vom Monde&amp;#039;&amp;#039;], Haude und Spener, Berlin 1772.&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/G_F_Tempelhoffs_vollst%C3%A4ndige_Anleitung/9dquG2mxLU4C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=von+Tempelhoff&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;G. F. Tempelhoff`s vollständige Anleitung zur Alegbra&amp;#039;&amp;#039; ], Neue Auflage, Arnold Wever, Berlin 1773.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des siebenjährigen Krieges in Deutschland zwischen dem Könige von Preußen und der Kaiserin Königin mit ihren Alliirten als eine Fortsetzung der Geschichte des General Lloyd. Welcher den Feldzug von 1759 enthält&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Dritter Theil&amp;#039;&amp;#039;, Johann Friedrich Unger, Berlin 1787.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]].&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser.&amp;#039;&amp;#039; B (Briefadel), Band VIII, Band 41 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1968, S. 416. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|561|562|Tempelhoff, Georg Friedrich von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Tempelhoff, Georg Friedrich von}}&lt;br /&gt;
* [[Olaf Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;„Preußens Napoleon“? Ernst von Rüchel (1754-1823). Krieg im Zeitalter der Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2007, S. 93. ISBN 3-506-75699-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.sbb.spk-berlin.de:8080/DB=1/SET=2/TTL=1/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=1004&amp;amp;TRM=Tempelhof,Georg+Friedrich+von Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117255335|LCCN=nr/93/38665|VIAF=25375010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tempelhoff, Georg Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Frühen Neuzeit (Brandenburg-Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ballistiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (bis 1810)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tempelhoff, Georg Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tempelhoff, Georg Friedrich Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant, Mathematiker, Militär-Wissenschaftler und Musik-Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1737&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut Trampe bei [[Eberswalde]], [[Landkreis Barnim]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1807&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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