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	<title>Georg Friedrich Pohl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Friedrich_Pohl&amp;diff=1724768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-21T08:21:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Pohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1788]] in [[Stettin]]; † [[10. Juni]] [[1849]] in [[Breslau]]) war ein deutscher [[Naturwissenschaftler]] und [[Naturphilosoph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Georg Friedrich Pohl studierte von 1805 bis 1808 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] und der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Brandenburgischen Universität Frankfurt]] [[Theologie]] – von der er eine gesicherte Lebensstellung erwartete – und [[Philosophie]], [[Mathematik]] und [[Naturwissenschaften]]. Von [[Henrich Steffens]] ganz für die Naturphilosophie gewonnen, trat er 1809 in das Gymnasiallehrer-Seminar in [[Stettin]] ein. Schon im nächsten Jahr wurde er [[Lehrer]] am dortigen [[Marienstiftsgymnasium|Vereinigten Gymnasium]]. 1813 wollte er sich an den [[Befreiungskriege]]n beteiligen, was aber durch eine Augenkrankheit verhindert wurde. Er begann in [[Berlin]] als Hilfslehrer am [[Friedrichwerdersches Gymnasium|Friedrichwerderschen Gymnasium]] und an der [[Plamannsche Erziehungsanstalt|Plamannschen Erziehungsanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 wurde Pohl [[Gymnasialprofessor]] für Mathematik und Physik am [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)]]. Er nutzte die Zeit, um bei [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]] Philosophie und bei [[Christian Samuel Weiss]] Mineralogie zu hören. Von 1829 bis 1832 war er zusätzlich [[Extraordinarius|a.o. Professor]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]]. In dieser Zeit machte er seine ersten wichtigen Arbeiten zum [[Elektromagnetismus]], worauf die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Friedrich-Alexander-Universität Erlangen]] ihn 1826 den [[Ehrendoktor|Dr. phil. h. c.]] verlieh. 1832 wurde er [[Lehrstuhl|o. Professor]] für Physik an der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]], deren [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] er 1844/45 war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=-870045516 Thema der Rektoratsrede (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1843 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Seine Tochter, Maria Pohl (1816–1882), konvertierte unter Einfluss von [[Heinrich Förster (Bischof)|Heinrich Förster]] 1844 vom evangelischen zum katholischen Glauben, wurde Nonne und war von 1865 bis zu ihrem Tod [[Dominikaner]]in im [[Lienz#Lienz im Spätmittelalter|Kloster]] von [[Lienz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;„Fürstbischof und Vagabund“. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1849 starb Georg Friedrich Pohl mit 61 Jahren an der [[Cholera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Pohl war mehr der Naturphilosophie und der philosophischen Spekulation als der Physik zugewandt. Für ihn waren „Elektricität und Magnetismus nichts anderes als modificirte, polare Thätigkeitsformen des Chemismus“. Daher interessierte ihn mehr die [[Elektrochemie]] als der Elektromagnetismus. Dennoch stellte er 1823 einen elektromagnetischen Rotationsapparat vor, der zum Nachweis der erdmagnetischen Ströme dienen sollte. 1825 erfand er das [[Kommutator (Elektrotechnik)|Gyrotrop]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.peter-hug.ch/lexikon/gyrotrop Stromwender]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1828 führte er den ersten Elektromagneten in Deutschland vor, der eine Tragkraft von etwa 5 kg besaß. 1835 stellte er einen der ersten [[Elektromagnetische Induktion|Induktionsapparate]] her. Daneben war er ein scharfer Gegner der [[Newtonsche Mechanik|Newtonschen Mechanik]]; z.&amp;amp;nbsp;B. lehnte er das [[Trägheitsgesetz]] ab und schrieb stattdessen den materiellen Körpern eine innere Kraft der Fortbewegung zu. Auch wollte er das Newtonsche [[Gravitationsgesetz]] durch ein zum [[Elektromagnetismus]] analoges Grundgesetz ersetzen, demzufolge es im Sonnensystem keine anderen Bahnen als elliptische mehr geben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;G.F.Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Grundlegung der drei Keppler’schen Gesetze: besonders durch Zurückführung des dritten Gesetzes auf ein neu entdecktes weit allgemeineres Grundgesetz der kosmischen Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1845&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlegung der drei Keppler’schen Gesetze. Besonders durch Zurückführung des dritten Gesetzes auf ein neu entdecktes weit allgemeineres Grundgesetz der kosmischen Bewegungen, welches an die Stelle des Newtonischen Gravitationsgesetzes tritt.&amp;#039;&amp;#039; Aderholtz, Breslau 1845 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-487946}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|368|369|Pohl, Georg Friedrich|[[Gustav Karsten]]|ADB:Pohl, Georg Friedrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104208791|VIAF=76749305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pohl, Georg Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturphilosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pohl, Georg Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Naturwissenschaftler und Naturphilosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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