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	<title>Georg Friedrich Baur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:57:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-18T17:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pincerno - Georg Friedrich Baur 1797.jpg|mini|hochkant|Georg Friedrich Baur (1797)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palmaille Südseite.jpg|mini|Palmaille 45–58, Baursches Palais: 45–51]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharinenhof im Baurs Park.jpg|mini|Das ehem. Landhaus Baur, jetzt [[Landhaus Katharinenhof]] im Baurs Park (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Baur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1768]] in [[Bezirk Altona|Altona]]; † [[14. März]] [[1865]] ebenda) war ein Altonaer [[Kaufmann]], königlich-dänischer Etats- und Konferenzrat und Eigentümer des nach ihm benannten [[Baurs Park]], im heutigen [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baur besuchte das [[Christianeum]], ein 1738 gegründetes Gymnasium im heutigen Stadtteil [[Hamburg-Othmarschen|Othmarschen]]. Von 1783 bis 1786 studierte er [[Rechtswissenschaft|Jura]] in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. Anschließend ließ er sich als Kaufmann nieder. Er konnte sich 1794 gegen Zahlung von 300 [[Taler]]n von der Übernahme bürgerlicher Ämter freikaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baur führte gemeinsam mit seinem Bruder Johann Heinrich Baur (1767–1807) das von ihrem Urgroßvater Neuhaus gegründete Unternehmen für [[Warenhandel|Geld- und Warenhandel]], das fortan unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;J.H. &amp;amp; G.F. Baur&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Unter ihrer Leitung wuchs der Erfolg des Unternehmens und es errang durch Bankgeschäfte mit [[Skandinavien|nordeuropäischen]] Ländern internationales Ansehen. Nach dem frühen Tod seines Bruders war zunächst sein Schwager Gesellschafter, später führte Baur das Unternehmen allein und nahm seine Söhne Georg Friedrich und Franz Johannes als Teilhaber in die Firma auf. Baur erwarb 1804 an der [[Palmaille]] ein langes Grundstück, auf dem er zuerst für sich (heute Nr. 49) von [[Christian Frederik Hansen]] ein repräsentatives Stadthaus errichten ließ. Nach Erwerb weiterer umliegender Grundstücke errichtete Christian Frederik Hansens Neffe und Amtsnachfolger als Landbaumeister [[Johann Matthias Hansen]] (1781–1841) für Baurs Kinder zehn Häuser im einheitlichen [[Klassizismus|klassizistischen Stil]]. Er kaufte 1811 aus dem Nachlass seines Bruders das ebenfalls von Hansen erbaute [[Landhaus Baur]] in [[Hamburg-Nienstedten|Nienstedten]]. 1836 ließ er sich im [[Baurs Park]] eine [[Portikus]]villa&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj20267198/mi11175f02/?part=0 Archivaufnahme Landhaus Baur um 1950], Bildarchiv Foto Marburg, Karteikarte&amp;lt;/ref&amp;gt; im spätklassizistischen Stil mit Stallung fertigstellen, das heutige [[Landhaus Katharinenhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Altonaer Commerzcollegium trat er 1837 ein. 1840 wurde er zum königlich-dänischen [[Haushaltsplan|Etatsrat]] und 1847 – aus Anlass seiner [[Goldene Hochzeit|goldenen Hochzeit]] – zum Konferenzrat ernannt. In diesem Zusammenhang verlieh ihm die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] die juristische [[Doktor#Ehrendoktorwürde|Ehrendoktorwürde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Baurs Großvater war der [[Altonaer Bürgermeister]] Johann Daniel Baur (* 1700, † 1774), der 1723 aus [[Stuttgart]] nach Altona eingewandert war. Sein Vater [[Johann Heinrich Baur]] (* 1730, † 1819) war Kaufmann und Zweiter Bürgermeister in Altona. Neben seinen Brüdern Johann Heinrich Baur und dem Bürgermeister von Altona [[Johann Baur (Politiker)|Johann Daniel Baur]] hatte er drei Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1797 heiratete Georg Friedrich Baur seine Cousine Marianne Heise, die Tochter des [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Hamburger Senators]] und späteren [[Hamburger Bürgermeister]]s [[Johann Arnold Heise]]. Mit Marianne hatte er zehn, nach anderen Quellen elf Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8359700?query=Baur &amp;#039;&amp;#039;Nachkommenschaft der drei Brüder: Carl Johann Heise, Dr. med., Johann Arnold Heise&amp;#039;&amp;#039;],  Hammerich &amp;amp; Lesser, (1887) Stammbaum, Seite 48&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann Martin Lappenberg]] heiratete Baurs Tochter Emilie; nach deren Tod heiratete er die jüngere Schwester Marianne. Tochter Helene Therese Baur war mit dem Altphilologen [[Franz Wolfgang Ullrich]] verheiratet. Seine Enkelin [[Caroline Amalie Meldahl|Amalie von Raeder]] heiratete den dänischen Maler [[Ferdinand Meldahl]]. Ein weiterer Enkel ist [[Alexander Baur (Jurist)|Alexander Baur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er und der Bankier [[Conrad Hinrich Donner (Bankier, 1774)|Conrad Hinrich Donner]] waren seinerzeit die reichsten Männer in dieser Stadt. Baur hinterließ seinen 9 überlebenden Kinder zwischen 18 und 20 Millionen Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://slaegtsbibliotek.dk/921308.pdf &amp;#039;&amp;#039;Minder fra mine bedsteforældres hjem i det danske Altona&amp;#039;&amp;#039;], Julie Grüner født Raeder. Utg. af Franciska Grüner ved Albert Fabritius og H. Topsoe-Jensen, Kopenhagen (1958), Seite 21 (dänisch, pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt; Georg Friedrich Baur starb im 98. Lebensjahr und wurde in [[Hamburg-Ottensen]] auf dem alten Kirchhof der [[Christianskirche (Ottensen)|&amp;#039;&amp;#039;Christianskirche&amp;#039;&amp;#039;]] auf der Familiengrabstätte Baur beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=2526&amp;amp;tomb=354&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Abbildungen Baur-Familiengrabstätte] bei genealogy.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Straßen &amp;#039;&amp;#039;Baurs Park&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Baurs Weg&amp;#039;&amp;#039; in Blankenese tragen Baur zu Ehren seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene Auflage. Zeiseverlag, Hamburg 2000, ISBN 3-9805687-9-2.&lt;br /&gt;
* Paul Th. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Elbchaussee: Ihre Landsitze, Menschen und Schicksale&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, 1977&lt;br /&gt;
*  Julie Grüner: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an das Haus meiner Grosseltern Baur im dänischen Altona.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburgerelbblicke.de/Vortraege/Vortrag7.htm &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Elbblicke&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag 7]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.stumpfeldt.de/hcn.nf/0182A25012008.pdf | wayback=20170224051707 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hamburger China-Notizen&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Januar 2008, (pdf) (280&amp;amp;nbsp;kB)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136470726|VIAF=80808631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baur, Georg Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baur, Georg Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baur, Georg Friederich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Eigentümer des Baurs Parks im heutigen Hamburger Stadtteil Blankenese&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1768&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bezirk Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bezirk Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grueslayer</name></author>
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