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	<title>Georg Frentzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Frentzen&amp;diff=1040263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-18T09:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Wilhelm Frentzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1854]] in [[Aachen]]; † [[26. Dezember]] [[1923]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]], [[Hochschullehrer]] an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]] und Vorsitzender des [[Museumsverein Aachen|Aachener Museumsvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur im Jahr 1873 am Aachener [[Realgymnasium]], dem heutigen [[Rhein-Maas-Gymnasium]], absolvierte Georg Frentzen ein praktisches Jahr als Bau-[[Eleve]] bei der Kreisbauinspektion Aachen. Anschließend studierte er an der Technischen Hochschule Aachen und bestand im Herbst 1878 die „Bauführer-Prüfung“ (1.&amp;amp;nbsp;[[Staatsexamen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer folgenden Assistentenstelle an der Hochschule hatte Frentzen die Gelegenheit, an zahlreichen [[Architekturwettbewerb]]en teilzunehmen. Zu seinen ersten Erfolgen zählte 1881 der mit einer Auszeichnung bedachte Wettbewerbsentwurf für den neuen [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Hauptbahnhof in Frankfurt am Main]]. Im Jahr 1884 bestand er mit diesem Entwurf das „Baumeister-Examen“ (2. Staatsexamen) „mit Auszeichnung“. Das darauf folgende Angebot, als „[[Wissenschaftliche Hilfskraft|Hilfsarbeiter]]“ im preußischen [[Ministerium der öffentlichen Arbeiten]] tätig zu werden, lehnte Frentzen ab. Stattdessen [[Habilitation|habilitierte]] er sich im Jahr 1882 und wurde anschließend zunächst als [[Privatdozent]] der Architekturabteilung und ab 1884 als Dozent der Technischen Hochschule Aachen übernommen. Am 1. Oktober 1887 erfolgte schließlich seine Berufung zum [[Professur#Universitätsprofessoren|ordentlichen Professor]] für Ingenieurbauten, Detaillieren, Eisenbahnhochbau und monumentale Gebäudearchitektur. 1896 erhielt er auf der [[Große Berliner Kunstausstellung#Ausstellende Künstler (Auswahl)|Großen Berliner Kunstausstellung]] eine kleine Goldmedaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Exkursion]]en während dieser Zeit führten ihn in die [[Niederlande]], nach [[Belgien]], [[Frankreich]], [[England]], [[Schottland]], [[Italien]], in die [[Türkei]] und nach [[Kleinasien]]. [[Hermann Schaper (Maler)|Hermann Schaper]] begleitete ihn im Auftrag des Aachener [[Karlsverein]]s nach Kleinasien. Im Jahr 1906 gab der mittlerweile mit dem [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Baurat&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnete Frentzen sein Lehramt aus gesundheitlichen Gründen auf und arbeitete [[Freier Beruf (Deutschland)|freiberuflich]] weiter. Seine offizielle [[Emeritierung]] erfolgte dann zum 1. April 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Frentzen wurde als Mitglied in den [[Bund Deutscher Architekten|Bund Deutscher Architekten (BDA)]] berufen und amtierte von 1913 bis 1919 als dessen Vorsitzender. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] beteiligte er sich am Wiederaufbau [[Ostpreußen]]s und unterstützte viele Kollegen. Außerdem wirkte er als Preisrichter in rund 30 Architekturwettbewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gehörte Frentzen zu den Mitinitiatoren, die die wissenschaftlich-technischen Forschungen im Bereich des Flugwesens der Technischen Hochschule Aachen, das entsprechende öffentliche Interesse sowie die notwendige Koordination eines geplanten Langstreckenflugs nach Berlin zusammenführten, wodurch es am 12. März 1911 zur Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Aachener Vereins für Luftschifffahrt&amp;#039;&amp;#039; kam. Vier wissenschaftliche Vereine, der Aachener Bezirksverband im [[Verein Deutscher Ingenieure]], die [[Gesellschaft für Erdkunde|Gesellschaft für Erd- und Witterungskunde]], die naturwissenschaftliche Vereinigung zu Aachen und der Elektrotechnische Verein sowie 76 Privatpersonen, darunter neben Frentzen die Professoren [[Hugo Junkers]], [[Hans Jacob Reissner]], [[August Hertwig]], [[Adolf Wallichs]], [[Felix Rötscher]], der Flugpionier [[Erich Lochner]], der amtierende Oberbürgermeister [[Philipp Veltman]], Behördenvertreter, [[Stadtverordneter|Stadtverordnete]], Offiziere und sogar acht Ehefrauen, darunter die Damen Lochner, Polis, Rötscher, Reissner und Delius, zählten zu den Unterzeichnern der Gründungsurkunde. Mehr als 170 Mitglieder traten dem Verein bei und Georg Frentzen wurde zum Vorsitzenden des ersten Vereinsvorstands gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1882 war Frentzen darüber hinaus Mitglied im Aachener Museumsverein, den er ab 1909 als stellvertretender Vorsitzender und ab 1916 als Vorsitzender leitete, sowie im [[Club Aachener Casino]]. Ferner wurde er vom [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in [[München]] zum Mitglied des [[Kuratorium]]s ernannt. Er unterstützte maßgeblich die Jahresausstellungen des &amp;#039;&amp;#039;Aachener Künstlerbunds&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frentzen heiratete 1885 in Düren in erster Ehe die [[Anthropologie|Anthropologin]] und [[Psychologe|Psychologin]] Lucie (Agnes Aline Valentine Louise) geborene Hoesch (1864–1944), eine Tochter des [[Gustav Hoesch]] (1818–1885) und dessen Frau Maria (Agnes Julie) Hoesch geb. Pfeifer (1834–1920), das älteste Kind des Dürener Papier- und späteren Zuckerfabrikanten [[Emil Pfeifer]] aus dessen zweiter Ehe mit der Maria Emma geb. Hoesch. Die kinderlose Ehe wurde 1895 geschieden. Georg Frentzen fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Waldfriedhof (Aachen)|Aachener Waldfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Seit 1881 beteiligte Frentzen sich an 36 Architekturwettbewerben und erzielte dabei mit 27 Entwürfen eine Prämierung oder einen Ankauf. Nennenswert sind seine Wiederherstellungen des [[Aachener Rathaus]]es, das Empfangsgebäude des Kölner Hauptbahnhofs sowie die [[Ehemalige Christuskirche|Aachener Christuskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Was die Architektur des neuen Kirchenbaues in Aachen betrifft, so ist dieselbe in einer Formengebung gehalten, die sich aus der Verbindung eines Constructionssystems mittelalterlichen Charakters mit der Verwendung von Details in Auffassung der Renaissance ergibt. Der symmetrische Grundriss zeigt die Form einer einschiffigen, gewölbten Saalkirche, die an allen Seiten mit Emporen versehen ist. Indem theilende Stützen im Innern vermieden sind, ist eine mächtige Raumwirkung erzielt worden.&lt;br /&gt;
 |Autor=F. Correll&lt;br /&gt;
 |Quelle=Aus dem Baubericht der Christuskirche zu Aachen in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Architekt (österreichische Zeitschrift)|Der Architekt]]&amp;#039;&amp;#039;, VI. Jahrgang 1900&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|arc|02|00|1900|30|Aus dem Baubericht der Christuskirche zu Aachen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausragende weitere Entwürfe sind das [[Leopold-Hoesch-Museum]] in [[Düren]] und das [[Bankhaus Kapuzinergraben]]. Sein [[Landhaus (Architektur)|Landhaus]] &amp;#039;&amp;#039;Waldheim&amp;#039;&amp;#039; erbaute er in der Nähe des von ihm entworfenen [[Bismarckturm (Aachen)|Bismarckturms]]. Zu seinem Spätwerk zählt die freie [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktion]] der [[Burg Altena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe (unvollständig) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölner Hauptbahnhof um 1900.jpg|mini|Kölner Hauptbahnhof (um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oppenhoffallee 74.JPG|mini|hochkant|Villa Schüll in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AC-Pass25-27.JPG|mini|Fröbel-Seminar an der Passstraße in Aachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1881: Wettbewerbsentwurf für den Frankfurter Hauptbahnhof&lt;br /&gt;
* 1882: Wettbewerbsentwurf für das [[Reichstagsgebäude]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Dauber]]: &amp;#039;&amp;#039;Aachener Villenarchitektur. Die Villa als Bauaufgabe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Aurel Bongers, Recklinghausen 1985, ISBN 3-7647-0371-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1884: Wettbewerbsentwurf für die Bebauung der [[Museumsinsel (Berlin)|Berliner Museumsinsel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mittheilung |Jahr=1884 |Heft=15 |Seiten=143 |zlb=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (angekauft für 1.500&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bau|04|00|1884|274|Die Concurrenz für Entwürfe zur Bebauung der Museumsinsel in Berlin|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht heute etwa {{Inflation|DE|1500|1884|r=-3}}&amp;amp;nbsp;[[EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-DE-3&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 1.000&amp;amp;nbsp;EUR gerundet und bezieht sich auf Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1888: Wettbewerbsentwurf (Kennwort &amp;#039;&amp;#039;hors concours&amp;#039;&amp;#039;) für die [[Amsterdamer Börse]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|art|12|01|1888|197|Entwurf für die Börse in Amsterdam (hors concours) von Professor Georg Frentzen in Aachen (Bildunterschrift)|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1883–1902: Beteiligung an der Wiederherstellung des Aachener Rathauses nach dem Brand von 1883 (1. Preis im Wettbewerb, angekauft für 4.000&amp;amp;nbsp;Mark;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bau|04|00|1885|307|Concurrenz-Ergebnisse|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht heute etwa {{Inflation|DE|4000|1885|r=-3}}&amp;amp;nbsp;[[EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-DE-3&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1889–1891: &amp;#039;&amp;#039;Villa Delius&amp;#039;&amp;#039; für den Tuchfabrikanten [[Carl Delius (Unternehmer)|Carl Delius]] in Aachen, Friedlandstraße 2 (nicht erhalten, später Standort des Bischofshauses, heute Teil der [[Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen|Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen]])&lt;br /&gt;
* 1890: Wettbewerbsentwurf für ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei [[Königswinter]]&lt;br /&gt;
* 1890–1891: Landratsamt in [[Krefeld]]&lt;br /&gt;
* 1891: Preußische Höhere Fachschule für Textilindustrie in Aachen, Boxgraben 98–100 (gemeinsam mit Edmund Thyssen; heute Fachbereich Gestaltung der [[FH Aachen]])&lt;br /&gt;
* 1890–1894: Empfangsgebäude des [[Köln Hauptbahnhof|Kölner Hauptbahnhofs]]&lt;br /&gt;
* 1892: Wettbewerbsentwurf für die [[Tonhalle Zürich]] (3. Preis, dotiert mit 1.500&amp;amp;nbsp;[[Schweizer Franken|CHF]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|zia|04|00|1892|229|Vermischtes|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bau|04|00|1896|227|Das Concurrenzwesen und die Reinhaltung des Ansehens der österreichischen Architekten|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht heute etwa {{Inflation|CH|1500|1892|r=-3}}&amp;amp;nbsp;CHF&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-CH-3&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 1.000&amp;amp;nbsp;CHF gerundet und bezieht sich auf Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1892: Wettbewerbsentwurf für das [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Neue königliche Hoftheater Wiesbaden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|hyg|30|01|1892|6|Aus den Curorten.&amp;amp;nbsp;– Hygiene publique|HERVORHEBUNG=Die&amp;amp;#32;Concurrenzpläne&amp;amp;#32;der&amp;amp;#32;к.&amp;amp;#32;k.&amp;amp;#32;Bauräthe&amp;amp;#32;Fellner&amp;amp;#32;und&amp;amp;#32;Hellmer&amp;amp;#32;in&amp;amp;#32;Wien,&amp;amp;#32;des&amp;amp;#32;Professors&amp;amp;#32;Georg&amp;amp;#32;Frentzen&amp;amp;#32;in&amp;amp;#32;Aachen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1892: Wettbewerbsentwurf für den Hauptbahnhof in [[Budapest]]&lt;br /&gt;
* 1893: Einbau von Emporen in der evangelisch-reformierten Kirche in [[Düren]] (spätere &amp;#039;&amp;#039;Auferstehungskirche&amp;#039;&amp;#039;, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1893–1896: evangelische [[Ehemalige Christuskirche|Christuskirche]] in Aachen, Martin-Luther-Straße (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* {{Anker|Villa Schüll}} 1896–1897: Wohnhaus für den Tuchfabrikanten Wilhelm Schüll (1861–1925), genannt &amp;#039;&amp;#039;Villa Schüll&amp;#039;&amp;#039;, in Aachen, Kaiserallee 74 (heute Oppenhoffallee 74)&lt;br /&gt;
:: „3geschossig in nicht durchgezogenen Achsen, Fassade verputzt mit neugotischen und Neurenaissance-Schmuckformen, Erker; im 2. OG die Fenster durch rundbogige [[Arkade|Arkatur]] zusammengefaßt; im Giebel eine [[Loggia]] mit Halbrundöffnung“&amp;lt;ref&amp;gt;[[LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland|Landeskonservator Rheinland]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmälerverzeichnis, 1.1: Aachen, Innenstadt mit Frankenberger Viertel.&amp;#039;&amp;#039; (unter Mitwirkung von [[Hans Königs]], bearbeitet von Volker Osteneck) Rheinland Verlag, Köln 1977, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Ruhnau: &amp;#039;&amp;#039;Das Frankenberger Viertel in Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag, Köln 1976, S. 46, S. 90 f., S. 167 (Aufriss, Grundrisse und Rückfront).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Villa Schüll ist ein Bauwerk des Historismus, besonders verdeutlicht durch den [[Neorenaissance]]-Charakter der Rückfront, aus der der zentrale Treppenturm hervortritt.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieses große Einfamilienhaus verfügt über eine üppige Raumentfaltung. Das Erdgeschoss weist 5&amp;amp;nbsp;m Geschosshöhe auf, die Treppenhalle (9,20&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5,70&amp;amp;nbsp;m) wird durch ein Oberlicht belichtet. Salon (9,17&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6,00&amp;amp;nbsp;m) und Speisesaal (8,40&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6,00&amp;amp;nbsp;m) sind durch eine Schiebetür verbunden, als weitere Räume dieses Geschosses sind die Repräsentations- und Wohnräume (Damenzimmer, [[Herrenzimmer]]) um die Treppenhalle angeordnet. Das 4,5&amp;amp;nbsp;m hohe erste Obergeschoss beinhaltet die Schlafzimmer und die Sanitärräume, ein Wohnzimmer, ein Fremdenzimmer und das Billardzimmer. Die (ehemaligen) Wirtschaftsräume und Dienerzimmer sind im Dachgeschoss, die Küche und Vorratsräume im hohen [[Souterrain]]. In dem Ausschub hinter der Nebentreppe sind die Toiletten angeordnet. Der Zugang erfolgt von den Podesten der Nebentreppe. Über dem Eingang befindet sich eine Inschrift mit der Jahresangabe &amp;#039;&amp;#039;1896/97&amp;#039;&amp;#039;. Das Treppenhaus und die Deckentäfelung des Parterres sind erhalten. Im ersten Geschoss schmückt ein neugotischer Holz-[[Wimperg]] einen Durchgang und der Wintergarten ist zu einer Grotte gestaltet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897: [[Paradiesbrunnen (Aachen)|Paradiesbrunnen]] in Aachen&lt;br /&gt;
* 1899: &amp;#039;&amp;#039;Villa Springsfeld&amp;#039;&amp;#039; für den Rechtsanwalt Carl Springsfeld in Aachen, Zollernstraße 14 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1901–1902: eigenes Wohnhaus, genannt Haus „Waldheim“, in Aachen-[[Burtscheid]]&lt;br /&gt;
* 1905: [[Leopold-Hoesch-Museum]] in Düren&lt;br /&gt;
* 1906–1907: [[Bismarckturm (Aachen)|Bismarckturm]] auf dem [[Waldfriedhof (Aachen)|Waldfriedhof]] in Aachen-Burtscheid&lt;br /&gt;
:: Turmbau aus Handquader- und Backstein-Mauerwerk, Spitze von einer Krone geschmückt, unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskonservator Rheinland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmälerverzeichnis, 1.2: Aachen, übrige Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; (unter Mitwirkung von [[Hans Königs]], bearbeitet von Volker Osteneck) Rheinland Verlag, Köln 1978, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Büsten von Bismarck, Moltke und Roon von [[Karl Krauß]])&lt;br /&gt;
* 1906–1916: freie Rekonstruktion der [[Burg Altena]]&lt;br /&gt;
* 1908: [[Friedrich Fröbel|Fröbel]]-Seminar in Aachen, Passstraße 25/27&lt;br /&gt;
:: „2geschossige villenartige Anlage mit Mansarddächern, Ecktürmchen, Blendgiebeln; verputzt, Sockel mit Sandsteinverblendung, Werksteingliederung, historisierende, meist neubarocke Schmuckmotive“&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskonservator Rheinland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmälerverzeichnis, 1.1: Aachen, Innenstadt mit Frankenberger Viertel.&amp;#039;&amp;#039; (unter Mitwirkung von Hans Königs, bearbeitet von Volker Osteneck) Rheinland Verlag, Köln 1977, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909(?): Villa Wilden in Aachen, Zollernstraße 33&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Adressbuch Aachen 1936 wohnte ein Rechtsanwalt Justizrat Dr. jur. Willy Wilden im Haus Zollernstraße 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909–1911: [[Bankhaus Kapuzinergraben]] (Bankgebäude für die &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Disconto-Gesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a.) in Aachen, Kapuzinergraben 12/14 (mit Veränderungen erhalten)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;90&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   GeorgFrentzenEntwurfBoerseAmsterdam crop.jpg|Entwurf für die Börse in Amsterdam (1888)&lt;br /&gt;
   Kaiser-Wilhelm-Denkmal Koenigswinter.jpg|Wettbewerbsentwurf für ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Königswinter (1890)&lt;br /&gt;
   AC BD Boxgraben 98–100.jpg|Preußische Höhere Fachschule für Textil in Aachen (1891)&lt;br /&gt;
   Dueren leopold-hoesch-museum.jpg|Leopold-Hoesch-Museum in Düren (1905)&lt;br /&gt;
   Burg Altena 20080215.JPG|Burg Altena (1906–1916)&lt;br /&gt;
   Bismarckturm Aachen.jpg|Bismarck-Turm Aachen (1907)&lt;br /&gt;
   AC BD Kapuzinergraben 12-14, cropped.jpg|Bankhaus Kapuzinergraben in Aachen (1910)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Frentzen, Georg |Band=12 |Seite=424 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* [[Max Schmid-Burgk]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Frentzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aachener Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, 46. Jahrgang 1924, Nr. 7 (Mittag-Ausgabe) vom 5. Januar 1924, S. 3. ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/6801214 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Georg Frentzen †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Museumsverein Aachen#Aachener Kunstblätter|Aachener Kunstblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Jahrgang 1924, S. 3–4. ([[doi:10.11588/akb.1915.11.32492]])&lt;br /&gt;
* Claudia Euskirchen u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen I, Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03093-X.&amp;lt;!--eigentlich als &amp;quot;Literatur&amp;quot; fehl am Platz, da normalerweise keine weitergehenden biografischen Informationen enthaltend, evtl. stattdessen als Einzelnachweis für aufgelistete Bauten?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christian Glander: &amp;#039;&amp;#039;Georg Frentzen. Ein Aachener Architekt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;, 24. Jahrgang 2007, Heft 4, S. 145–152.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Familie Pfeifer.&amp;#039;&amp;#039; unveröffentlicht, o. O. um 1975. - unveröffentlichtes ist keine &amp;quot;Literatur&amp;quot;, höchstens eine &amp;quot;Quelle&amp;quot; / biografischer Bezug zu Frentzen (über allgemeinen familiären Zusammenhang hinaus) zweifelhaft, evtl. Einzelnachweis für Details zu Ehefrau und Schwiegereltern im Artikel?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133767663|VIAF=38116282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frentzen, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Baurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frentzen, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Frentzen, Johann Georg Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
	</entry>
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